Ist wirklich sehr praktisch, um besser an alle Seiten und Stellen zu kommen. Ist allerdings auch nicht meine Idee gewesen... habe es auch irgendwo aufgeschnappt
DIY Akustik Nr. 4
Moderator: jhg
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Re: DIY Akustik Nr. 4
- olsi
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Nach dem Schleifen bis 320 hoch, ging es ans Poren füllen.
Habe das wieder mit Bimsmehl und Schellack gemacht. Zwischendurch zurück geschliffen. 2-3 Durchgänge, je nach Stelle. Und dann die ersten Schichten Schellack aufgetragen.
Zuerst mache ich zwei satt aufgetragene Pinselaufträge mit stark verdünntem Mix (ca. 1:8), dann weiter mit 1:4 Mix und Polierballen
Habe das wieder mit Bimsmehl und Schellack gemacht. Zwischendurch zurück geschliffen. 2-3 Durchgänge, je nach Stelle. Und dann die ersten Schichten Schellack aufgetragen.
Zuerst mache ich zwei satt aufgetragene Pinselaufträge mit stark verdünntem Mix (ca. 1:8), dann weiter mit 1:4 Mix und Polierballen
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Dein Schellack sieht toll aus
Wie zufrieden bist Du mit der Empfindlichkeit? Hast Du wieder diese irgendwie härtere Schellack-Mischung benutzt?
Wie zufrieden bist Du mit der Empfindlichkeit? Hast Du wieder diese irgendwie härtere Schellack-Mischung benutzt?
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Danke
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Ich hatte es schon mal genutzt, aber hier sieht man noch mal den DIY-Rückwärtsbohrer für die innenliegenden Führungshülsen der Mechaniken:
So sieht´s am Ende aus:
Dann Hals einleimen:
Und Steg aufleimen:
Den Kanal für die Stegeinlage mache ich per Jig + Dremel.
Erstmal genau die Länge inkl. Kompenastion für e und E-Saite ausmessen und anzeichnen. Dann die Bridge-Pin Löcher einzeln passend aufreiben Und Schlitze für die Saiten sägen / feilen
Erstmal genau die Länge inkl. Kompenastion für e und E-Saite ausmessen und anzeichnen. Dann die Bridge-Pin Löcher einzeln passend aufreiben Und Schlitze für die Saiten sägen / feilen
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- Janis
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Die „Härte“ lässt sich auch maßgeblich durch die Verarbeitung erhöhen. Wenn man den Schellack nur aufpinselt, zurückschleift und ein paar „Glanzschichten“ aufträgt, ist die Widerstandsfähigkeit geringer als bei einer richtigen Politur. Diese ist deutlich langwieriger und anstrengend, verdichtet aber die Oberfläche stark.
Es gibt auch noch andere Harze, Benzoe und Mastix wenn ich mich recht erinnere, die man bei den letzten Schichten zusetzen kann. Die sind härter und damit widerstandsfähiger. Habe ich selbst noch nicht benutzt.
Viele Grüße,
Jan
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Was die Widerstandsfähigkeit betrifft, muss ich schon sagen, dass es natürlich nicht mit einem modernen Lack vergleichbar ist. Obwohl ich immer Wochen damit verbringe, unzählige Schichten per Ballen aufzupolieren, kommen per Fingernagel oder Plek schnell mal kleine Kratzer in die Oberfläche. Auch nach Monaten des Aushärtens.
Evtl. müsste ich da mal mit Benzoe o.ä. rumprobieren!?
Ich hatte es auch schon mal (bei meiner No.3), dass ein kleiner Tuner am Headstock über den nächsten Tag draufgelassen, einen leichten Abdruck hinterlassen hat
Trotz der Nachteile... Ich glaube, dass der offene Klang und hohe Lautstärke meiner bisherigen DIYs auch vor allem mit dem Schellack Finish zu tun haben. Habe aber auch vor mal eine Akustik mit Danish Oil zu machen, da ich bei meiner selbstgebauten E-Gitarre auch gute Erfahrung mit gemacht habe.
