Schlichte Kasha - die Testgitarre

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#26

Beitrag von glambfmbasdler » 21.09.2018, 23:21

Mit dem Halsfuß gehts heute weiter.
Ich werde mal wieder was neues ausprobieren und die Zargennut im Halsfuß nicht genau auf Maß sägen, was mir freihändig eh selten gelingt. Die Nut wird so breit, dass ich die Zarge wird mittels Keilen befestigen werde.

Ich schleife mir zunächst vier Keile zurecht, je zwei für jede Nut.
DSC_0397.jpg
DSC_0400.jpg
DSC_0401.jpg
Legt man zwei Keile umgekehrt aufeinander ergibt sich eine Dicke von ca. 6 mm, je nachdem wie weit man die Keile gegeneinander verschiebt.
Die Zargen haben eine Dicke von 2 mm. Also wird die Nut 8 mm breit werden.
DSC_0402.jpg
DSC_0403.jpg
DSC_0404.jpg
DSC_0406.jpg
DSC_0407.jpg
Wenn ich jetzt einigermaßen gerade gesägt habe, sollten die beiden Keile jetzt die Zarge in der Nut festklemmen.
..und passt
..und passt
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#27

Beitrag von gitarrenmacher » 22.09.2018, 08:49

Ha. Du machst die Keile auch am Dickenschleifer?
Das geht prima.
Werden die Keile am Ende eingeleimt? Ich habe irgendwo gelesen, dass man das nicht macht, kann mir aber nicht vorstellen, dass das auf Dauer hält. (think)
Munterbleiben
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#28

Beitrag von glambfmbasdler » 22.09.2018, 09:39

gitarrenmacher hat geschrieben:
22.09.2018, 08:49
Ha. Du machst die Keile auch am Dickenschleifer?
Das geht prima.
Stimmt - die Zylinderschleifmaschine übernimmt bei mir immer mehr Aufgaben, besonders wenn es sich um dünnere Werkstücke handelt.
gitarrenmacher hat geschrieben:
22.09.2018, 08:49
Werden die Keile am Ende eingeleimt? Ich habe irgendwo gelesen, dass man das nicht macht, kann mir aber nicht vorstellen, dass das auf Dauer hält. (think)
Ich leime die Keile auf jeden Fall ein. Ich denk, alles andere wäre fahrlässig, zumal die Keile ja den verbliebenen Steg zwischen den Nutenden zusätzlich belasten. Da wäre die Bruchstelle vorprogrammiert. (Glaub ich zumindest 8) )
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#29

Beitrag von Sven » 22.09.2018, 14:29

glambfmbasdler hat geschrieben:
22.09.2018, 09:39
[...]
Ich leime die Keile auf jeden Fall ein. Ich denk, alles andere wäre fahrlässig, zumal die Keile ja den verbliebenen Steg zwischen den Nutenden zusätzlich belasten. Da wäre die Bruchstelle vorprogrammiert. (Glaub ich zumindest 8) )
Hast Du das hier schonmal gesehen?
https://www.youtube.com/watch?v=g_hv8yoPWW0
Er macht die Keile viel massiver.

Sven
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#30

Beitrag von glambfmbasdler » 22.09.2018, 17:13

Kenn ich. Durch den habe ich die Methode mit den Keilen kennen gelernt.
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#31

Beitrag von glambfmbasdler » 22.09.2018, 22:17

Heute habe ich mal wieder kurzfristig umgeplant. Ich werde den Korpus tiefer machen als ursprünglich geplant und muss deshalb den Halsfuß verlängern. Also nochmal einen 2,5cm dicken Klotz drauf und Nuten nachsägen.
DSC_0410.jpg
Bevors mit dem Hals weitergeht, mache ich die Kopfplatte fertig.
DSC_0412.jpg
Nachem ich die Kopfplatte ausgesägt und die Seiten gehobelt habe, fällt mir zum Glück noch auf, dass ich auf einer Seite um 1 mm verrutscht bin. Also schnell ausbessern.
DSC_0413.jpg
Dann werden die Bohrungen für die Emberger-Achsen mit einer Dübelbohrschablone gesetz.
DSC_0415.jpg
Sieht ganz gut aus.
DSC_0418.jpg
Dann werden die Durchbrüche gebohrt und ausgesägt.
DSC_0419.jpg
DSC_0420.jpg
Die Feinarbeit wird mit der Superhard-Raspel erledigt. Die greift ordentlich an, hinterlässt aber eine saubere Oberfläche.
DSC_0424.jpg
DSC_0425.jpg
Nach ein bisschen Feintuning passen dann auch die Mechaniken.
DSC_0426.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#32

