[Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

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Sven
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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#151

Beitrag von Sven » 14.06.2019, 19:10

Yaman hat geschrieben:
14.06.2019, 09:20
Mit welchem Durchmesser bohrst du die Steglöcher?
Mit 2mm

Sven

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Steg aufleimen

#152

Beitrag von Sven » 14.06.2019, 22:01

Vor dem Aufleimen des Steges, musste ich noch die Unterseite an die Deckenwölbung anpassen.
Zunächst habe ich mit der Ziehklinge etwas grobe Vorarbeit geleistet. Dann habe ich die Stegunterseite, mit auf der Decke aufgelegtem Schleifpapier, an die Deckenwölbung angepasst.
Ich habe die Steg-Aufleim-Regel "Messen, messen, leimen" mehrfach angewendet. Trotzdem denke ich jedesmal, dass ich alles falsch mache. Mit den hölzernen Anschlagsleisten lege ich die Längs- und Quer-Position fest. Beim Verleimen musste ich den Steg dann nur noch in die Ecke drücken, damit die Position korrekt war.
Verleimt habe ich wieder mit Fischleim.
Und das war es schon wieder für Heute.

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#153

Beitrag von elektrojohn » 17.06.2019, 00:05

Gute Methode, das mit den Anschlagleisten zum Steg Verleimen!
Mein aktuelles Projekt: keins! :( und fertige: 12-StringSemi-Akustik,
Steelstring, Dreadnought, 2 Ukulelen

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Rampen

#154

Beitrag von Sven » 20.06.2019, 21:55

Nachdem ich den Steg aufgeleimt hatte, fiel mir auf, dass ich im Kopf noch gar nicht die Rampen für die Saiten gemacht hatte! Potzblitz!
Normalerweise mache ich das noch bevor ich die Decke an den Hals leime. Jetzt, wo die ganze Gitarre dranhängt, würde das ein wenig unhandlich werden. Aber nicht sehr.
Da ich eckige Rampen mache, musste ich natürlich zunächst sägen. Um die Säge in der Rundung gut ansetzen zu können, hebe ich immer mit dem Stechbeitel einen kräftigen Spahn direkt am Beginn der Rundung an.
In den Spahn konnte ich dann die Säge setzen und lossägen, ohne dass mir die Säge in der Rundung verlaufen wäre.
Anschließend habe ich mit einem frisch geschärften Stechbeitel die Rampen ausgestochen. Dabei hat sich wieder gezeigt, dass dieses Walnussholz wesentlich härter ist, als das Cedro oder Mahagoni, das ich bisher für Hälse verwendet habe. Ich wünschte, es gäbe Iwasakis in dieser Breite. Das hätte mir sehr geholfen.
Nachdem die Rampen fertig waren, habe ich noch die Kanten angefast und bin nochmal mit Schleifpapier über den Kopf.
Bei der Gelegenheit habe ich testweise die Mechaniken eingesetzt.
Momentan überlege ich noch, ob ich die weißen oder die schwarzen nehmen soll.
Sven

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#155

Beitrag von penfield » 21.06.2019, 07:37

Sehr schöne Arbeit! (clap3)
Gute Doku!
...bin für die weißen Mechaniken.
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz, Mystery Guitar . Hat die Semmelblonden JMs endlich fertig und arbeitet an Les Paulownia um die Werkstatt dann endlich ausmisten zu können...

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#156

Beitrag von Gerhard » 21.06.2019, 09:55

schwarz!

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#157

Beitrag von micha70 » 21.06.2019, 12:26

Hallo! Egal welche Farbe...solange es schwarz ist.

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Bundstäbchen

#158

Beitrag von Sven » 25.08.2019, 23:20

So, nun wird es Zeit, dass sich auch hier wieder was bewegt!
Die Bundstäbchen waren endlich an der Reihe. Die Schlitze hatte ich ja selbst gesägt und dafür sowohl Säge als auch Bunddraht bei Rall bestellt, der mir versicherte, dass sie zusammen passen.
Tatsächlich hatte ich aber meine liebe Mühe die Bundstäbchen in die Schlitze zu bekommen. Ich musste jeden Schlitz mit einer dreieckigen Schlüsselfeile oben etwas aufweiten, damit ich den Bunddraht überhaupt in den Schlitz bekommen habe. Als Schmiermittel zum Reinklopfen habe ich wieder Orangenöl verwendet, weil das wieder komplett verdunstet.