Evtl. müsste ich da mal mit Benzoe o.ä. rumprobieren!?
Ich hatte es auch schon mal (bei meiner No.3), dass ein kleiner Tuner am Headstock über den nächsten Tag draufgelassen, einen leichten Abdruck hinterlassen hat
Trotz der Nachteile... Ich glaube, dass der offene Klang und hohe Lautstärke meiner bisherigen DIYs auch vor allem mit dem Schellack Finish zu tun haben. Habe aber auch vor mal eine Akustik mit Danish Oil zu machen, da ich bei meiner selbstgebauten E-Gitarre auch gute Erfahrung mit gemacht habe.
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Und ein paar Eindrücke vom finalen Setup, als Bundieren, Stegeinlage und Sattel aus Rinderknochen anfertigen.
-
Vor den ersten Test-Akkorden...
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Sehr schön geworden.
Zum Benzoeharz kann ich dir berichten, dass ich nicht den Eindruck habe, dass die Oberfläche widerstandsfähiger wird. Habs ein paarmal ausprobiert. Aber auf jeden Fall riecht es sehr gut. Meine Gitarren kriegen deshalb innen mittlerweise alle eine Schicht Benzoelack anstatt Schellack.
Wenn du den Schellack wiederstandsfähiger kriegen willst, versuchs mal mit Hard Top Polish von Borma.
Grüße
Edi
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Danke für den Tipp. Dann Hard Top Polish noch über den Schellack oder anstelle von?glambfmbasdler hat geschrieben: ↑31.05.2026, 09:16Sehr schön geworden.![]()
Zum Benzoeharz kann ich dir berichten, dass ich nicht den Eindruck habe, dass die Oberfläche widerstandsfähiger wird. Habs ein paarmal ausprobiert. Aber auf jeden Fall riecht es sehr gut. Meine Gitarren kriegen deshalb innen mittlerweise alle eine Schicht Benzoelack anstatt Schellack.
Wenn du den Schellack wiederstandsfähiger kriegen willst, versuchs mal mit Hard Top Polish von Borma.
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Leider war ich nach dem Probe-Spielen nicht 100% zufrieden. Daher habe ich mich entschieden noch mal das Profil etwas anzupassen. Die ersten Züge mit der Iwasaki taten schon etwas weh 
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Ich hab's obendrauf verwendet. Geht aber auch anstatt.
Benzoe-Harz gibts bei Dictum oder Aurelio.
Grüße
Edi
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Wow, sehr schöner Bau, schönes Design und sehr schön dokumentiert!
Liebe Grüße,
Markus
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Meine Selbstgebauten Gitarren: https://www.freebird-guitars.at/
AC30 Nachbau: https://www.freebird-guitars.at/ac30/de/
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Re: DIY Akustik Nr. 4
Die ist wirklich superschön geworden. Und das bei dem 4. Bau, Respekt! 
Bei Dir sieht das immer nach extrem sauberer Arbeit aus, da kann man sich was abschauen.
Übrigens: Das mit dem Nachformen des Halses kenne ich leider ziemlich gut, habe ich auch schon mehrfach machen müssen.
Zuerst fühlt es sich gut an, und nach einer kurzen Zeit des Spielens habe ich Gefühl, einen Baseballschläger in der Hand zu haben. Bei dem letzten Bau habe ich meinen "Lieblingshals" abgeformt und Profil-Schablonen gebastelt. Damit hat es direkt gepasst.
Bei Dir sieht das immer nach extrem sauberer Arbeit aus, da kann man sich was abschauen.
Übrigens: Das mit dem Nachformen des Halses kenne ich leider ziemlich gut, habe ich auch schon mehrfach machen müssen.
Zuerst fühlt es sich gut an, und nach einer kurzen Zeit des Spielens habe ich Gefühl, einen Baseballschläger in der Hand zu haben. Bei dem letzten Bau habe ich meinen "Lieblingshals" abgeformt und Profil-Schablonen gebastelt. Damit hat es direkt gepasst.
Aktuelles Projekt: Akustik: Graveyard Oak
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