Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

Das Board für eure Bauberichte!

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#76

Beitrag von frizzle » 04.01.2018, 20:52

Hier mal wieder ein update:

Die Bünde habe ich mit der Bundpresse so weit es ging eingepresst und anschließend ausgewogen (immer über 3 Bünde geprüft, ob das Lineal kippelt) und die Stellen markiert, die runtergeschliffen werden mussten:
Wie man sieht, war das gar nicht so viel. Die Bünde wurden dann mit 320er Papier soweit von Hand einzeln runtergeschmirgelt, bis das Lineal nicht mehr kippelte. Anschließend dann mit 1200, 4000, 6000 und 8000er Micromesh hochpoliert. Das ging sehr schnell im Vergleich zum Abrichten des gesamten Griffbretts mit Radiusschleifklotz und die Bünde haben annähernd die Sollhöhe behalten. Das Verfahren habe ich letztens schon bei einer Duesenberg mit "super" geplekten, aber viel zu flachen Bünden angewandt. Die Plekbünde raus und neue 1,4*2,7 rein und wie oben beschrieben abgerichtet. Das ging erstaunlich schnell!

Die Gitarre wurde dann mit Gitarrenlack "Bernstein" poliert:
.... Hals und Kopfplatte ebenfalls:
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#77

Beitrag von frizzle » 04.01.2018, 21:07

Jetzt mal ne Frage zur Brückenhöhe:

Das Griffbrett ist 6,2 mm dick. Die Bünde habe eine Höhe von ca. 1,4 mm. Der Halswinkel ist 88,5°. Die Höhe der Brücke beträgt 10,1 mm. Mensur ist 645 mm.

Wenn ich die Brücke an der Stelle platziere, wo sie hin gehört, ergibt sich zwischen einem Lineal, dass auf den Bünden aufliegt und der Oberkante der Brücke ein Spalt von 1,2 mm. Die Theorie sagt (???) das das Lineal auf der Brücke aufliegen soll.

Ich könnte (a) am Halsfuß noch etwas weg stechen, sodass der Winkel größer wird und das Lineal dann aufliegt oder (b) 3 Furniere a 0,4 mm unter die Brücke leimen (s-w-s), was sicher super aussehen würde. Allerdings wird die Brücke dann 11,3 mm hoch. Mit zunehmender Brückenhöhe würde aber auch der Zug auf Brücke und Decke zunehmen. Auch nicht so günstig.

Im Moment tendiere ich zu (b), nicht zuletzt, da (a) das Risiko birgt, Zeit zu fressen und ich den Spalt nicht wieder so gut hinbekomme, wie er im Moment ist. Was denkt ihr?
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#78

Beitrag von gitarrenmacher » 04.01.2018, 23:00

Das sieht doch schon mal klasse aus (clap3)
Ich richte den Hals so ein, dass das Lineal die Brücke berührt bzw. deutlich aufliegt.
Wenn ich dann nach dem Zusammenbau der Gitarre das Griffbrett nochmals abgerichtet habe und dann bundiere, ergibt sich ein Abstand von 1mm minus. Dann schaut die Stegeinlage bei einer flach eingestellten Saitenlage etwa 4mm aus dem Stegschlitz.

Wenn sich dann alles gesetzt hat, die Decke durch den Zug ihre endgültige Wölbung bekommen hat etc. pp......komme ich dann bei 3,5 - 3mm raus, je nachdem wie sportlich die Geige eingestellt ist.

