Schlichte Kasha - die Testgitarre

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#51

Beitrag von glambfmbasdler » 27.09.2018, 20:30

Ich hab natürlich gleich mal ausprobiert, wie und wo die Tap-Töne kommen und mir gefällt, was ich gehört habe. Ich habs mit dem Händi festgehalten - im richtigen Leben klingts also noch ein bisschen besser.
Wahrscheinlich muss ich es nicht erwähnen, aber die Bässe hört man besser über Kopfhörer oder Boxen.
https://youtu.be/q2jRlqblvIo
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#52

Beitrag von AsturHero » 27.09.2018, 20:40

du solltest doch KEINE Cajon bauen ;) :)....echt eine Freude hier mitzulesen
lg Antonio

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#53

Beitrag von glambfmbasdler » 28.09.2018, 17:49

Heute reichte die Zeit gerade mal um die Stoßfuge der Zargen zu kaschieren.
Eigentlich hätte ein 1,5 mm sws Purfling genügt, aber ich bin mal eben kurz mit dem Skalpell beim vorschneiden der Nut abgerutscht, also werden es eben 2 x 1,5 mm.
Die Nut schneide ich mit dem Anschlagwinkel und dem Skalpell vor (meistens ohne Ausrutscher ;) ) und stemme sie dann mit einem entsprechenden Stechbeitel aus - heute 3 mm.
Ränder abkleben ...
... die Purflings in die eingeleimte Nut drücken, überschüssigen Leim abwischen, Kreppband abziehen ...
... und Purflings leicht beschweren.
30 min. später hobeln ...
... Ziehklinge ...
... schleifen und fertig.
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#54

Beitrag von Sven » 29.09.2018, 14:47

glambfmbasdler hat geschrieben:
28.09.2018, 17:49
[...]
... und Purflings leicht beschweren.
Contradictio in adjecto...
;-)

Jetzt noch ein paar einfache Randeinlagen wäre doch nicht so der große Aufwand oder...?

Sven

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#55

Beitrag von glambfmbasdler » 29.09.2018, 19:55

Sven2 hat geschrieben:
29.09.2018, 14:47
glambfmbasdler hat geschrieben:
28.09.2018, 17:49
[...]
... und Purflings leicht beschweren.
Contradictio in adjecto...
;-)

Jetzt noch ein paar einfache Randeinlagen wäre doch nicht so der große Aufwand oder...?

Sven
Waren doch nur 5 Kilo. :) 8)

Naja, ein gewisser Aufwand ist schon da. Da ich freihändig biege, passen sie nie zu 100% und es ist ein erhöhter Anpressdruck nötig, damit die Fugen überall zu sind. Die Bindings sind bei mir eigentlich der Arbeitsschritt mit dem größten "ich-ruinier-mir-die-ganze-Glampfe"-Potenzial.
Dann wäre da noch das (noch) nicht vorhandene Fräs-Jig für gewölbte Decken/Böden. Ich müsste also von Hand nachschneiden oder nicht winklig sitzende Bindings in Kauf nehmen.
Außerdem will ich wirklich mal testen, ob ich mit einer Glampfe ohne Bindings auf Dauer leben kann. ;) 8)
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#56

Beitrag von cabriolet » 29.09.2018, 21:34

glambfmbasdler hat geschrieben:
29.09.2018, 19:55
Außerdem will ich wirklich mal testen, ob ich mit einer Glampfe ohne Bindings auf Dauer leben kann. ;) 8)
Ich hatte bei dieser hier (meine bisher einzige Akustische) eine 45°-Fase in Deckenstärke angebracht:
Aber ich muss nicht damit leben, war ja nicht für mich gebaut :badgrin:


Gruß
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#57

Beitrag von glambfmbasdler » 29.09.2018, 21:58

cabriolet hat geschrieben:
29.09.2018, 21:34
glambfmbasdler hat geschrieben:
29.09.2018, 19:55
Außerdem will ich wirklich mal testen, ob ich mit einer Glampfe ohne Bindings auf Dauer leben kann. ;) 8)
Ich hatte bei dieser hier (meine bisher einzige Akustische) eine 45°-Fase in Deckenstärke angebracht:
Aber ich muss nicht damit leben, war ja nicht für mich gebaut :badgrin:


Gruß
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So wie's aussieht kann Ed Sheeran damit leben und Martin lässt sichs auch noch gut bezahlen :) ;)
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#58

