Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Moderator: jhg
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Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
So wie es aussieht, dauert der Winter ja noch ein wenig.....
Und da die letzte Gitarre (https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?t=11963) ja extrem früh noch vor Weihnachten fertig geworden ist, könnte ich ja noch etwas anfangen, was mir seit Jahren im Kopf herumspukt..... bevor das Wetter wieder schön wird und ich nicht ständig im Keller meine Zeit verbringen möchte.
Stichwort: "Reise-Gitarre" - flugzeugtauglich....
Ich definiere die mal so:
Muss nicht ins Handgepäck passen, sollte aber in einem großen Reisekoffer Platz finden.
Was natürlich heisst, dass man seinen Urlaub dann nur mit sehr eingeschränkter Klamottenauswahl verbringen wird....
Ach ja: Ich bin vor knapp 10 Jahren zum letzen Mal geflogen - insofern kann man dieses Projekt schon von Anfang an sehr grundsätzlich in Frage stellen - andererseits habe ich z.B. auch ein paar sehr attraktive Workshops nicht besucht, weil eben dieses Thema "Fliegen mit Archtop" entweder sehr teuer oder eben tricky ist.
Ziel ist es also, eine akustisch vollwertige Archtop (16 Zoll mit voller Tiefe) zu bauen, die eben in den Reisekoffer passt.
Was heisst, dass der Hals entweder demontierbar oder klappbar sein muss.
Von dem klappbaren Hals habe ich mich schon aus folgenden Gründen verabschiedet:
a) die mechanischen Herausforderungen erscheinen mir zu hoch
b) die Gitarre baut dann mit auf die Decke geklapptem Hals beim Transport sehr hoch - was mir packtechnisch gar nicht gefällt
Also Hals demontierbar - mit dem Ziel, die Gitarre in weniger als 5 Minuten vom verpackten in den spielfähigen Zustand zu versetzen.... mal sehen, ob das klappt.
Was auch schon feststeht:
1) Die Gitarre bekommt einen floating Pickup wegen der angestrebten akustischen Eigenschaften --> der PU muss an den Hals
2) Aus packtechnischen Gründen möchte ich auf ein Schlagbrett verzichten --> die Potis müssen irgendwo in den Korpus und ich benötige eine klapperfreie Steckverbindung
Weil bei diesem Projekt wirklich das Risiko besteht, dass es nachher einfach nicht funktioniert, greife ich beim Holz und der Hardware im wesentlichen auf Reste bzw. nicht allzu teueres zurück.
Ich habe noch ein Zargenpaar und 60cm lange Halsrohlinge übrig, letztere sind eigentlich ein wenig kurz. Ein Griffbrettrohling aus Palisander ist auch da.
Decke und Boden muss ich noch nach gucken....
Das sind mal die Überlegungen - das wird mehr werden....
Bei der Trussrodfräsung hatte ich gestern keinen wirklich guten Tag - das funktioniert aber und sieht ja nachher keiner....
Für die Halsbefestigung stelle ich mir M5er Einschlagmuttern vor. die unter dem Griffbrett verschwinden - das hier ist mal der erste Probeschuss.
Ach ja: Ich werde diesen Bau bei den Dingen, die sich jedes Mal wiederholen, etwas weniger aufwendig als die letzten dokumentieren. Zumindest was den Text angeht - Bilder gehen ja schnell.
Also mal schauen, wo sich das hier hin entwickelt....
Bis dann
Frank
Und da die letzte Gitarre (https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?t=11963) ja extrem früh noch vor Weihnachten fertig geworden ist, könnte ich ja noch etwas anfangen, was mir seit Jahren im Kopf herumspukt..... bevor das Wetter wieder schön wird und ich nicht ständig im Keller meine Zeit verbringen möchte.
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Ich definiere die mal so:
Muss nicht ins Handgepäck passen, sollte aber in einem großen Reisekoffer Platz finden.
Was natürlich heisst, dass man seinen Urlaub dann nur mit sehr eingeschränkter Klamottenauswahl verbringen wird....
Ach ja: Ich bin vor knapp 10 Jahren zum letzen Mal geflogen - insofern kann man dieses Projekt schon von Anfang an sehr grundsätzlich in Frage stellen - andererseits habe ich z.B. auch ein paar sehr attraktive Workshops nicht besucht, weil eben dieses Thema "Fliegen mit Archtop" entweder sehr teuer oder eben tricky ist.