Du liegst also richtig
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#79

Beitrag von ahgit » 04.01.2018, 23:28

Ich würde den Halswinkel auf jeden Fall anpassen.Dein Saitenhalter ist mit 10mm schon recht ktäftig.Bei deinen Vorgaben wirst du auf eine Saitenhöhe von ca 17mm von Decke zu Unterkante Saite landen. Normal wäre bei Steelstrings ca 12 mm.Der Winkl hinter dem Steg und somit der Zug auf die Decke wäre mir viel zu hoch.
Mach dir mal mal eine Leere über die ganze Mensur mit einer Zulage von 1.6-1.8 am 1. Bund und ca 4mm am 12. Bund(je nachdem was für ein Setup du bevorzugst) die du dann aus Griffbrett legst.Du siehst dann ziemlich genau ob dein Halswinkel stimmt oder nicht.Gradzahlen sind da ziemlich unsinnig und ungenau auch wenn das in einigen Büchern so beschrieben wird.
Halswinkel können ,je nach Deckenwölbung und Plantilla sowohl positiv bis leicht negativ sein.Auch bei Steelstrings.
wie gesagt.Der Winkel ist ziemlich uninteressant .Wichtig ist die Höhe von Decke zu Unterkante Saite da sie die gesamte Statik (Deckenstärke ,Beleistung .Gewicht Steifigkeit etc) des Instruments maßgeblich mitbestimmt.
Von daher halte ich es für keine gute Idee den Steg durch unterlegen noch fetter und höher zu machen.

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#80

Beitrag von gitarrenmacher » 04.01.2018, 23:44

Die Gitarre hat eine Belastung nach Knut Welsch Muster!
Die kann durchaus 14mm über der Decke ab. Siehe Beleistungsmuster weiter vorne im Bericht. Mit wenig "Freiluft" unter der Saite funktionieren die nicht sehr gut. Knut hat teilweise noch höher gebaut, aber das wird dann grenzwertig, wie manche seiner Gitarren nach ein paar Jahren zeigen.

Ich habe nun seit 2011 zehn davon gebaut, und genau so eingemessen wie beschrieben. Bei einer Saitenlage von 2,2-2,5mm über dem 12.Bund lande ich bei den angegebenen Maßen. Bissher funktionieren die Instrumente zur Zufriedenheit der Besitzer.

Das Bild zeigt eine Brückenhöhe von 10,5 mit etwas unter 14mm Freiluft. Die Gitarre war aber auch für Werner Lämmerhirt extrem flach eingestellt.
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#81

Beitrag von ahgit » 05.01.2018, 10:06

14 mm ist shon sehr hoch und hart ander Grenze.Das funktioniert nur mit dicken,steifen Decken.Besonders auf längere Zeit gesehen.
Selbst dann wirds mit den Jahren vorne mächtig einsacken.
Bei den geometrischen Vorgaben hier wird Fritz aber sicherlich noch einiges über 14mm landen.
Dann mit furnieren noch höher aufbauen. :?: Mal abgesehen von der begrenzten Belastbarkeit die ein gemessertes und auch noch gefärbtes Furnier mit sich bringt wäre ich da mal sehr skeptisch.
Ich würde mir, wie bereits vorher erwähnt,eine einfache Leere bauen (muss bei den dicken Jumbo -Bünden die du verwendest aber ca. 2mm am 1.Bund sein) um diesen Punkt möglichst genau kontrollieren zu können.Benutze sie grundsätzlich bei allen Bauten viel um diesen sehr empfindlichen Punkt genau im Auge zu behalten.Man kann darüber hinaus sehr genau die Auswirkung des Raumklimas auf die Decken/Gitarren beobachten.Sicherlich wirds immer Leute geben die es anders machen.Fakt ist aber das man in irgend einer Form Kontrolle über genau diesen Punkt braucht.
Es hat schon einen Grund das man diese Leeren seit jahrhunderten in den meisten Geigen oder Gitarrenwerkstätten findet, in welcher Form auch immer.

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#82

Beitrag von gitarrenmacher » 05.01.2018, 12:15

Es sei wie´s sei.
Ich bin hier raus, bitte aber nochmals auf die Beachtung der Anordnung der Deckenbeleistung, insbesondere den Öffnungswinkel des statischen Hauptteils, das X-Bracing hin. Die Mittelleiste, die bei einer Standartbeleistung nach Martin völlig fehlt, und die stärker Dimensionierten Leisten sollten auch in die statischen Überlegungen und resultierende Aussagen einbezogen werden.