Beitrag von glambfmbasdler » 23.09.2018, 14:31

Weiter gehts mit dem Schleifen des Halsüberganges. Außerdem werden die abzuschrägenden Bereiche angerissen.
DSC_0427.jpg
Die schrägen Bereiche werden mit dem Stechbeitel grob vor- und mit Feile und Schleifpapier nachgearbeitet.
DSC_0428.jpg
DSC_0429.jpg
So - sollte passen!
DSC_0432.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#33

Beitrag von glambfmbasdler » 23.09.2018, 14:40

Dann wird der Hals auf Breite gesägt. Der Halsfußklotz ist zu hoch für meine Bandsäge, also muss ich mit dem Fuchsschwanz sägen. Der Schnitt verläuft mir auch prompt um ca 1,5 mm, was im Endergebnis gut 3 mm ausmachen würde.
DSC_0435.jpg
Das ist zuviel. Einen neuen Hals will ich deshalb nicht machen und ich suche mir ein Stück Mahagoni mit ähnlicher Maserung, begradige den betroffenen Bereich und leime das Mahagonistück auf. Mit etwas Glück wird man nachher nicht viel sehen - wenn doch - ist eh eine Testgitarrre.
DSC_0436.jpg
DSC_0437.jpg
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#34

Beitrag von glambfmbasdler » 23.09.2018, 18:21

90 Min später:
Mit Dübelsäge Überstand absägen
Mit Dübelsäge Überstand absägen
DSC_0442.jpg
Halsbreite passt wieder
Halsbreite passt wieder
Oberklotz anzeichnen
DSC_0441.jpg
... vorsägen
P1040839.jpg
... schleifen
P1040840.jpg
... fertig
P1040841.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#35

Beitrag von glambfmbasdler » 23.09.2018, 18:27

Weiter mit dem Fuß:
Grob vorarbeiten mit Stechbeitel und Raspel, grob schleifen, Ziehklinge, fein schleifen.
P1040842.jpg
P1040843.jpg
P1040844.jpg
P1040845.jpg
P1040846.jpg
P1040847.jpg
P1040850.jpg
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#36

Beitrag von glambfmbasdler » 24.09.2018, 21:11

Auf der Solera-Auflage für gewölbte Decken muss ich noch den Halsübergang anzeichnen.
DSC_0443.jpg
Die Decke wird am Halsübergang abgesägt
DSC_0447.jpg
und auf der Solera an der Mittellinie und der Halsübergang-Markierung ausgerichtet
DSC_0448.jpg
DSC_0451.jpg
DSC_0452.jpg
und fixiert.
DSC_0453.jpg
Der Querbalken wird an der Außenkante, abzüglich Zargendicke, abgelängt.
DSC_0454.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#37

Beitrag von glambfmbasdler » 24.09.2018, 21:23

Der Oberklotz kriegt oben noch einen Falz für die Decke. Ich säge mit Anschlag 2 mm tief vor und erledige den Rest mit dem Stechbeitel.
DSC_0450.jpg
Ich Schraube die Außenform auf die Solera und setze die Zargen ein, um an den Enden jeweils die Mittellinie anzuzeichnen.
DSC_0455.jpg
DSC_0457.jpg
Am unteren Ende wird die Zarge rechwinklig abgesägt.
Am Halsfuß wird die der schräg verlaufenden Nut angepasst und ebenfalls abgesägt.
DSC_0456.jpg
DSC_0460.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#38

Beitrag von Sven » 24.09.2018, 22:06

Warum hast du für die Schalllochverstärkung eigentlich nicht auch Fichte genommen? Ist das Ahorn?

Du legst übrigens ein bemerkenswertes Tempo vor. Hast du gerade Urlaub?
;-)

Sven
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#39

Beitrag von glambfmbasdler » 24.09.2018, 22:17

Dann steht die Hochzeit von Hals und Decke an. Davor ist noch ein bisschen Rechnen notwendig.
Meine Flamencas haben keine Wölbung und einen 7mm hohen Steg bei geradem Hals und 6mm Griffbrettdicke, die zum Steg hin um 1,5 mm abfällt.

Der Steg für die Kasha ist 10,5 mm hoch und die Decke hat 3 mm Wölbung -> gesamt 6,5 mm höher. Das heißt, der Hals braucht einen Winkel, der eine ca 6 mm höhere Saitenlage am Steg ermöglicht.
Ich gehe davon aus, dass 6mm Erhöhung reichen, den Rest kann ich mit der Stegeinlage ausgleichen.