Ziel ist es also, eine akustisch vollwertige Archtop (16 Zoll mit voller Tiefe) zu bauen, die eben in den Reisekoffer passt.
Was heisst, dass der Hals entweder demontierbar oder klappbar sein muss.
Von dem klappbaren Hals habe ich mich schon aus folgenden Gründen verabschiedet:
a) die mechanischen Herausforderungen erscheinen mir zu hoch
b) die Gitarre baut dann mit auf die Decke geklapptem Hals beim Transport sehr hoch - was mir packtechnisch gar nicht gefällt
Also Hals demontierbar - mit dem Ziel, die Gitarre in weniger als 5 Minuten vom verpackten in den spielfähigen Zustand zu versetzen.... mal sehen, ob das klappt.
Was auch schon feststeht:
1) Die Gitarre bekommt einen floating Pickup wegen der angestrebten akustischen Eigenschaften --> der PU muss an den Hals
2) Aus packtechnischen Gründen möchte ich auf ein Schlagbrett verzichten --> die Potis müssen irgendwo in den Korpus und ich benötige eine klapperfreie Steckverbindung
Weil bei diesem Projekt wirklich das Risiko besteht, dass es nachher einfach nicht funktioniert, greife ich beim Holz und der Hardware im wesentlichen auf Reste bzw. nicht allzu teueres zurück.
Ich habe noch ein Zargenpaar und 60cm lange Halsrohlinge übrig, letztere sind eigentlich ein wenig kurz. Ein Griffbrettrohling aus Palisander ist auch da.
Decke und Boden muss ich noch nach gucken....
Das sind mal die Überlegungen - das wird mehr werden....
Bei der Trussrodfräsung hatte ich gestern keinen wirklich guten Tag - das funktioniert aber und sieht ja nachher keiner....
Für die Halsbefestigung stelle ich mir M5er Einschlagmuttern vor. die unter dem Griffbrett verschwinden - das hier ist mal der erste Probeschuss.
Ach ja: Ich werde diesen Bau bei den Dingen, die sich jedes Mal wiederholen, etwas weniger aufwendig als die letzten dokumentieren. Zumindest was den Text angeht - Bilder gehen ja schnell.
Also mal schauen, wo sich das hier hin entwickelt....
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Gruß
Frank
Handwerk ist Pfusch, aber gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre...…
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Das wird ein spannendes Projekt. Falls du die Reisegitarre von Furch noch nicht kennst:
https://www.youtube.com/watch?v=gCgtaB_j03U
Der Hals und der Headstock wird komplett abgenommen. Kleiner geht es nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=gCgtaB_j03U
Der Hals und der Headstock wird komplett abgenommen. Kleiner geht es nicht.
- ugrosche
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Hallo Frank,
Schönes Projekt. Die Halsverschraubung ist dann wie bei einer "klassischen" E-Gitarre? Gehen die Schrauben dann komplett von unten durch den Halsklotz?
Wie wäre es mit einer Verschraubung durch den Halsfuß? So wie Taylor nur von außen verschraubt. Sowas war früher nicht unüblich und das Halsende kann samt Pickup über der Decke schweben. Hatte ich mal hier gesehen:
https://gitarrebassbau.de/viewtopic.php?t=6697
Schönes Projekt. Die Halsverschraubung ist dann wie bei einer "klassischen" E-Gitarre? Gehen die Schrauben dann komplett von unten durch den Halsklotz?
Wie wäre es mit einer Verschraubung durch den Halsfuß? So wie Taylor nur von außen verschraubt. Sowas war früher nicht unüblich und das Halsende kann samt Pickup über der Decke schweben. Hatte ich mal hier gesehen:
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Aktuelles Projekt: Akustik: Graveyard Oak
Abgeschlossene Projekte: Steelstring #1 | Graffiti | Kaizen-Bass | Massari-Archtop
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- jonneck
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Hi, danke für das Feedback.
Ich wollte eigentlich von unten durch den Halsklotz schrauben, der wird bei mir ja eh immer ziemlich massiv, da ich ja nicht schwalbenschwänzel.
Diese "deutsche" oder wohl eher "böhmische" Halsbefestigung kenne ich vom Prinzip her - irgendwie ist die nicht so meins.
Ich wollte eigentlich von unten durch den Halsklotz schrauben, der wird bei mir ja eh immer ziemlich massiv, da ich ja nicht schwalbenschwänzel.