Wie von ahgit gesagt, würde ich ebenfalls ein Unterlegen der Brücke mit Furnierstreifen keinesfalls machen.

@ ahgit, was ist denn aus deiner Sicht eine dicke Decke bei einer Steelstring? Meine sind beleistungsfertig so 2,7-3mm, je nach Steifigkeit, Korpusgröße und Anwendungszweck.
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#83

Beitrag von ahgit » 05.01.2018, 15:03

3mm finde ich schon recht stark auch wenn das für die die meisten Standart ist.Oft geht man bei Zeder noch weiter rauf.
Da meine Decken relativ gut gelagert und recht steif sind bevorzuge ich persönlich bei Standartbeleistungen 2.3-2.6 mm bei Dreads
bei 1-18 oder L-oo bis OM 2,1 .2,4.Bei Lattice Beleistungen gehe ich weit unter 2mm.Je nachdem wie es klanglich auskommen soll habe ich aber auch keinerlei Probleme über 3mm zu gehen,besonders bei Zeder, ganz abhängig vom Deckenholz und Beleistung die ich verwende.Ich bevorzuge dabei allerdings Decken die quer nicht so steif sind.Für bestimmte Instrumente die Grundtönig gewünscht sind und eine sehr filigrane Beleistung haben sind diese absolut unschlagbar.Diese Milchmädchen Gleichung leicht und quersteif = gut , schwer = schlecht ist meiner Meinung nach stark vereinfacht.Ein gutes Beispiel ist hier Segovias Hauser.Die Deckenstärke liegt hier teilweise über 3mm.Sehr viel für eine Konzertgitarre.Allerdings wusste Hauser auch sehr genau was er tut.

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#84

Beitrag von frizzle » 07.01.2018, 23:49

Vielen Dank euch beiden für die konstruktiven Ratschläge!

Ich habe mich entschlossen, am Halsfuß mit dem Stecheisen dezent etwas abzunehmen und nicht an der Brücke zu unterfüttern. Hatte gedacht, dass bekomme ich mit dem Stecheisen nie sauber hin. Aber mit einem sehr scharfen Eisen kann man bei sauberer Führung extrem dünne Späne abheben. Ich war sehr überrascht, wie einfach das ging und wie wenig Spanabnahme nötig war, um den Winkel zu korrigieren!

Durch das Abnehmen von Spänen am Halsfuß liegt das GB über dem Korpus natürlich nicht mehr in einer Flucht mit dem Rest (bis zum 14. Bund) des Griffbretts und geht ab dem 14. Bund leicht nach oben. Optisch ist das nicht wahrnehmbar, messen kann man es natürlich. Also habe ich zusätzlich die Bünde ab dem 14. Bund noch weiter runter gebracht (wie oben beschrieben). Dens Rest habe ich mit dem Spannstab ausgeglichen.

Mit den 1,4 mm hohen Bünden lande ich jetzt bei 10,45 mm (Lineal liegt direkt auf den Bünden auf).

Zusätzlich habe ich dann noch 2,3 mm Furnier am 1. Bund und 4 mm am 12 Bund direkt auf das Griffbrett gelegt und dann das Lineal aufgelegt, um den Saitenverlauf zu simulieren. Der Abstand zwischen Decke und Lineal kommt dann auf 14,79 mm (... die 2. Nachkommastelle ist albern :) ) raus.

Somit sollte die Gitarre auf der sicheren Seite liegen, da ich ja auch eine stärkere Beleistung gewählt habe.

Habe 'ne Menge gelernt! Besten Dank nochmals an die Profis!
VG
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#85

Beitrag von frizzle » 10.03.2018, 08:27

So, nachdem das Töchterchen unter die Haube gebracht ist, kann es endlich weiter gehen ...

