"Panthera Onca" - 5-String Bass

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DoppelM
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#101

Beitrag von DoppelM » 28.01.2017, 17:49

Wozu denn Führung bei dem geraden Saitenverlauf? Und wieso ein String Tree über alle 5 Saiten? Ist das nicht nur unnötige Reibung?
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#102

Beitrag von zappl » 29.01.2017, 00:48

Der gerade Saitenverlauf alleine stellt nicht sicher, dass die Saiten auch wirklich an ihrer Position bleiben. Die Führung unterstützt also zunächst die Klangstabilität und außerdem sieht so ein verschobenes Stringspacing nicht nur doof aus, sondern spielt sich auch schlecht. ;) Eine Fixierung ist also schon nötig. Zudem dient die Führung auch gleichzeitig als Niederhalter um die Saiten etwas verstärkt auf den Nullbund zu drücken und somit dort ein Schnarren zu verhindern. Das kann bei solchen Hälsen ohne Kopfplattenwinkel schonmal ein Problem sein. Ein Schnarren am Sattel erlebt man zum Beispiel nicht selten bei der A-Saite von Fenderbässen im klassischen Design (kein Niederhalter).

Ein Reibungswiderstand ist mir bisher nicht wirklich aufgefallen. Habe versucht den Knick der Saiten in den Verlauf der "Sattelkerben" mit einzubeziehen, damit die Saite sich nicht an der Kante festhakt. Etwas Graphit in der Kerbe dürfte aber auch hier nicht schaden. :)

Hier nochmal das Bildchen aus dem "Suche"-Thread. Der Saitenführungsniederhalter ( :D ) wird demnächst noch durch ein sorgfälter gestaltetes Karbonstück ersetzt.
Hoffentlich kommt capricky gleich nicht vorbei und gibt mir eins auf die Ohren wegen dem Nullbund. ;) Aber hey, ist ja auch nur ein Bass. :lol:
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#103

Beitrag von DoppelM » 29.01.2017, 16:23

Sorry, hatte übersehen dass du Nullbund ohne Sattel hast. Da macht Führung natürlich Sinn. Für die "Langen" Saiten seh ich auch den Sinn des Niederdrucks, für H und G Saite halt nicht so sehr. Mit der A-Saite hatte ich bisher auch nie Probleme bei ordentlichem Sattel. Weiß aber natürlich nicht wie das bei Nullbund ohne Sattel ist.
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#104

Beitrag von zappl » 07.02.2017, 01:18

Die letzten 20% der Arbeitschritte nehmen gefühlt ca. 80% der Bauzeit in Anspruch.

Zwischenstand: Es gilt den Korpus farbig deckend in matt zu lackieren.

Für den Body folgte das übliche Schleifen-Wässern-Spiel bis zu einem 240er Korn.
Dann den Erlebody zweimal mit 2K Epoxi "versiegelt". Ich hab ganz schön gestaunt wie die Erle das Epoxi aufgesogen hat, besonders an den Hirnholzbereichen. Bei der ersten Schicht konnte ich die beiden Stirnseiten abwechselnd einstreichen, die gegenüberliegende Seite hatte währenddessen bereits alles aufgenommen. :shock:
Zwischenschliff jeweils mit 240er trocken.

Anschließend den Body zweimal mit einem 2K-Acryl-Dickschicht-Füller gepinselt.
Zwischenschliff jeweils mit 320er trocken.
Nach der ersten Schicht gab's einige Durchschliffe, ...hmm, nennen wir's "Niveauoptimierungen": :D
Es folge der erste 2K-PU-Acryllack (Farbon RAL6027, Lichtgrün) Pinselauftrag.
Es ist ratsam jeweils nur dünne Schichten aufzutragen. Außerdem zieht der Lack sehr schnell an und vermeintliche "Korrekturen" mit dem Pinsel führen daher sehr schnell zu Verschlimmbesserungen. Das wiederum führt zu unnötigem Schleifaufwand, begleitet von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Durchschliffen. ;)

Nach dem Zwischenschliff mit 320er nass:
Nach der vierten Schicht nimmt es langsam Gestalt an. Es gibt nur noch wenige Durchschliffe (zuletzt mit 400er nass). Heißt, noch mindestens ein, eher zwei weitere Lackaufträge sind nötig. Weiter geht's aber dann in der Lackierkabine mit Pistole. Für ein mattes Klarlackfinish ist das ja ohnehin kaum anders machbar. Vom Pinsellackieren habe ich nunerstmal genug. Lernerfolg: Nur weil etwas möglich ist sollte man es nicht unbedingt tun! ;)
Der Farbton ist schwer auf's Bild zu bekommen...
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#105

Beitrag von Poldi » 07.02.2017, 05:22

Klasse.