Diese "deutsche" oder wohl eher "böhmische" Halsbefestigung kenne ich vom Prinzip her - irgendwie ist die nicht so meins.
Gruß
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Und zur Little Jane: Bei mir bleibt die Kopfplatte dran - soviel ist sicher.
Gruß
Frank
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Moin..... im Moment denke ich viel nach und kruschtel ein bisschen rum....
Das Tailpiece soll ja einhängbar werden - vielleicht hilft mir dieses Alustück dabei..... kommt erstmal in die Ideenkiste.
Die Brücke soll ja nicht immer ihre Höheneinstellung verlieren, wenn die Saiten runter sind - das ist mal der Denkansatz, natürlich ohne die Schraubenköpfe.
Dann habe ich die Halsbefestigung etwas konkreter ausgeplant. Da ich eh den Halsfuss gut aufdicken muss, weil der Hals ja wegen des floating Pickups ziemlich weit aus dem Korpus heraus steht, habe ich beschlossen, die Einschlagmuttern in die "Zwischenebene" zu verlegen.
Die Halstasche selbst soll dann mit einem "geraden" Boden ausgefräst werden, den Halswinkel von knapp 5° wollte ich über einen passend angefertigten Keil herstellen, der dann eingeleimt wird.
Die Schrauben stehen dann sozusagen senkrecht zum Griffbrett - wie ich den Halswinkel in die Auflagefläche der Köpfe reinbekomme, muss ich noch sehen. Ein paar Ideen habe ich schon, die sind aber noch nicht reif.....
Ich hoffe, man kann das Prinzip hier in etwas erkennen.
Das Tailpiece soll ja einhängbar werden - vielleicht hilft mir dieses Alustück dabei..... kommt erstmal in die Ideenkiste.
Die Brücke soll ja nicht immer ihre Höheneinstellung verlieren, wenn die Saiten runter sind - das ist mal der Denkansatz, natürlich ohne die Schraubenköpfe.
Dann habe ich die Halsbefestigung etwas konkreter ausgeplant. Da ich eh den Halsfuss gut aufdicken muss, weil der Hals ja wegen des floating Pickups ziemlich weit aus dem Korpus heraus steht, habe ich beschlossen, die Einschlagmuttern in die "Zwischenebene" zu verlegen.
Die Halstasche selbst soll dann mit einem "geraden" Boden ausgefräst werden, den Halswinkel von knapp 5° wollte ich über einen passend angefertigten Keil herstellen, der dann eingeleimt wird.
Die Schrauben stehen dann sozusagen senkrecht zum Griffbrett - wie ich den Halswinkel in die Auflagefläche der Köpfe reinbekomme, muss ich noch sehen. Ein paar Ideen habe ich schon, die sind aber noch nicht reif.....
Ich hoffe, man kann das Prinzip hier in etwas erkennen.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Wie ja schon angesprochen verarbeite ich hier so einiges an Beifang-Holz - der Halsrohling fällt definitiv in diese Kategorie....
Die Aufdickung wird positioniert und erhält ein paar Orientierungsdübel.
Die Position der Einschlagmuttern wird festgelegt. Anschließend nutze ich die Aufspannung von der 6,5er Bohrung, um mit einem 20er Fräser OHNE Zentrierung anzusenken. Wenn man das gescheit festzwingt, kann man das man so machen.....
Ich habe dann die Muttern eingeschlagen und nochmal festgezogen - da wird sich nichts mehr tun.....
Nach dem Kürzen der Dübel habe ich die Bohrungen auf den eigentlichen Hals übertragen und dort etwas Luft für überstehende Schrauben geschaffen.
Die Aufdickung wird positioniert und erhält ein paar Orientierungsdübel.
Die Position der Einschlagmuttern wird festgelegt. Anschließend nutze ich die Aufspannung von der 6,5er Bohrung, um mit einem 20er Fräser OHNE Zentrierung anzusenken. Wenn man das gescheit festzwingt, kann man das man so machen.....
Ich habe dann die Muttern eingeschlagen und nochmal festgezogen - da wird sich nichts mehr tun.....
Nach dem Kürzen der Dübel habe ich die Bohrungen auf den eigentlichen Hals übertragen und dort etwas Luft für überstehende Schrauben geschaffen.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Die Kopfplatte muss ja auch noch aufgedickt werden - abgesägt ist es jetzt schon mal. Der Rest kommt noch.