Nichts spektakuläres, nur Brücke aufgeleimt:
Jetzt noch den Tonabnehmer einbauen und den Sattel fertig machen, dann ist es geschafft. Saiten sind auch schon seit 3 Wochen drauf. Die Decke kommt kaum hoch, der Klang ist voluminös und brilliant zugleich. Gefällt mir (muss ja auch (whistle) )
VG
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#86

Beitrag von filzkopf » 11.03.2018, 20:10

Schöne Bridge!!
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#87

Beitrag von frizzle » 20.03.2018, 08:29

Nun ist sie fertig! Nach vielen Rückschlägen und nicht nur dadurch lehrreichen Stunden im Keller konnte der Auftraggeber … es ist übrigens unser allseits geschätzter Forenkollege helferlain … sie endlich abholen.

Nochmal zum Konzept: helferlain meinte, sie solle schlicht werden, einen Arm-Bevel bekommen, einen tiefen Body (> 110 mm) erhalten, eine Fenster-Kopfplatte dazu, einen Cutaway auch, natürlich auch einen Soundport und eine OM-14-Form bekommen. Auch einer „alterrnativen“ Beleistung gegenüber war er aufgeschlossen! … und einen kompensierten Sattel :badgrin: .

Hier noch mal das Ausgangsmaterial:

- Engelmann Fichte für die Decke,
- Paldao Walnuss für den Body
- Sipo(?) für den Hals
- Wenge als Kopfplatten Overlay und als Arm-Bevel
- Grenadil als Griffbrett
- Knochen Steg und Sattel

Gestern haben wir dann zusammen den Sattel gemacht, noch einen Tonabnehmer eingebaut und frische Saiten drauf. Wir waren - in aller Bescheidenheit - begeistert. Laut ist sie, hat ein ordentliches, deutliches Fundament und klare und brilliante Höhen. An dieser Stelle auch noch mal ein dickes Dankeschön an alle, die mir hier mit Rat geholfen haben, besonders an Christian (gitarrenmacher) zum Thema Beleistung und Brückenhöhe. Einfach super, wie einem hier im Forum geholfen wird (clap3) .
VG
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#88

Beitrag von gitarrenmacher » 20.03.2018, 08:39

Klasse Gitarre. (clap3) (clap3) (clap3)
Freut mich außerordentlich, dass der Bau geglückt und Helferlain nun ein schönes Instrument hat.

Zwei Fragen:
Welchen Durchmesser haben Schallloch und Soundport?
Woher hast du die Zwingen für die Brücke?

Herzliche Grüße
Christian
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#89

Beitrag von liz » 20.03.2018, 08:57

Schön geworden, herzlichen Glühstrumpf!

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#90

Beitrag von Drifter » 20.03.2018, 09:23

Wunderschön! Gefällt mir ausserordentlich gut!

lG

Norbert

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#91

Beitrag von thoto » 20.03.2018, 10:39

Sieht sehr schön aus, gratuliere! Euch beiden! :D (clap3) (clap3) (clap3)
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#92

Beitrag von Poldi » 20.03.2018, 11:07

Ein wirklich schönes Teil hast Du da gebaut, Glückwunsch dazu.

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#93

Beitrag von helferlain » 20.03.2018, 11:33

Erst mal ein ganz großes DANKESCHÖN an Fritz. Es hat riesigen Spaß gemacht, das ganze Projekt von Anfang an zu begleiten und auch daran mitzuarbeiten.

Dass die Gitarre gut aussieht war schon früh abzusehen. Und dass sie einen brauchbaren Klang haben würde, stand ausser Frage.
Aber was dann gestern mit finalen Setup und frischen Saiten zum klingen kam, hat mich schon sehr überrascht. DAS habe ich nicht erwartet.
Die Gitarre klingt "groß". Erste Assiziation war ein Kneipengig mit gute eingestellter PA. Aber das kommt alles aus aus dem Instrument. Der Vergleich mit eingen anderen vorhandenen akustischen Gitarren hat diese Wahrnehmung bestätigt. Viel Volumen, überraschender Schalldruck vom Bassbereicht bis in die Höhen. Insgesamt sehr harmonisch, keine unangenehmen Betonungen. Diese Gitarre will laut gespielt werden (leise geht aber auch). Welche baulichen Details nun genau für DIESEN Sound verantwortlich sind kann ich nicht beurteilen, ich hoffe und wünsche aber, dass Fritz das noch oft wiederholen kann!

