Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#51

Beitrag von ValentinS » 17.12.2025, 21:33

So sieht's dann aus mit den montieren Adapterhülsen
20251217_193334.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#52

Beitrag von ValentinS » 18.12.2025, 06:34

Tadaaa! *Trommelwirbel* ...und so klingt sie: 😃

https://youtu.be/QsvVpaxH0DI?si=v2Z5X-m18wULkaTK
Mit dem Klang der umsponnenen Saiten bin ich sehr zufrieden, die nicht umsponnenen Nylons klingen mir nicht krisp und knallig genug. Es ist aber noch zu früh für eine endgültige Beurteilung.
Mal schauen wie sie sich entwickelt. Die darf jetzt erstmal abhängen und etwas eingespielt werden, eventuell funktionieren andere Saiten besser (bei den D'Addario steht "mellow und warm" drauf). Der Vergleich mit Stahlsaiten steht noch an und ansonsten ist dann später noch einiges zu tun wie Halsfuß-Käppchen aufleimen und Feinschliff Hals, ölen, Steg richtig kompensieren, passenden Sattel anfertigen usw...
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#53

Beitrag von Ketarrenmacher » 18.12.2025, 09:46

Super. Der Abschluss eines Projektes ist doch immer ein Fest.
Danke für den Baubericht. (clap3)

Wäre tatsächlich ein Instrument, welches ich gerne mal hören möchte.
Vielleicht hast Du ja Lust, Ende Oktober 2026 in Hamburg auszustellen.
Munterbleiben
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#54

Beitrag von ValentinS » 18.12.2025, 11:09

Ketarrenmacher hat geschrieben: 18.12.2025, 09:46 Super. Der Abschluss eines Projektes ist doch immer ein Fest.
Danke für den Baubericht. (clap3)

Wäre tatsächlich ein Instrument, welches ich gerne mal hören möchte.
Vielleicht hast Du ja Lust, Ende Oktober 2026 in Hamburg auszustellen.
Ich freue mich über Deinen wertschätzenden Beitrag und besonders darüber, daß er von einem erfahrenen alten Hasen (mit Betonung auf "Hasen" und nicht auf "alt") 😂 wie Dir kommt. - Und das mir, der ich mit meiner unerschrockenen Art Gitarrenbautraditionen über den Haufen zu schmeißen sicherlich dem einen oder anderen gelernten Gitarrenbauer das Gefühl vermittle, ich sei der Meinung, man könne so einfach aus dem nichts und als Quereinsteiger gute Instrumente bauen. Dieser Meinung bin ich nicht. Denn es ist nicht einfach und es ist auf jeden Fall sinnvoll es „erstmal richtig“ zu lernen, wie Christian Jablonski das immer so schön sagt. Ein wenig Zauberei gehört natürlich auch dazu, aber das ist ja kein Geheimnis.
Danke und Grüße
VAL
P.S. Danke für den Tipp mit dem Hamburger Gitarrenfestival (5.-8.11.2026 kann ich mir zumindest vorstellen, daß ich da mal hinfahre, um herauszufinden, ob das was für mich wäre.

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#55

Beitrag von Ketarrenmacher » 18.12.2025, 12:09

ValentinS hat geschrieben: 18.12.2025, 11:09
.........daß er von einem erfahrenen alten Hasen (mit Betonung auf "Hasen" und nicht auf "alt") 😂 wie Dir kommt. -
.........als Quereinsteiger gute Instrumente bauen..........

P.S. Danke für den Tipp mit dem Hamburger Gitarrenfestival (5.-8.11.2026 kann ich mir zumindest vorstellen, daß ich da mal hinfahre, um herauszufinden, ob das was für mich wäre.
.........Naja, es läßt sich nicht weg diskutieren, so als Rentenberechtigter..... :lol:
.........habe ich ja auch geschafft.(dance a) Und mit Traditionen musste ich zwangsweise aber unbewusst brechen, ich kannte schlicht keine. Kein WWW (Forum), kein vernünftiges Buch. Nur einen rudimentär vorgefertigten Hals, schlecht gebogene Zargen und einen Materialsatz mit Plan. Einfach gemacht, eher aus Verzweiflung, weil ich für den kömmenden Winter kein Projekt hatte.

Also, wenn Du eh mal in HH schauen möchtest, kannst Du auch ausstellen.
Sehr preiswerte Platzmiete, übersichtlich und viele Kollegen. Da brauchst Du auch keinen Messestand o.ä.
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#56

Beitrag von ValentinS » 07.01.2026, 10:38

Weiter geht's...:
Habe mittlerweile Karbonsaiten getestet für die nicht umsponnenen Saiten und High Tension von Knobloch für die umsponnenen- das klingt für mich deutlich besser. Nächster Schritt war dann die Kombination aus den oberen drei Saiten aus einem 10-er Silk and Steel- Satz mit den drei Saiten von Knobloch. Das finde ich klanglich sehr schön, allerdings wäre so ein Saitensatz als Standard recht kostspielig.
Dann habe ich auf komplett Silk and Steel gewechselt (klanglich auch sehr gut) und bin danach bei einem Extra Light Saitensatz 10er Earnie Ball Earthwood XL gelandet.
Der Entschluss steht nun fest, es bleibt erstmal eine Steelstring. Den Halswinkel habe ich bereits angepasst.