Dann ist gestern und heute Holz gekommen - unter anderem diese Fichtendecke mit Fehlern. Den einen Ast bekomme ich nach "ausserhalb" gelegt, für den anderen muss ich hoffen...... aber die Deck wird da sehr sehr viel dünner.
Für den Boden habe ich jetzt nicht mit "Tonholz" geplant, mindestens 80 Euro für einen schlichten Ahornboden ist mir für dieses Projekt zu heftig.
Deswegen hatte ich zwei günstige Bretter bestellt, die jeweils einen nicht so stark gewölbten Boden hergeben sollten - das eine hat für 16 Zoll zu viele Fehler und kommt wieder ins Regal. Für was kleineres wird es passen....
Das zweite ist besser - ist aber insgesamt eine knappe Kiste.....
Ach ja: Dafür, dass ich nicht so viel schreiben wollte, schreibe ich gerade schon wieder eine knappe halbe Stunde.....
Dann ist gestern und heute Holz gekommen - unter anderem diese Fichtendecke mit Fehlern. Den einen Ast bekomme ich nach "ausserhalb" gelegt, für den anderen muss ich hoffen...... aber die Deck wird da sehr sehr viel dünner.
Für den Boden habe ich jetzt nicht mit "Tonholz" geplant, mindestens 80 Euro für einen schlichten Ahornboden ist mir für dieses Projekt zu heftig.
Deswegen hatte ich zwei günstige Bretter bestellt, die jeweils einen nicht so stark gewölbten Boden hergeben sollten - das eine hat für 16 Zoll zu viele Fehler und kommt wieder ins Regal. Für was kleineres wird es passen....
Das zweite ist besser - ist aber insgesamt eine knappe Kiste.....
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Und das ist auch gut so
Erst mal gutes Gelingen
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
So, dann mal kurz und knackig das von heute:
Die Halsfussaufdickung und die beiden Teile für den Halsklotz habe ich auf der "Stahlfräse" winklig gefräst.
Die beiden Halsklotzteile habe ich dann möglichst gut zueinander ausgerichtet verleimt - das Padouk lag rum, da steckt kein tieferer Sinn drin.
Die Deckenhälften haben dann auch zueinander gefunden....
.... ebenso das, was mal der Boden werden soll.
Zu guter letzt hat der Hals dann auch noch seine Breite bekommen.....
Die Holzqualität ist schon echt der Knaller.... könnte noch unfreiwillig interessant werden....
Soviel dann für heute....
Die Halsfussaufdickung und die beiden Teile für den Halsklotz habe ich auf der "Stahlfräse" winklig gefräst.
Die beiden Halsklotzteile habe ich dann möglichst gut zueinander ausgerichtet verleimt - das Padouk lag rum, da steckt kein tieferer Sinn drin.
Die Deckenhälften haben dann auch zueinander gefunden....
.... ebenso das, was mal der Boden werden soll.
Zu guter letzt hat der Hals dann auch noch seine Breite bekommen.....
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Die Verleimungen von Decke und Boden haben gut geklappt, da ist wenig bis gar nichts verrutscht - das spart später Arbeit....
Vorne und hinten kommt da die Kontur drauf.
Auch die Verleimung vom Halzklotz passt soweit - ich habe dann noch die letzte Fläche gefräst. Das Ding ist jetzt in alle Richtungen schön winklig. Ob der noch etwas schmaler werden kann, muss ich im weiteren Verlauf mal gucken, ich denke aber eher nicht.
Decke und Boden habe ich dann mit guten 5mm Zugabe ausgesägt - der Restholzhaufen wird größer und größer....
Das Griffbrett habe ich dann gestern auch noch grob eingebreitet und gekürzt. Hatte aber dann keine Lust mehr weiterzumachen, weil das Wetter schön war....
Heute ist den Endklotz auch noch über die "Stahlfräse" gelaufen, auch der sollte winklig sein.
Anschließend bin ich dann mit dem Spindelschleifer an der Kontur von Decke und Boden lang und habe mich damit etwas mehr ans Ziel angenähert.
Ach ja: Wenn einem schon eine verschließbare Kiste für die "Projekthardware" über den Weg läuft, dann sollte man den Deckel auch benutzen....
Die Decke habe ich dann noch auf ca. 23mm runtergefräst - das müsste für die Brücke nachher ungefähr passen. Bei dem Ast steigt die Hoffnung, dass er sich doch von selbst erledigt.