Besonders freut mich , dass die modernen Details so gut aufgehen: Die Armschräge fühlt sich natürlich und bequem an, der Soundport ist eine Offenbarung für den Spieler. Ich bin sehr Happy :D

Jetzt fehlt noch ein passender Tonabnnehmer für die Endpin Montage. Das günstige China Teil was wir ausprobiert haben hat leider nicht funtioniert.
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#94

Beitrag von hatta » 20.03.2018, 11:58

Saugeil!!
Gruß
Harald

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#95

Beitrag von Sven2 » 20.03.2018, 12:02

Die ist wirklich toll geworden! Die Verarbeitung ist klasse und ich liebe die ausgewählten Hölzer.
Aber da ihr euch so begeistert vom Klang gezeigt habt, hätte ich jetzt gerne noch eine Audio-Aufnahme. Bitte, bitte!

Sven

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#96

Beitrag von gitarrenmacher » 20.03.2018, 13:12

helferlain hat geschrieben:
20.03.2018, 11:33

Jetzt fehlt noch ein passender Tonabnnehmer für die Endpin Montage. Das günstige China Teil was wir ausprobiert haben hat leider nicht funtioniert.
Das ist bei dieser Art von Beleistung leider ein kleines Problemchen..
Die Zweiwegsysteme , die ein Mikrofon oder eine Folie direkt unter dem Steg positionieren, scheiden wegen der Zentralleiste aus. B-Band 2.2 mit AST und UST funzen, Man muss für den AST halt irgendwo auf der Decke einen geeigneten Platz finden, nur ist der Einbau mit den inzwischen immer fehlebehateteren B-Band Sachen oft kein Vergnügen.
Mit dem Piezokabel muss man an dem X vorbeikommen. Weil es einen kleinen Öffnungswinkel hat, kann auch das schwierig werden. Je nach Mensur.
Ich werde in so einem Instrument demnächst mit einem K&K Pure Classik ausrüsten. Das müsste gehen. Von den Pure Western, die hier leider nicht eingebaut werden können, bin ich begeistert.
Ich werde berichten. :D
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#97

Beitrag von helferlain » 20.03.2018, 13:25

Passend zum experimentellen Charakter der Gitarren könnte ich mir ein MI-SI System vorstellen. Keine Batterie, trotzdem aktiv
MI-SI Acoustic Trio Endpin Preamp
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MI-SI Trio Air
Bild

Ich möchte keine weiteren Anbauten im sichbaren Bereich der Gitarre. Tonabnahme wäre eher seltee und haupsächlich für Recording.
Grüße, helferlain
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#98

Beitrag von thoto » 20.03.2018, 13:35

helferlain hat geschrieben:
20.03.2018, 13:25
Keine Batterie, trotzdem aktiv
Naja, es gibt immerhin einen Kondensator, der aufgeladen werden muss, um dann die Stromversorgung sicherzustellen.
Wenn du also einen Kondensator nicht als Batterie bezeichnen willst, hast du Recht. :D
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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#99

Beitrag von bea » 20.03.2018, 18:23

Trotzdem ist es eine tolle Gitarre geworden.
LG

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Re: Frizzle's Deep OM CA AB (No. 9)

#100

Beitrag von frizzle » 20.03.2018, 21:59

Vielen herzlichen Dank euch allen!

@Sven2: ich habe da schon was im Sinn mit der Nr. 10, aber erst muss ich die 1 reparieren (Brücke nach vorne gebrochen - also ab, ne neue drauf), und dann bekommt die Nr. 6 einen neuen Halswinkel. Die sieht zwar cool aus, klingt aber nicht ansatzweise so gut wie Helferlains Gitarre. Hat aber auch eine extrem hohe Brücke ... und dann will der Mann meiner Tochter (Schweigersohn klingt so alt (whistle) ) ne Explorer haben ...mal sehen, wie die Reihenfolge wird :D
VG
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