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 17:25

Heute wurde der Steg aufgeleimt.
Zunächst habe ich in die Nutenden jeweils ein 2 mm Loch für die Zahnstocherdübel gebohrt.
Dann wurde der Steg so ausgerichtet, dass ich auf der Diskantseite ca 0,5 mm und auf der Bassseite ca 1,5 mm Kompensation habe.
Die Bohrungen habe ich dann auf die Decke übertragen, Steg abgenommen und dann lediglich die Decke durchgebohrt, damit der schmale Balken unter dem Steg keine unnötige Schwachstelle bekommt.
Die Dübel wurden dann in den Steg geleimt und auf 2mm (Deckenstärke) abgelängt.
Der Steg wurde beleimt und mit einer Federleiste verspannt. So richtig wohl hab ich mich bei der Aktion heute nicht gefühlt, da einerseits der Anpressdruck auf den Steg passen muss, andererseits kein Gegendruck von der Innenseite da ist. Für die nächste Glampfe mit (doch etwas weiter entfernten) Schallloch im Oberbug werde ich mir auf jeden Fall eine Hilfskonstruktion zurechtbasteln.
Wenig hilfreich war natürlich auch, dass ich das Schallloch schon mit den Schnickschnack-Leisten für irgendwelche Unterstützungsmanöver unbrauchbar gemacht habe. Wieder was gelernt.
Grüße
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#59

Beitrag von Haddock » 01.10.2018, 17:53

Guten Abend Eduard,

das schaut ja sehr schön aus! Tolle Arbeit :D

Gruss
Urs

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#60

Beitrag von Sven » 01.10.2018, 19:19

glambfmbasdler hat geschrieben:
01.10.2018, 17:25
[...]
Dann wurde der Steg so ausgerichtet, dass ich auf der Diskantseite ca 0,5 mm und auf der Bassseite ca 1,5 mm Kompensation habe.
[...]
Hm. Soviel Kompensation bei Nylonsaiten?
(think)

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#61

Beitrag von wasduwolle » 01.10.2018, 19:59

Und ich dachte: so wenig Kompensation bei Stahlsaiten.....
Edit sagt Sven hat recht, Nylon Saiten

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#62

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 21:01

Sven2 hat geschrieben:
01.10.2018, 19:19
glambfmbasdler hat geschrieben:
01.10.2018, 17:25
[...]
Dann wurde der Steg so ausgerichtet, dass ich auf der Diskantseite ca 0,5 mm und auf der Bassseite ca 1,5 mm Kompensation habe.
[...]
Hm. Soviel Kompensation bei Nylonsaiten?
(think)

Sven
Hab ich bei meinen Klassischen bisher so gehandhabt und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Edit: Ich habs irgendwo mal gelesen, dass Kompensation auch bei Nylonsaiten bis zu 2 mm gebräuchlich ist.
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#63

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 21:43

Nächste Baustelle - Griffbrett.
Das Sägen der Bundschlitze kann ich mir diesmal sparen, weil ich in meinem Fundus noch ein geschlitztes aus Ostindien-Palisander gefunden hab. Das muss eh weg, damit mein Holzlager langsam tropenholzfrei wird. Ein paar Reste aus meiner Anfangszeit als Glampfenbastler sind noch da.
Das Griffbrett wird zunächst keilförmig geschliffen, d.h. die Dicke nimmt vom Sattel auf ganzer Länge um 1,25 mm ab.
Dazu klebe ich es auf ein vorbereitetes Brett und schieb es ein paar mal durch die Zylinderschleifmaschine.
Dann werden die Kanten angezeichnet und gehobelt.
Die Schlitze im GB sind 0,5mm und die Tangbreite des Bunddrahtes ist laut Verpackungsaufdruck ebenfalls 0,5mm. Versuch macht kluch - ein Stück abgezwickt und ausprobiert - geht nur mit brachialer Gewalt rein. Messung ergibt 0,75 mm (eigentlich hätte ich auch gleich messen können (whistle) ). Also Sägenfundus durchsuchen und Schlitze nachsägen.
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#64

Beitrag von Sven » 01.10.2018, 21:56

glambfmbasdler hat geschrieben:
01.10.2018, 21:43
[...]
Die Schlitze im GB sind 0,5mm und die Tangbreite des Bunddrahtes ist laut Verpackungsaufdruck ebenfalls 0,5mm. Versuch macht kluch - ein Stück abgezwickt und ausprobiert - geht nur mit brachialer Gewalt rein.
[...]
Damit habe ich auch jedes mal Probleme, selbst wenn die Maße stimmen.
In meinem aktuellem Bauthread habe ich daher etwas Neues ausprobiert. Ich habe Orangenöl in den Schlitz gegeben, bevor ich das Bundstäbchen reingeklopft habe. Das Orangenöl sorgt für etwas Schmierung, verdunstet anschließend aber wieder rückstandsfrei, so dass das Bundstäbchen nicht später irgendwann wieder rausflutschen kann.
Nach spätestens zwei Stunden ist auf der Griffbrettfläche kein Orangenöl mehr zu sehen und das Öl im Schlitz wird vielleicht nach ein oder zwei Tagen verdunstet sein.

Sven

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#65

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 22:20

Das Griffbrett kriegt noch einen 14" Radius. Ist zwar unüblich bei einer Klassikgitarre, bin ich aber von meiner Taylor NS42-CE gewohnt. Die Halsbreite wird auch nicht >= 50mm sondern auch nur 47,5 mm.