Zu guter letzt habe ich mit mit diesem Halbrundfräser samt Indexpin am Rand von Decke und Boden auf 3,5 bis 4 Millimeter runtergekämpft. Das reicht dann auch für heute.
Vorne und hinten kommt da die Kontur drauf.
Auch die Verleimung vom Halzklotz passt soweit - ich habe dann noch die letzte Fläche gefräst. Das Ding ist jetzt in alle Richtungen schön winklig. Ob der noch etwas schmaler werden kann, muss ich im weiteren Verlauf mal gucken, ich denke aber eher nicht.
Decke und Boden habe ich dann mit guten 5mm Zugabe ausgesägt - der Restholzhaufen wird größer und größer....
Das Griffbrett habe ich dann gestern auch noch grob eingebreitet und gekürzt. Hatte aber dann keine Lust mehr weiterzumachen, weil das Wetter schön war....
Heute ist den Endklotz auch noch über die "Stahlfräse" gelaufen, auch der sollte winklig sein.
Anschließend bin ich dann mit dem Spindelschleifer an der Kontur von Decke und Boden lang und habe mich damit etwas mehr ans Ziel angenähert.
Ach ja: Wenn einem schon eine verschließbare Kiste für die "Projekthardware" über den Weg läuft, dann sollte man den Deckel auch benutzen....
Die Decke habe ich dann noch auf ca. 23mm runtergefräst - das müsste für die Brücke nachher ungefähr passen. Bei dem Ast steigt die Hoffnung, dass er sich doch von selbst erledigt.
Zu guter letzt habe ich mit mit diesem Halbrundfräser samt Indexpin am Rand von Decke und Boden auf 3,5 bis 4 Millimeter runtergekämpft. Das reicht dann auch für heute.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Gestern nachmittag habe ich die Zargen gebogen - das Holz war willig und ich will keinen Cutaway - so schnell war ich damit noch nie.
Der passende Innenschuh hilft da natürlich auch sehr....
Abends konnte ich dann die Zargen schon passend kürzen und das Ganze durfte dann in der Form übernachten.
Heute habe ich zunächst mal die Klötze noch etwas niedriger gefräst - 81mm müssten es sein. Anschließend habe ich dieselben mit Fischleim eingeleimt - die Radienlehren schaffen nur etwas Distanz. Ich möchte ja später die Zargen auf Klotzniveau herunterschleifen und dazu müssen sie beidseitig ein wenig überstehen.
Und wieder darf irgendetwas trocknen.....
Der passende Innenschuh hilft da natürlich auch sehr....
Abends konnte ich dann die Zargen schon passend kürzen und das Ganze durfte dann in der Form übernachten.
Heute habe ich zunächst mal die Klötze noch etwas niedriger gefräst - 81mm müssten es sein. Anschließend habe ich dieselben mit Fischleim eingeleimt - die Radienlehren schaffen nur etwas Distanz. Ich möchte ja später die Zargen auf Klotzniveau herunterschleifen und dazu müssen sie beidseitig ein wenig überstehen.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Irgendwie ist es heute mit mir durchgegangen - viel geschafft. Aber zunächst mal gestern:
Es gab Reifchen..... jeder weiss, wie das geht. Und die zwei Sorten Holz haben nur was mit Resteverwertung zu tun....
Es gab Reifchen..... jeder weiss, wie das geht. Und die zwei Sorten Holz haben nur was mit Resteverwertung zu tun....
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Gruß
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Heute ging es dann mit Zargen/Reifchen Schleifen weiter - auch das läuft so wie immer...... ohne Unfälle wie abplatzendes Holz....
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
So, und jetzt kommt was neues:
Ich muss mir irgendwie eine Fläche schaffen, damit ich den Hals ausrichten kann. Dieses Brett bleibt wahrscheinlich sehr lange in der Gitarre - eventuell sogar inkl. der Deckenverleimung.
Jetzt kann ich mir nämlich die Mitte holen und habe schön Fläche für Hilfslinien, um den Hals auszurichten.
Den baue ich dann mit Führungsleisten zu.
Ich muss mir irgendwie eine Fläche schaffen, damit ich den Hals ausrichten kann. Dieses Brett bleibt wahrscheinlich sehr lange in der Gitarre - eventuell sogar inkl. der Deckenverleimung.
Jetzt kann ich mir nämlich die Mitte holen und habe schön Fläche für Hilfslinien, um den Hals auszurichten.