Dann ging es an das Abfeilen der Überstände und das Anfasen. Beim Anfasen der Bundstäbchenenden arbeite ich immer auch eine Fase in die Griffbrettkante hinein. Da diese Fase nicht so gut zu erkennen ist, habe ich mir etwas neues überlegt. Ich habe die Griffbrettkante mit einem weißen Buntstift bemalt, bevor ich mit dem Anfasen begonnen habe.
Anschließend konnte ich beim Anfasen gut erkennen sobald ich mit der Feile das Holz erreicht habe. Die Fase in der Griffbrettkante ist mir dadurch sehr gleichmäßig über die gesamte Griffbrettkante gelungen.
Damit ist der erste Arbeitsschritt erledigt und als nächstes kommt das Verrunden und Polieren an die Reihe.
Sven

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#159

Beitrag von Gerhard » 26.08.2019, 05:37

Bei Ebenholz- und Cocobologriffbrettern mache ich den Bundschlitz immer um 0,1mm breiter als bei Palisander, damit die Bünde besser reingehen. Sonst zerdrischt man sich die ganzen Bundstäbchen und muss dann viel Arbeit in das Abrichten und Verrunden stecken.
Ansonsten: Saubere Fase!

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#160

Beitrag von Sven » 26.08.2019, 20:48

liz hat geschrieben:
26.08.2019, 05:37
Bei Ebenholz- und Cocobologriffbrettern mache ich den Bundschlitz immer um 0,1mm breiter als bei Palisander, damit die Bünde besser reingehen. [...]
Und wie machst du das? Hast du verschiedene Sägen mit 0,1mm Abstufung?

Sven

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#161

Beitrag von Gerhard » 26.08.2019, 21:29

Sven2 hat geschrieben:
26.08.2019, 20:48
liz hat geschrieben:
26.08.2019, 05:37
Bei Ebenholz- und Cocobologriffbrettern mache ich den Bundschlitz immer um 0,1mm breiter als bei Palisander, damit die Bünde besser reingehen. [...]
Und wie machst du das? Hast du verschiedene Sägen mit 0,1mm Abstufung?
Ja, eine für Breit und eine für Schmal. Bunddraht verwende ich immer den selben.
Mittlerweile hab ich ja die CNC, da spann ich dann eben statt dem 0,6er den 0,7er Fräser ein.

Nachtrag: man kann auch, anstatt zweier Sägen, einfach nach jedem Schlitz zwei Lagen Tesa Krepp auf den Anschlag kleben und den Schlitz nochmal nachsägen. Das passt dann genauso!

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#162

Beitrag von Sven » 26.08.2019, 23:57

liz hat geschrieben:
26.08.2019, 21:29
[...]
Nachtrag: man kann auch, anstatt zweier Sägen, einfach nach jedem Schlitz zwei Lagen Tesa Krepp auf den Anschlag kleben und den Schlitz nochmal nachsägen. Das passt dann genauso!
Äh. Das hab ich jetzt nicht verstanden...
Kannst du das vielleicht mit einem Foto erklären?

Sven

P.S.: Zum Schlitze sägen verwende ich eine Miterbox

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#163

Beitrag von Gerhard » 27.08.2019, 09:48

Sven2 hat geschrieben:
26.08.2019, 23:57
P.S.: Zum Schlitze sägen verwende ich eine Miterbox
Ja mit Miterbox geht das von mir beschriebene Verfahren natürlich nicht. Ich hab bislang meine Griffbretter immer mit einem aufs Griffbrett angezwingten Anschlag geschlitzt. Nach jedem Schlitz bleibt der Anschlag angezwingt, ich klebe dann zwei Lagen Tape drauf und schlitze noch mal nach. So wird der Schlitz genau um die Stärke der Tapes breiter. Leider hab ich kein Bild!

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#164

Beitrag von Yaman » 27.08.2019, 10:01

liz hat geschrieben:
27.08.2019, 09:48
Ich hab bislang meine Griffbretter immer mit einem aufs Griffbrett angezwingten Anschlag geschlitzt. Nach jedem Schlitz bleibt der Anschlag angezwingt, ich klebe dann zwei Lagen Tape drauf und schlitze noch mal nach. So wird der Schlitz genau um die Stärke der Tapes breiter.
Dadurch verschiebt sich aber die Position der Bundstäbchen (um die Dicke der beiden Lagen Tape).

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#165

Beitrag von Gerhard » 27.08.2019, 10:04

Yaman hat geschrieben:
27.08.2019, 10:01
liz hat geschrieben:
27.08.2019, 09:48
Ich hab bislang meine Griffbretter immer mit einem aufs Griffbrett angezwingten Anschlag geschlitzt. Nach jedem Schlitz bleibt der Anschlag angezwingt, ich klebe dann zwei Lagen Tape drauf und schlitze noch mal nach. So wird der Schlitz genau um die Stärke der Tapes breiter.
Dadurch verschiebt sich aber die Position der Bundstäbchen (um die Dicke der beiden Lagen Tape).
Dann musst du eben den Anfang Sattelseitig auch so machen.