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#106

Beitrag von Haddock » 07.02.2017, 09:13

Hallo,
Poldi hat geschrieben:
07.02.2017, 05:22
Klasse.
dito!

Gruss
Urs

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#107

Beitrag von DoppelM » 08.02.2017, 00:10

Schöne Farbe... Da ist so ein modernes Bedienfeld fast schon zu viel (ja, ich gebs zu, ich trage ein wenig Vintage-Scheuklappen)
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#108

Beitrag von zappl » 08.02.2017, 00:53

Hehe, das Vintagethema ist dann wohl spätestens mit der schwarzen Hardware gegessen. :p
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#109

Beitrag von DoppelM » 12.02.2017, 14:15

Auch wenn ich nicht religiös bin muss ich da an ein Flugblatt der Katholischen Kirche denken, das mir neulich über den weg gelaufen ist: "Lass uns offen sein für die Zeichen der Zeit. Stärke unsere Achtung vor der Vielfalt der Glaubenswege."
:D
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#110

Beitrag von zappl » 25.02.2017, 22:11

Auch an dieser Baustelle geht es weiter. Heute konnte ich endlich in die Lackierkabine und habe dort zum ersten mal im Leben eine Lackierpistole in der Hand gehalten. :shock: Kurzen Crashkurs bekommen, ein paar Probegänge und rein in's kalte Wasser. Es tat auch garnicht weh und mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden. Läufer und Orangenhaut blieben mir erspart.
Bekanntlich soll man aber den Tag nicht vor dem Abend loben. Morgen folgt (hoffentlich!) der Endschliff und darauf die matte Klarlackschicht. Drückt mir die Daumen!
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#111

Beitrag von MiLe » 25.02.2017, 23:28

Tip-Top - auf dem Bild sieht es doch perfekt aus (clap3) Nur am Hals solltest Du vielleicht noch etwas arbeiten :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#112

Beitrag von zappl » 26.02.2017, 21:12

Danke! Ja der Hals sitzt irgendwie bißchen locker... ich weiß auch nicht. :lol:

Heute mittag die nächste Session. Endschliff bis 1200 und den matten Klarlack aufgebracht.

Puh, alles gut gegangen - der Schweiß stand mir auf der Stirn! ;)
Man beachte die höchst professionelle IR-Trocknungsanlage unterhalb des Bodies. :D
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#113

Beitrag von MiLe » 26.02.2017, 21:53

(thumb)
zappl hat geschrieben:
26.02.2017, 21:12
Puh, alles gut gegangen - der Schweiß stand mir auf der Stirn! ;)
egal - solange er beim Lacken nicht auf's Werkstück tropft :D
zappl hat geschrieben:
26.02.2017, 21:12
Man beachte die höchst professionelle IR-Trocknungsanlage unterhalb des Bodies. :D
und? Ich vakuumiere Carbon mit der med. Drainagepumpe auf 'ner Fuß-Heizmatte. Dagegen ist Dein Heizstrahler aber oberste Liga :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#114

Beitrag von AsturHero » 26.02.2017, 22:00

einfach ein traumhafter matter Glanz und eine megageile Farbe...richtig TOP!
lg Antonio

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#115

Beitrag von zappl » 27.02.2017, 19:39

Danke! Ich war so stolz auf das Ergebnis. Dann eine unachtsame Sekunde, ein Knall gefolgt von einem lauten Schrei. Ist das jetzt wirklich passiert?

(wall) (wall) (wall)
Wie würdet ihr vorgehen? Der matte Klarlack macht die Sache natürlich wieder nicht einfacher.

Meine Idee ist es
- die Macken rauszuschleifen
- den Korpus rundherum fein anschleifen
- Buntlack an den Fehlstellen erneuern
- Feinschliff
- Klarlack matt rundherum spritzen
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#116

Beitrag von filzkopf » 27.02.2017, 22:40

AUTSCH!!! man das tut mir Leid für dich, die Farbe war wirklich der Wahnsinn! :-/

Ansonsten bleibt noch heavy relicing als Option..... der erste Schritt ist ja getan!

