Ich habe mir vor Jahren einen Zylinderschleifer nach folgender Anleitung gebaut:
https://woodgears.ca/sander/plans/index.html
Ist ein einfaches Prinzip und ließ sich ohne Probleme nachbauen. Das einzige, was mich immer genervt hat, ist dass ich beim Umgreifen (also von Drücken auf Ziehen) immer Wellen in die Decken schleife. Jetzt denke ich darüber nach, ob ich mir entweder ein Förderband System dazu baue (dann darf ich das Teil komplett neubauen) oder dern Vortrieb über synchronisierte Anpressrollen vor und hinter der Schleifrolle mache, die über einen Elektromotor mit einen Zahnriemen angetrieben werden. Bei letzerem habe ich vielleicht die Chance, dass nicht eine komplette Neukontruktion fällig ist.
Jetzt meine Frage:
hat das schon mal jemand im Forum gemacht?
Wenn ja: Was für einen Elektromotor für den Feeder habt ihr genommen?
Und wie habt ihr auf der Achse eine Zahnriemenscheibe/ Keilriemenscheibe oder was auch immer montiert?
Detailfragen über Fragen...
Und klar könnte ich auch einen Zylinderschleifer kaufen, aber erstens habe ich ja schon einen und zum anderen sind 1,6k€ eine Menge Geld für ein Hobby, das sich nur selten bezahlt macht. Die Anzahl meiner verkauften Gitarrren ist deutlich niedriger als die meiner verschenkten...
Zylinderschleifer DIY Frage
Moderator: jhg
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Re: Zylinderschleifer DIY Frage
mal eine Frage zum Fehlerbild :
Ist das nur eine Senke ähnlich wie "Snipe" beim Dickenhobel oder sind das Wellen, die über das ganze Werkstück gehen ?
Würde evtl. ein Niederhalter hinter der Schleifwalze genügen ?
Ist das nur eine Senke ähnlich wie "Snipe" beim Dickenhobel oder sind das Wellen, die über das ganze Werkstück gehen ?
Würde evtl. ein Niederhalter hinter der Schleifwalze genügen ?
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Re: Zylinderschleifer DIY Frage
Ich glaube, er meint nicht den "Snipe", sondern den Effekt, dass beim "Umgreifen" das Werkstück einen kleinen Moment nicht bewegt wird und dann dort mehr weggeschliffen wird. Das habe ich zumindest bei mir beobachtet.
Die Konstruktion eines automatischen Vorschubs ist mir zu aber aufwändig. Ich behelfe mir, dass ich fast immer ein Reststück als "Schiebestock" nutze, so dass ich eine halbwegs gleichmäßige Schiebebewegung habe und gar nicht umgreifen muss. Eventuell mit der zweiten Hand nachführen. So bleibt das Werkstück kontinuierlich in Bewegung.
Die Konstruktion eines automatischen Vorschubs ist mir zu aber aufwändig. Ich behelfe mir, dass ich fast immer ein Reststück als "Schiebestock" nutze, so dass ich eine halbwegs gleichmäßige Schiebebewegung habe und gar nicht umgreifen muss. Eventuell mit der zweiten Hand nachführen. So bleibt das Werkstück kontinuierlich in Bewegung.
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Re: Zylinderschleifer DIY Frage
Was ich mittlerweile mache ist, dass ich das Werkstück bis etwas über die Hälfte in den Schleifer reinschiebe, es dann wieder zurückkommen lasse, das Werkstück umdrehe und mit der bis dahin noch ungeschliffenen fläche wieder bis zur hälfte reinschiebe. So lässt sich das umgreifen vermeiden und die Bewegung bleibt einigermaße kontinuierlich. Und sobald ich dann fast am ziel bin, schieb ich das werkstück von jeder seite ein paar mal schnell rein und raus….
das klappt eigentlich ganz gut.
Aber ich hab auch schon überlegungen für einen automatischen einzug gemacht. Muss mal schauen ob ich das irgendwann umsetze
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