Zur Zeit probiere ich die Verarbeitung von Holzsiegel. Lappenauftrag ist recht dünn, Rollen ergibt bei mir diese "Ledernarbung". Zwischenschliffe etc. sind auch nicht so sehenswert, daher wenig sichtbarer Fortschritt.
Der Steg ist fast fertig, aber ich hatte noch nichts dazu geschrieben.
Diesmal wollte ich die Stegeinlage leicht schräg nach hinten stellen. Bei der üblichen Nut wird die Stegeinlage bim Saitenaufziehen in Richtung Sattel gezogen. Dabei geht viel Schwingungsenergie an die Flanke der Stegnut und weniger an den Boden. Ist nach meinem Verständnis auch egal, nur bei Piezos unter der Stegeinlage hat das einen Einfluss. Oft wird ein Steg-Piezo lauter, wenn man die Stegeinlage etwas nach hinten drückt.
Vielleicht alles Quatsch, aber diesmal lief es so ab: Nach dem Fräsen der Stegnut habe ich den Steg unten keilförmig gehobelt.
Nach Aussägen habe ich ein Reststück in der Wölbungsschüssel in Deckenwölbung gebracht.
Damit wird die Steg-Unterseite angepasst
Auch hier wieder mit Beistiftmarkierungen kontrollieren, ob alles erwischt wurde
Dann kommt der angenehme Teil: Mit dem Dickenschleifer bekomme ich sehr einfach gleichmäßige Flügel an den Steg.
Im Schräglicht sieht man, dass der Steg schon eine leichte Wölbung hat.
Die Einlage ist nur etwas schräg, wird wohl keinen hörbaren Effekt bringen.
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