Den baue ich dann mit Führungsleisten zu.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Der über die Decke stehende Teil des Halses muss ja noch abgesetzt werden - dazu nutze ich die Aufdickung als Fräserführung.
Ausserdem ist der Hals am Ende noch nicht gerade - das geht auf der Metallfräse mit der noch rechteckigen Aufdickung als Spannfläche.
Und mit längeren Schrauben in den Einschlagmuttern bekommt man das auch bei längeren Dübeln wieder gut auseinander.
Ausserdem ist der Hals am Ende noch nicht gerade - das geht auf der Metallfräse mit der noch rechteckigen Aufdickung als Spannfläche.
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Jetzt kann die Aufdickung auch mal auf Halsmaß gebracht werden - sägen, hobeln, bündig fräsen....
Die Fräserei habe ich erst mit Anlauflager oben und später mit dem Bündigfräser durchgeführt.
Einseitig blieb da immer ein leichter Abstand stehen. Nachdem ich dann mal von der anderen Seite an den Fräser gegangen bin, war der weg.
Was wohl heisst, dass meine Fräsachse nicht so ganz orthogonal (das heisst doch so ?) zum Tisch ist.
Zumindest der Winkel sagt das auch.....
Mit dem Ergebnis muss ich jetzt leben....
Die Fräserei habe ich erst mit Anlauflager oben und später mit dem Bündigfräser durchgeführt.
Einseitig blieb da immer ein leichter Abstand stehen. Nachdem ich dann mal von der anderen Seite an den Fräser gegangen bin, war der weg.
Was wohl heisst, dass meine Fräsachse nicht so ganz orthogonal (das heisst doch so ?) zum Tisch ist.
Zumindest der Winkel sagt das auch.....
Mit dem Ergebnis muss ich jetzt leben....
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Dann zur Halstasche - ich habe mich doch entschlossen, die Tasche winklig zu fräsen und nicht den Halsfuss. Es könnte einfacher sein... sehen wir mal....
Dazu schraube ich den Zargenkranz auf meine Frässchräge.
Und es gibt einen Fehler, den ich irgendwie IMMER mache....
Das ganze zieht sich dann ziemlich hin:
Unterschiedlich lange Fräser werden benötigt und ich muss auch die Anschläge tiefer fräsen, damit ich mit der Spannzange nicht drankomme......
Doch über eine Stunde später gibt es dann auch ein Ergebnis - der Platzer im Halsklotz links leimt sich später weg....
Dazu schraube ich den Zargenkranz auf meine Frässchräge.
Und es gibt einen Fehler, den ich irgendwie IMMER mache....
Das ganze zieht sich dann ziemlich hin:
Unterschiedlich lange Fräser werden benötigt und ich muss auch die Anschläge tiefer fräsen, damit ich mit der Spannzange nicht drankomme......
Doch über eine Stunde später gibt es dann auch ein Ergebnis - der Platzer im Halsklotz links leimt sich später weg....
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Dann muss der Hals mal rein - ja, da gibt es Spalt und den versuche ich mal aufzufüttern, so dass dann die Mitte wieder stimmt.
Obwohl ich dachte, dass ich die Mitte bei strammer Passung habe, war die Situation doch wieder unklar, als die Aufdickung alleine in der Tasche gelegen ist. Also habe ich noch zwei 5er Holzdübel gesetzt, die haben aber auch ein wenig zu viel Spiel....
Jetzt geht es auf der Schräge durch die Einschlagmuttern mit einem 4er Bohrer durch.
Dann habe ich auf 5mm aufgebohrt und gemerkt, dass ein langer 5er Bohrer eine gute Idee wäre.... zum Glück ging es dann mit diesem Bitbohrer....
Obwohl ich dachte, dass ich die Mitte bei strammer Passung habe, war die Situation doch wieder unklar, als die Aufdickung alleine in der Tasche gelegen ist. Also habe ich noch zwei 5er Holzdübel gesetzt, die haben aber auch ein wenig zu viel Spiel....
Jetzt geht es auf der Schräge durch die Einschlagmuttern mit einem 4er Bohrer durch.
Dann habe ich auf 5mm aufgebohrt und gemerkt, dass ein langer 5er Bohrer eine gute Idee wäre.... zum Glück ging es dann mit diesem Bitbohrer....