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#57

Beitrag von ValentinS » 08.01.2026, 07:49

Wieder mal habe ich bemerkt, dass eine Zederdecke sowas von Butterweich ist, da sind Macken durchs Spielen quasi Vorprogrammiert, spätestens wenn man (ich) das Instrument aus der Hand gebe. Da dies ein Bühneninstrument werden soll, wird es als nächstes einen großflächigen Schlagschutz im VAL-Style mit Glasfasermatte geben, danach erhält der Hals sein endgültiges Shaping usw.
20260107_143253.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#58

Beitrag von ValentinS » 14.01.2026, 09:48

Zusätzlich zur GF-Matte gibt's noch den Crème brûlée- Look.
Ich bin gespannt wie's diesmal rauskommt, beim 'Flambieren' gibt es jedes Mal Überraschungen 🫠
20260113_162606.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#59

Beitrag von ValentinS » 16.01.2026, 14:14

mmmh. Das sieht kurios aus.
20260116_141310.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#60

Beitrag von Poldi » 17.01.2026, 12:46

Durchgehend wäre schöner.

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#61

Beitrag von Yaman » 18.01.2026, 11:55

Warum hast du es nur teilweise gemacht?

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#62

Beitrag von ValentinS » 18.01.2026, 17:21

Yaman hat geschrieben: 18.01.2026, 11:55 Warum hast du es nur teilweise gemacht?
Weil ich es ausprobieren wollte wie das aussieht. Mein Vorhaben war, einen großflächigen Schlagschutz zu kreieren aber den hinteren, den hauptsächlich schwingenden Teil der Decke nicht zu bremsen oder schwerer zu machen.
In Spielhaltung sieht es für mein Empfinden ganz gut aus. Ganzflächig gefällt mir aber auch besser und einfacher ist's ausserdem.
20260118_171144.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#63

Beitrag von ValentinS » 20.01.2026, 09:26

Das Käppchen auf dem Halsfuß ist angebracht, der Hals hat seinen Feinschliff bekommen und der finale Sattel ist angefertigt. Die Maserung vom Hals geht schön weiter im Halsfuß....
20260117_082528.jpg
20260117_082550.jpg
20260117_082602.jpg
...das bewusst schräge Aufstückeln beim Leimen des Halsfußes (wie weiter vorn beim Halsbau beschrieben) hat gut geklappt, nur bei der obersten Schicht bin ich um ein Raster der Maserung verrutscht. Wer sowas nachahmen will: Nicht die hier auf der Stirnseite gezeigte Maserung ist ausschlaggebend sondern die gegenüberliegende Halsfuß-Seite, dort wo die 'Treppe' aufgestapelt wird.
20251111_113127.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#64

Beitrag von ValentinS » 10.02.2026, 18:20

Es geht weiter, denn:
Mit dem Look der Decke mit dem großen Schlagschutz in Crème brûlée-Optik bin ich unzufrieden, so möchte ich sie nicht aus den Händen geben. Folglich gibt's ne neue Decke aber zuvor noch ein paar Experimente. Mal schauen wieviel die Beleistung aushält...
20260210_171654.jpg
Kein Unterschied in der Deckenwölbung zwischen 10er Saiten (Silk&Steel), normalen 10ern und 11ern. Hab jetzt noch nen halben Ton hochgestimmt und immer noch hat es nichts verrissen. Mal schauen ob sich über Nacht etwas tut.
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#65

Beitrag von ValentinS » 11.02.2026, 09:42

Die letzten Wochen waren 10er Saiten mit normalem Saitenzug drauf (also nicht die nochmals schwächeren Silk&Steel). Seitdem hat das Instrument ein sehr (zu) markantes tiefes E, fast wie bei einer guten Dreadnough, aber eben inhomogen, da leider nur auf dem tiefen, nicht gegriffenen E.
Da ich nicht gleich zur Säge greifen wollte um das Schalloch zu vergrößern, habe ich es verkleinert um zu sehen, ob das den Effekt verstärkt. Das war nicht so. Als nächstes teste ich partielle Versteifungen aussen auf der Decke...
20260210_173244.jpg
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#66

Beitrag von Burghard » 11.02.2026, 21:44

Sehr interresant und spannend was du da ausprobierst und vielen Dank das du uns teilhaben lässt. Gruß Burghard

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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#67

Beitrag von Titan-Jan » 12.02.2026, 00:21

Hi Valentin, sehr interessante Experimente, danke dass du uns teilhaben lässt!