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Bundstäbchen

#166

Beitrag von Sven » 28.08.2019, 22:16

Zum Abfeilen, Verrunden und Polieren der Bundstäbchen, habe ich das Griffbrett abgeklebt. Beim Polieren habe ich mich von 1500er bis zu 12000er Micromesh hochgearbeitet. Daher hat dieser Arbeitsschritt jetzt auch zwei Abende in Anspruch genommen.
Nachdem ich die Klebestreifen wieder entfernt hatte, habe ich das Griffbrett noch mit Naphta abgewischt, um eventuell vorhandende Klebstoffreste zu entfernen.
Als nächstes kommen die Griffbrettmarkierungen für den fünften und siebten Bund an die Reihe.

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Griffbrettmarkierungen

#167

Beitrag von Sven » 29.08.2019, 20:45

Heute habe ich die Griffbrettmarkierungen für den fünften und den siebten Bund gemacht.
Das ging ganz schnell, und damit geht es ab jetzt nur noch um den Schellack.
Ich hatte bereits mehrere Lagen Schellack aufgetragen, aber dieses Walnussholz saugt den Schellack auf wie ein Schwamm. Daher kommt jetzt noch viel Arbeit, die vor allem Zeit kostet.

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Schellack

#168

Beitrag von Sven » 10.09.2019, 22:13

Hier mal ein kurzer Zwischenstand vom Schellackieren.

Obwohl das Walnussholz sehr grobporig ist, mache ich ganz gute Fortschritte. Und der Schellack bringt das Holz auch sehr schön zur Geltung.
Wie man an der Zarge sehen kann, hatte ich aber einiges an Unebenheiten zu beseitigen.
Auch am Hals war bisher viel Arbeit und auch Zeit nötig.
Am Halsfuß habe ich leider das Problem, dass das Holz den Schellack ungleichmäßig aufgenommen hat und dadurch helle Flecken entstanden sind.
Dennoch glaube ich, dass ich mit der Zeit hinkommen werde.

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#169

Beitrag von Diego Dee » 11.09.2019, 07:14

Respekt!
Schöne Arbeit!

Ich befinde mich bzgl. Halsfuß in einer ähnlichen Lage.
Ich habe 4 schöne Halsrohlinge aus Mahagoni aber keine passenden Klötze dazu.
Also werde ich aus einem Hals die Klötze stückeln.
Für das Finish schwebt mir vor, den Halsfuß deckend schwarz zu machen und dann Sunburst mässig beim Hals auslaufen zu lassen.
So hoffe ich daß ich das Problem der Halsfußstückelung (die wahrscheinlich sichtbar sein wird) zu umgehen.
Mein Forenstatus ist derzeit Planer, ja ich plane und vorbereite noch ;-)

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#170

Beitrag von Gerhard » 11.09.2019, 08:18

Diego Dee hat geschrieben:
11.09.2019, 07:14
So hoffe ich daß ich das Problem der Halsfußstückelung (die wahrscheinlich sichtbar sein wird) zu umgehen.
Na und? Das ist doch ein Platz wo man sein handwerkliches Können zeigen kann!

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#171

Beitrag von Diego Dee » 11.09.2019, 20:21

Auch wahr (think).

Tolles Holz (clap3)
Was ist das bei der ersten Gitarre (sieht aus wie Rio) für ein Außenbinding?
Mein Forenstatus ist derzeit Planer, ja ich plane und vorbereite noch ;-)

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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#172

Beitrag von Gerhard » 12.09.2019, 06:50

Diego Dee hat geschrieben:
11.09.2019, 20:21
Was ist das bei der ersten Gitarre (sieht aus wie Rio) für ein Außenbinding?
Das Binding ist Sapeli, die Gitarre aus Cocobolo. Jetzt aber zurück zum Thema!

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Schellack: Zwischenstand

#173

Beitrag von Sven » 18.09.2019, 22:26

Hier nochmal ein kurzer Zwischenstand vom Schellack:
Mit dem Boden bin ich inzwischen soweit, dass ich die Endpolitur machen kann.
Meinen Anspruch, die Poren ganz zu zu bekommen, habe ich aber fallengelassen, denn sonst werde ich nicht fertig.
Die Decke ist fast soweit wie der Boden, und die Zargen werde ich in den nächsten zwei Tagen soweit wie den Boden bekommen.
Dann fehlt nur noch der Hals und der Kopf.

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Zargenglanz

#174

Beitrag von Sven » 19.09.2019, 20:59

Bei den Zargen habe ich mittlerweile ganz gut aufgeholt. Sie beginnen zu glänzen.
Nur noch 11 Tage...
Und das Beste ist: In 11 Tagen kann ich sie auch das erste mal spielen!


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Re: [Akustisch] Konzertgitarre aus Recyclingholz

#175

Beitrag von zappl » 19.09.2019, 22:54

Sehr schön! Schon beeindruckend wenn man sich jetzt nochmal an das Startbild mit dem "Holzabfall" zurück erinnert - einfach klasse.

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