Der Steg liegt einschließlich Kompensation 308,5 mm hinter dem Halsübergang. Um die 6 mm Erhöhung am Steg zu erreichen muss ich unter den Hals 308,5 mm vor dem Halsübergang 6 mm unterlegen. Da ich aber an der Stelle unterlegen muss, an der sich die Zwinge befindet (ca. 245 mm vor dem Halsübergang), ergibt sich dort eine Unterlagendicke von 4,76 mm.
DSC_0465.jpg
DSC_0466.jpg
Den Winkel des Deckenfalzes am Oberklotz passe ich mit dem Stechbeitel an, indem ich nach und nach feine Späne abnehme, bis der Klotz satt auf der Decke und der Hals /vor dem Oberklotz) auf der Solera aufliegt.
DSC_0470.jpg
Dann wird der Hals an der Mittellinie ausgerichtet und vor der Kopfplatte durch zwei Klötze fixiert.
Edit: hier war ein falsches Bild - das richtige find ich gerade nicht :( ;
DSC_0476.jpg
Edit 2: mit den Bildern hab ich heut meine Probleme, hier war ebenfalls ein falsches.
DSC_0467.jpg
Vor dem Verleimen - Butterbrotpapier unterlegen, damit ausgepresster Leim nicht die Decke auf die Solera klebt.
DSC_0468.jpg
Dann wird verleimt.
DSC_0469.jpg
Leim aus der Nut holen und fertig.
DSC_0471.jpg
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#40

Beitrag von glambfmbasdler » 24.09.2018, 22:27

Sven2 hat geschrieben:
24.09.2018, 22:06
Warum hast du für die Schalllochverstärkung eigentlich nicht auch Fichte genommen? Ist das Ahorn?

Du legst übrigens ein bemerkenswertes Tempo vor. Hast du gerade Urlaub?
;-)

Sven
Einen passenden Fichterest hatte ich gerade nicht greifbar, deswegen hab ich 1,5 mm Birkensperrholz genommen.

Urlaub - ja, seit Kurzem lebenslang :) . Und wenn die Scheffin grad keine Aufträge hat, was tatsächlich ab und zu passiert ;), kann ich mich in den Keller verdrücken.
Grüße
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#41

Beitrag von glambfmbasdler » 24.09.2018, 22:38

Zm Abschluß hab ich noch schnell die Reifchen auf die Zargen geleimt.
DSC_0473.jpg
DSC_0474.jpg
Grüße
Edi

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#42

Beitrag von glambfmbasdler » 25.09.2018, 14:57

Heute werde ich die Zargen verleimen.
Zunächst Anprobe, ob alles passt. Dann folgt Feintuning der Keile für die Zargen, damits beim Verleimen nachher keinen Stress gibt. Die Keile sollen bündig sitzen und ohne Kraftaufwand in die Nuten geschoben werden können.
DSC_0477.jpg
Die Reifchen müssen noch bündig mit der Zargenkante geschliffen werden.
DSC_0478.jpg
Dann gehts auch schon los. Für diesen Teil hab ich mir das Fotografieren zwischendurch gespart, deswegen eine etwas genauere Beschreibung: Leim auf die Zargenkante/Reifchen auftragen, und zuletzt auf die Zargenvorderseite (zum Halsfuß zeigend). Dann wird die Zarge eingefädelt und zunächst am hinteren Ende fixiert. Dann setze ich den Spreizer in die Taille und Unterbug und bringe Leimbeilagen und Zwingen an, um die Zarge gegen die Decke zu pressen. Ganz zum Schluss leime ich die Keile ein, stelle den ersten mit dem dicken Ende nach unten in die Nut im und drücke dann den zweiten mit der spitzen Seite nach unten zwischen Zarge und ersten Keil bis zur Decke. Für den letzten Zentimeter muss ich mit der Kante eines Klotzes nachdrücken - die Keile sitzen jetzt stramm.
DSC_0479.jpg
DSC_0480.jpg
DSC_0481.jpg
Dann folgt die Prozedur mit der zweiten Zarge.
DSC_0483.jpg
DSC_0484.jpg
DSC_0485.jpg
Wenn der Leim etwas angezogen hat, leime ich den Unterklotz ein.
DSC_0486.jpg
DSC_0487.jpg
Die beim Halsklotz und auf den Balken fehlenden Reifchen werden zwischendurch auch noch eingeleimt und natürlich die Leimspuren beseitigt.

