das ist jetzt die Frage, um derentwillen ich mich hier eigentlich angemeldet habe:
Ich versuche gerade ein paar Basspickups nach einem Vorbild von Kent Armstrong auf 5 Saitig zu bauen.
Original aus den 80ern: Was man gut sehen kann, Keramik Quadermagnet, "Standard"maß 12,5mm sollte passen, die Stärke von 3mm vermute ich mal, die Länge muss natürlich für die 5 Saiter 70 (Neck) bzw. eher 75mm (Bridge) sein. Die Poles sind einfache, schwarze M6 Maden aus Stahl mit Innensechskant.
Soweit so gut, für meine ersten Prototypen hab ich mir in den Kopf gesetzt, das statt in schwarzem, in wasserklarem Expoxy einzugiessen, zum einen für den Posereffekt
Wickelkörper hat mir ein Freund per 3D Druck aus ebenfalls transparentem Material gedruckt.
Neben der Tatsache, daß es wirklich nicht trivial ist, wasserklares Epoxy blasenfrei anzumischen und zu giessen, ist das Problem, das mir wirklich Sorgen bereitet, wie bekomme ich das hin, daß die Madenschrauben im Epoxy drehbar bleiben. Gerne streng/gut geführt, aber bitte drehbar.
Der erste Versuch funktioniert als Pickup, aber die Schrauben taugen eher als Fixierung wenn Ihr einen Ehering aus einem Inbus biegen wollt, als daß sie sich drehen würden. Der zweite Versuch war getragen von der Hoffnung, daß PE Schrauben so "fettig" wären, daß man sie nach dem Guss ausdrehen könnte, vor allem wenn sie auch noch mit Silikonfett als Trennmittel bestrichen waren. Nö, ist auch nicht.
Bevor ich meine nächste Idee gegen die Wand setze, und glatte zylindrische Löcher mithilfe von Wachsformkörpern einbringe, in die ich dann nach dem Guß erst die Gewinde schneide...
Hat einer von Euch sowas schon mal erfolgreich gemacht?