Zur Lackierabfolge hab ich leider wenig Erfahrung.... da gibts hier viel Bessere als mich!
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#117

Beitrag von MiLe » 27.02.2017, 22:50

Auch wenn's kein großer Trost in so einer blöden Situation ist: Mit Glanzlack wäre es auch nicht besser gewesen.
Da die Katscher bis ins Holz zu gehen scheinen, hilft da wohl entweder nur tief und großflächig schleifen (sonst Delle), oder aber, was ich wohl eher machen würde, losen Lack entfernen und mit Feinspachtel auffüllen. Dann leider wieder neu lacken, denn beilackieren wird an der Stelle wohl nur extrem schwierig unsichtbar zu machen sein.
Auf jeden Fall mein Beileid - solche Dinge sind extrem ärgerlich, passieren aber leider immer wieder (und ich glaube, mir besonders oft ;) )

Und weil ich's gerade erst gesehen habe: Die Idee mit dem als Saitenniederhalter getarnten inversen Sattel finde ich extrem klasse! (clap3)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#118

Beitrag von zappl » 28.02.2017, 00:56

Danke euch für die aufmunternden Worte! Das war nun schon der zweite Klopper innerhalb einer Woche. Vielleicht sollte ich es mal mit Schlaf versuchen...

Heavy Relic ist mir auch als erstes eingefallen. Ein gescheiter Geschäftsmann hätte mit diesem Unfall noch Geld gemacht.

Mir ist eben auch der Gedanke gekommen, dass es keinen Sinn macht die Lackierung partiell auszubessern. Der zeitliche Mehraufwand für eine Neulackierung gegenüber einer Ausbesserung ist doch eher gering und ich erspare mir die Gefahr von misslungenen Übergängen, Lacknebel an "gesunden" Stellen etc. Die meiste Zeit beim Lackieren geht ja für andere Dinge drauf (Anfahrt, Kabine aufheizen und einrichten, Lack anmischen, Pistole reinigen und einstellen, etc...) Daher würde ich den Buntlack nochmal dünn über den nun wieder angeschliffenen Klarlack sprühen und im Bereich der verschliffenen Fehlstelle etwas stärker auftragen.

Glück im Unglück: Die Macke sah (wie so oft) weitaus schlimmer aus als sie eigentlich war. Es musste nur geringfügig in's Holz geschliffen werden. Jippi!
Also morgen auf ein neues - glücklicherweise ist die Kabine diese Woche noch frei. Was beim ersten mal gut wurde kann ja beim zweiten mal nur besser werden (haha...). ;)
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#119

Beitrag von bea » 28.02.2017, 02:29

Dann drücke ich einfach mal die Daumen, dass die eigentliche Lackierung ein zweites Mal gelingt (und natürlich nix weiter passiert).
LG

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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#120

Beitrag von Poldi » 28.02.2017, 08:02

Autsch. Das tut echt weh.
Aber ich denke das du das gut repariert kriegst.
Die wird richtig schön.

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#121

Beitrag von liz » 28.02.2017, 12:20

die Farbe ist toll, das kriegst du schon nochmal hin.

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#122

Beitrag von zappl » 01.03.2017, 22:02

Vielen Dank, eure Worte haben wohl geholfen. Die Neulackierung wurde erfolgreich durchgeführt. :-)
Gruß, Sebastian
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#123

Beitrag von MiLe » 01.03.2017, 22:06

Wow - die Lacke scheinen ja echt schnell auszuhärten :shock:
Was für ein feines Stöffchen hast Du denn da verwendet?
Liebe Grüße,
Michael

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#124

Beitrag von zappl » 01.03.2017, 22:52

Das ist ein 2K-PUR-Acryllack und eigentlich ein Autolack. In der Automobilindustrie ist Zeit ja gleichzustellen mit viel Geld, sodass auch schnell trocknende Lacke dort wohl gern gesehen sind.. ;) Zum Beispiel ist bei dem verwendeten Mipa 2K Klarlack matt im Datenblatt eine Trocknungszeit von 30 Minuten bis "grifffest" bei einer Objekttemperatur von 60°C angegeben.

Mit dem gezeigten IR-Strahler bekommt man schon ordentlich Temperatur auf den Body, was den Trocknungsprozess dann auch mit einfachen Mitteln etwas anschuppst. Übertreiben sollte man es aber wohl nicht. Irgendwo unter den Tiefen der Lackschicht steckt ja immernoch ein Holzkorpus. ;)

Der Korpus trocknet aber über Nacht noch in der Kabine. Ich fahre ihn morgen abholen. Dann lasse ich ihn noch eine Woche aushärten bevor ich mit der Montage beginne. Sicher ist sicher.
Gruß, Sebastian
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Re: "Panthera Onca" - 5-String Bass

#125

Beitrag von AsturHero » 01.03.2017, 23:40

bei uns im Action gibts es Acryllack in Spraydosen, die sind nach ca. 10 min grifffest und nach 2-4 Stunden je nach Schichtdicke ausgehärtet....sowas hab ich noch nie gesehen..macht Laune so zu lackieren...und das bei 2,- die 400ml DOse
lg Antonio

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