7-Saiter Multiscale mit Sarah Longfield Decke – Tipps für Resin/Alcohol Ink?

Wie baue ich mir eine elektrische Gitarre?

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Nobi
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7-Saiter Multiscale mit Sarah Longfield Decke – Tipps für Resin/Alcohol Ink?

#1

Beitrag von Nobi » 12.03.2026, 16:56

Hallo zusammen,
ich plane gerade den Bau einer 7-saitigen Multiscale-Gitarre im Stil der Strandberg Boden, optisch angelehnt an das Signature-Design von Sarah Longfield. Besonders diese abstrakte, farbige Decke mit den fließenden Galaxy-Strukturen auf schwarzem Hintergrund gefällt mir sehr, und genau so eine Oberfläche würde ich gerne umsetzen.
Der Korpus soll aus Erle bestehen. Mein Plan für den Body ist folgender:
Rückseite und Zargen komplett schwarz lackieren (wahrscheinlich 2K-Lack, ob matt oder glänzend entscheide ich später).
Der Body wird vorher natürlich gespachtelt, geschliffen und grundiert, damit die Oberfläche möglichst eben ist.
Die eigentliche Herausforderung ist für mich die Decke, weil ich möglichst nah an den Sarah-Longfield-Look mit diesen fließenden Farbstrukturen kommen möchte.
Ich habe mir dazu verschiedene Techniken angesehen und überlege momentan zwischen zwei Ansätzen:
Variante 1 – Alcohol Ink / Acrylfarben auf schwarzer Basis
Decke schwarz lackieren.
Darauf mit Alcohol Ink oder verdünnten Acrylfarben arbeiten.
Die Farben mit Isopropanol oder vorsichtig mit Warmluft verlaufen lassen, damit diese typischen Nebel- bzw. Galaxy-Strukturen entstehen.
Danach mehrere Klarlackschichten aufbauen, schleifen und polieren.
Variante 2 – Kombination mit Epoxidharz
Schwarze Basis lackieren.
Eine dünne klare Epoxidharzschicht aufbringen.
Darin mit Alcohol Ink oder Farbpigmenten die Farbstrukturen erzeugen.
Zum Schluss noch eine klare Epoxidharz-Schicht, damit alles komplett glatt wird.
Mir ist bewusst, dass Alcohol Ink normalerweise besser auf weißem Untergrund sichtbar ist, deshalb frage ich mich, ob die Kombination mit Resin/Epoxidharz auf schwarzer Basis besser funktionieren könnte.
Meine Fragen an euch:
Hat jemand schon einmal versucht, diesen Sarah-Longfield-artigen Galaxy/Fluid-Look auf einer Gitarrendecke umzusetzen?
Welche Technik eignet sich eurer Erfahrung nach am besten?
Gibt es vielleicht noch eine andere Methode, um diese fließenden Farbstrukturen auf schwarzem Hintergrund zu erzeugen?
Mir geht es vor allem darum, am Ende eine wirklich glatte, hochwertige Oberfläche zu bekommen, die optisch möglichst nah an diese Signature-Decken herankommt.

Über Tipps oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.
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