Ich persönlich finde die "hälftige" Deckenverzierung mit dieser coolen Oberflächentechnik eigentlich ganz cool, nur die geschwungene Form gefällt mir auch nicht. Vlt findest du auch noch eine andere Form, mir persönlich gefallen diese rechteckigen Flächen als angedeutetes Schlagbrett bei Tao Guitars immer sehr gut.
Meine aktuelles Gitarrenbau-Projekt:
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Mein Dosengitarren-Projekt:
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Re: Nylon- und (wahlweise) Stahlsaiten auf demselben Instrument - VAL’s Crossover²

#68

Beitrag von ValentinS » 12.02.2026, 06:38

Ich vergaß zu erklären: Es ist mir ganz recht, dass ich einen Grund gefunden habe, die Decke zu ersetzen; weil: Wenn die Beleistung die ursprünglich für ca 40 kilo gedacht war viel mehr aushält, dann bestätigt das, dass ich bei meinen seitherigen deutlich stabileren Beleistungen auf der sicheren Seite bin oder noch leichter bauen kann. Wenn ich mit meinen jetzigen Tests die Grenzen der Belastbarkeit ermittle, dann kann ich künftig exakter planen.
Die Stellen an denen die Decke nebst Beleistung sehr filigran ist, bin ich mal angegangen, habe hier und da und sogar quer versteift, aber auch hierdurch erstaunlicherweise keine nennenswerten Veränderungen erzielt.
20260210_173710.jpg
20260210_173852.jpg
Um die Bereiche zu finden, wo es am meisten schwingt, habe ich nach Chladny-Methode mit Teekrümeln experimentiert.
20260210_175125.jpg
20260210_175245.jpg
An der Stelle mit der größten Amplitude habe ich Gewicht angebracht und iterativ immer mehr Magnete draufgepackt. Dadurch wurde die Decke träger in der Ansprache, der Wolfston blieb.
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#69

Beitrag von Burghard » 12.02.2026, 14:23

Man könnte durch einen Tornavoz die Resonanz nach unten drücken oder durch ein Zargenschalloch nach oben.
Muß man allerdings wollen.😉
Grus Burghard

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#70

Beitrag von kehrdesign » 12.02.2026, 21:00

Burghard hat geschrieben: 12.02.2026, 14:23 ... durch einen Turnovouz die Resonanz nach unten drücken ...
Was ist ein Turnovouz?

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#71

Beitrag von Burghard » 12.02.2026, 21:16

Entschuldigung .Ich hab es falsch geschrieben. Tornavoz ist die richtige Schreibweise.
Im Grunde genommen ein Bassreflexrohr für das Schallloch. Auf YT gibts mehrere Videos. Torres FE17 z.b. hatte Einen .
Gruß Burghard

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#72

Beitrag von ValentinS » 13.02.2026, 17:55

Ich hatte vor langer Zeit mal ein Tornavoz aus Plastik zum Einklipsen in ein rundes Schalloch getestet und keinen signifikanten Unterschied gehört, dennoch glaube ich dran, dass damit die Grundfrequenz der Schachtel verändert werden kann, sonst hätten Bassreflexboxen sowas nicht, logisch.

Ich habe das Gewicht vom Steg geändert und erfreulicherweise festgestellt, dass der simulierte Gewichtsunterschied zwischen dem leichten Zwetschge-Steg und Ebenholzstegen auch nicht auffällt. (Das Foto hier zeigt viel mehr Gewicht als den genannten Unterschied)
20260212_161544.jpg
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#73

Beitrag von ValentinS » 14.02.2026, 12:50

Das Schalloch war zu klein.
20260213_165723.jpg
Jetzt klingt es ausgewogenener, nicht schön, aber laut! 🤣 (nervige Obertöne)
Klangbeispiel siehe nicht gelistetes YT-Short
https://youtube.com/shorts/bBITM9kykHI

Die Decke kann ich mühelos mit den Fingern und leichter Kraft bewegen, das ist alles extrem flexibel, unheimlich...
Dass selbst 12er Saiten (sind jetzt drauf) noch nicht zum Kollaps geführt haben, wundert und freut mich.

Fazit: Zu stabil gebaut für Nylonsaiten, aber zu leicht für 10er Saiten. ich strebe jetzt den Mittelwert aus dieser und meiner seitherigen Konstruktion an.
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#74

Beitrag von Burghard » 14.02.2026, 13:48

Ja manchmal muß man sich echt wundern was eine gute Decke so aushält, auch wenn sie zu dünn ist. Hab selbst gerade eine schöne( fast fertige ) Gitarre versaut, weil ich ausversehen noch 80 Mirka Abranet auf dem Schleifer hatte und munter drauf los geschliffen habe. Hab jetzt eine Hohraumresonanz bei D. Die Decke ist noch nicht eingefallen. Das wird sie mit der Zeit aber tun, denk ich. Bleibt nur Decke austauschen.
Gruß Burghard

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#75

Beitrag von ValentinS » 15.02.2026, 06:54

Hals abgenommen, Ränder in Späne verwandelt, Leim erwärmt und Decke abgenommen. Dann noch kurz den Zargenkranz von den Leimresten befreit- Voila!
20260214_124305.jpg
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