Das GB wird auf einen Klotz geklebt.
Die Oberfläche wird zwecks Kontrolle des Fortschritts und der Symmetrie mit Bleistiftstrichen markiert.
Geschliffen wird von Hand mit einem Schleifklotz.

Nach getaner Arbei wird das GB mit einem Keil wieder vom Klotz gelöst.
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#66

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 22:32

Dann wird das GB auf dem Hals ausgerichtet und fixiert.
Im 2. und im 13. Bund bohre ich jeweils 2 2mm-Löcher durchs GB in den Hals für Zahnstocher-Dübel.
Das GB wird beleimt, die Zahnstocher durch die Löcher gesteckt und das GB auf dem Hals platziert.
Die überstehenden Zahnstocher werden gekappt und die Leimbeilage wird aufgelegt.
Die Leimbeilage wird zunächst ausgerichtet und mit Leimzwingen fixiert. Das GB-Jig enthält eine verstellbare Mittelleiste. Diese wird nun mittels der Schrauben auf die GB-Mitte gedrückt. Die Schrauben werden zunächst handfest und dann noch eine halbe Umdrehung mit dem Schraubenzieher angezogen.
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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#67

Beitrag von Sven » 01.10.2018, 22:53

Und Morgen daran denken, dass durch den Radius ein paar Schlitze vielleicht nicht mehr tief genug für die Bundstäbchen sind...
;-)

Sven

P.S.: Bist du sicher, dass das Griffbrett aus Palisander ist? Ich finde, das sieht irgendwie nach Wenge aus...

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#68

Beitrag von glambfmbasdler » 01.10.2018, 23:19

Sven2 hat geschrieben:
01.10.2018, 22:53
Und Morgen daran denken, dass durch den Radius ein paar Schlitze vielleicht nicht mehr tief genug für die Bundstäbchen sind...
;-)

Sven

P.S.: Bist du sicher, dass das Griffbrett aus Palisander ist? Ich finde, das sieht irgendwie nach Wenge aus...
Danke fürs Mitdenken. :)

Jetzt, wo du's sagst - stimmt, sieht so aus.
Ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich jemals ein Wenge-GB gekauft habe. Riecht Wenge nach Kakao beim Schleifen?
Grüße
Edi

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#69

Beitrag von Sven » 01.10.2018, 23:28

glambfmbasdler hat geschrieben:
01.10.2018, 23:19
[...]
Ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich jemals ein Wenge-GB gekauft habe. Riecht Wenge nach Kakao beim Schleifen?
Ich hab zwar eine Wenge Griffbrett im Keller, da ich aber einen Schnupfen habe, kann ich den Riechtest gerade nicht machen...
:D

Sven

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#70

Beitrag von 100WChris » 02.10.2018, 01:23

glambfmbasdler hat geschrieben:
01.10.2018, 23:19
Riecht Wenge nach Kakao beim Schleifen?
… und wie !! :D feinster Schokopudding!
Also: Glückwunsch, bist demnach Tropenholz-frei :)
beste Grüße
Chris

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Re: Schlichte Kasha - die Testgitarre

#71

Beitrag von Yaman » 02.10.2018, 08:53

Ich als alter Wenge-Fan sage: eindeutig Wenge-Griffbrett.

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#72

Beitrag von glambfmbasdler » 02.10.2018, 09:35

Für Wenge würde auch sprechen, dass das Teil elendig spröde ist. Dann wäre das auch geklärt :) .
Grüße
Edi

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#73

Beitrag von glambfmbasdler » 02.10.2018, 19:30

Hier nochmal das Verleim-Jig für gewölbte Griffbretter.
Es folgt das Formen des Halses. Das Griffbrett ist auf Maß und gibt so die Kontur des Halses vor.
Mit dem Stechbeitel arbeite ich mich zunächst an die Griffbrettkanten heran.
Erste Seite
... und die zweite. Beim Arbeiten mit dem Stechbeitel sollte mann beachten wohin die Maserung läuft, sonst kann es schwer reparierbare Aus- bzw. Einrisse geben.
Jetzt habe ich erstmal wieder eine saubere Kantel auf Maß.
Grüße
Edi

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#74

Beitrag von glambfmbasdler » 02.10.2018, 19:39

Zum Anzeichnen der Volute verwende ich eine Isolierbandrolle (das Plastikteil).
Die grobe Vorarbeit mache ich auch hier wieder mit dem Stechbeitel dann folgen Feile und Ziehklinge.
So - taugt erstmal.
Grüße
Edi

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#75

Beitrag von glambfmbasdler » 02.10.2018, 19:52

Dann Stechbeitel nochmal schärfen und weiter mit den restlichen 2/3 vom Hals. Mit dem Stechbeitel trenne ich abwechselnd von beiden Seiten nach und nach Späne mit ungefähr gleicher Dicke ab. Wenn die Form dann grob passt, steige ich um auf die Raspel. Nach gut einer Stunde sieht der Hals dann so aus ...
... und nach einer weiteren Stunde mit Ziehklinge und Schleifleinen dann so.
Grüße
Edi

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