Fertig.
DSC_0488.jpg
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#43

Beitrag von 100WChris » 25.09.2018, 20:47

(clap3)
…das macht so Spaß hier mitzulesen!
Ich sach einfach mal danke für die Abendunterhaltung :)
Grüße
Chris
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glambfmbasdler
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#44

Beitrag von glambfmbasdler » 25.09.2018, 21:01

100WChris hat geschrieben:
25.09.2018, 20:47
(clap3)
…das macht so Spaß hier mitzulesen!
Ich sach einfach mal danke für die Abendunterhaltung :)
Grüße
Chris
Keine Ursache! :)
Grüße
Edi

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#45

Beitrag von glambfmbasdler » 26.09.2018, 19:54

Als nächstes werden die Zargen zum Halsfuß hin niedriger gehobelt.
DSC_0489.jpg
Wenn die grobe Arbeit getan ist, wird die Zargenkante, sowie Halsklotz und Unterklotz mit Bleistiftstrichen markiert.
DSC_0490.jpg
Dann kommt das Schleifbrett zum Einsatz.
DSC_0492.jpg
Ein paar Striche hin und her, Bleistiftstrich kontrollieren. Wo der verschwunden ist, ist die Zarge noch zu hoch. Je nach Situation kann hier ggf. der Hobel nochmal angesetzt werden.
Die ganze Prozedur - Bleistift -Schleifen - Kontrolle - ggf. hobeln - Bleistift - ... wird solange ausgeführt, bis der Bleistift ringsum verschwunden ist.
fast fertig
fast fertig
Und fertig
DSC_0495.jpg
Grüße
Edi

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#46

Beitrag von glambfmbasdler » 26.09.2018, 20:10

Anschließend wird die Zarge mit Leisten verstärkt.
DSC_0498.jpg
Ich setze die Leisten dort, wo ich die Balken des Bodens angezeichnet habe plus je eine weitere vor Ober- und Unterklotz.

In der oberen Zarge wird vor dem Oberklotz keine Leiste, sondern ein Stück Birkensperrholz als Verstärkung fürs Zargenschallloch eingeleimt.
Das Sperrholz wird im Mittelpunkt mit einem 2mm-Bohrer durchbohrt und ein Stück Zahnstocher wird durchgesteckt.
DSC_0499.jpg
Eine entsprechende Bohrung mache ich in die Zarge.
DSC_0500.jpg
Das Sperrholz lässt sich mit Hilfe des Zahnstocherdübels sauber platzieren.
DSC_0501.jpg
Bei Verleimen wird zunächst der Rand fixiert, dann der Zahnstocher abgebrochen und das gesamte Stück festgezwungen. Als Leimbeilage verwende ich ein Stück 6mm Kork, um den Druck der Zwingen besser zu verteilen.
DSC_0502.jpg
Grüße
Edi

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#47

Beitrag von glambfmbasdler » 26.09.2018, 20:17

Schließlich werden die Reifchen aufgeleimt ...
DSC_0504.jpg
... und zum Schluß wird die Klemmvorrichtung für die Decke entfernt.
DSC_0505.jpg
Mttlerweile habe ich in alle Gewindebolzen, die ich zum Festzwingen auf dem Montagebrett verwende, vorne und hinten Schlitze gesägt -> Plan B ;) - von außen mit Schraubenzieher bedienbar, falls ich die Klemme beim Zuleimen doch mal in der Gitarre vergesse.
Grüße
Edi

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#48

Beitrag von glambfmbasdler » 26.09.2018, 21:58

Letzte Aktion für heute: Kiste zuleimen.
Alles bereitlegen
Alles bereitlegen
und Deckel druff.
DSC_0509.jpg
Ich hoff, ich hab nix vergessen. (think) :roll:
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#49

Beitrag von wasduwolle » 26.09.2018, 22:40

Echt Super, was du hier zeigst, macht Spass zu lesen, Eduard!
Grüsse
Wolle
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#50

Beitrag von glambfmbasdler » 27.09.2018, 19:36

So, hab die Kiste aus der Solera befreit und gleich mal eine Runde mit dem Bündigfräser gedreht.
Feinarbeit mit der Ziehklinge ist auch schon erledigt.
DSC_0510.jpg
Der 12cm tiefe Korpus sieht schon leicht monstermäßig aus. ;) 8)
DSC_0511.jpg
Die Kanten schleife ich schon mal grob vor.
DSC_0512.jpg
Hier ist mein Zahnstocherdübel, der die Mitte des Schalllochfutters markiert.
DSC_0515.jpg
Dübel rausbohren und der Kreisschneider kommt zum Einsatz.
DSC_0516.jpg
Aufgrund des Radius in der Zarge kann ich mit dem Teil nicht komplett durchschneiden, da ich das Messer dann zu weit ausfahren müsste, was bei engen Radien stört, da das Messer an der Basis breiter wird und dann in der Kurve klemmt.
DSC_0520.jpg
Also mit kleinerer Lochsäge aussägen und mit Raspel, Feile und Schleifpapier fertig machen.
DSC_0522.jpg
Grüße
Edi

Letzter Baubericht: Hurdy Gurdy
Fertig: Obstler-Slide Hurdy Gurdy
Meine gesammelten Werke: Der Glambfmbasdler

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