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Gruß
Frank
Handwerk ist Pfusch, aber gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre...…
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Jetzt müssten noch Senkungen im richtigen Winkel von der Gegenseite rein - dazu wird dieser etwas verranzte Bündigfräser zweckentfremdet. Die Schraube hat nämlich einen 5er Durchmesser.
Beim Senken bin ich wieder auf der Schräge - natürlich anders herum. Jetzt habe ich das so tief gesenkt, dass ich mit 75mm langen Schrauben auskommen müsste.
Dann muss ja noch der Abspitterer wieder dran....
Ach ja:
In die Decke kommt natürlich eine Öffnung, die den Hals bündig umfasst. Die Halstasche ist aktuell ja ein Stück zu tief.
Vielleicht sogar mit einem Binding in der kompletten Ober-/Aussenkante der Halstasche, weil ich ja nicht bei jeder Montage weiche Fichte verdöllern möchte.
Und mit dem Boden wird das auch noch spannend - mal sehen, wie ich den Zugang zu den Schrauben dort hinbekomme.
Zum Abschluss für heute noch mein Plan für die elektrische Verbindung vom floating PU zum Rest der Gitarre - ich wollte versuchen, dieses Ding (nennt sich Pogo Pin) in Halsfuss und Halstasche zu zaubern.
Hat einer von Euch damit schon mal Erfahrungen gesammelt?
Mit dieser Frage schließe ich dann auch für heute - Feedback immer gerne!!!
Beim Senken bin ich wieder auf der Schräge - natürlich anders herum. Jetzt habe ich das so tief gesenkt, dass ich mit 75mm langen Schrauben auskommen müsste.
Dann muss ja noch der Abspitterer wieder dran....
Ach ja:
In die Decke kommt natürlich eine Öffnung, die den Hals bündig umfasst. Die Halstasche ist aktuell ja ein Stück zu tief.
Vielleicht sogar mit einem Binding in der kompletten Ober-/Aussenkante der Halstasche, weil ich ja nicht bei jeder Montage weiche Fichte verdöllern möchte.
Und mit dem Boden wird das auch noch spannend - mal sehen, wie ich den Zugang zu den Schrauben dort hinbekomme.
Zum Abschluss für heute noch mein Plan für die elektrische Verbindung vom floating PU zum Rest der Gitarre - ich wollte versuchen, dieses Ding (nennt sich Pogo Pin) in Halsfuss und Halstasche zu zaubern.
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Frank
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
So ein Pogo Pin kenne ich gar nicht, musste erst mal Googeln. Warum soll das nicht funktionieren?
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Ich muss mal den Übergangswiderstand messen, wenn der zu groß ist, dann könnte das Signal vom PU verhungern.
Ansonsten könnte das natürlich auch an meiner mangelnden Baupräszision scheitern.....
Gruß
Frank
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Re: Reise-Archtop - oder Lösung für nicht vorhandene Probleme....
Viel ist nicht passiert - aber ein wenig dann schon.
Ich habe die Verstärkungen für die Klinkenbuchse, den vorderen Gurtpin und das Zargenschalloch (oder Zuhause für die Potis?) eingeleimt und das Buchsenloch dann auch gleich gebohrt.
Dann ging es in die Metallverarbeitung:
Ich möchte einen Saitenhalter haben, den ich einfach aushängen kann. Und dazu wollte ich möglichst nicht Ewigkeiten herunterstimmen müssen. Deswegen mal diese Idee....
Die Muttern wären jetzt in Spielposition. Zum Aushängen bzw. Wegnehmen der Brücke wollte ich dann die Muttern Richtung Steg drehen, um die Spannung wegzubekommen. Mal sehen, ob das klappt....
Und ja: Das kann man schöner und präziser bauen.....
Ich habe die Verstärkungen für die Klinkenbuchse, den vorderen Gurtpin und das Zargenschalloch (oder Zuhause für die Potis?) eingeleimt und das Buchsenloch dann auch gleich gebohrt.
Dann ging es in die Metallverarbeitung:
Ich möchte einen Saitenhalter haben, den ich einfach aushängen kann. Und dazu wollte ich möglichst nicht Ewigkeiten herunterstimmen müssen. Deswegen mal diese Idee....
Die Muttern wären jetzt in Spielposition. Zum Aushängen bzw. Wegnehmen der Brücke wollte ich dann die Muttern Richtung Steg drehen, um die Spannung wegzubekommen. Mal sehen, ob das klappt....
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Frank
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