Kopflos ins Headless-Projekt

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Yaman
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Kopflos ins Headless-Projekt

#1

Beitrag von Yaman » 10.05.2018, 18:21

Wie der Titel schon sagt, werde ich mich kopflos (= ohne viel Planung) in mein Headless-Projekt stürzen.
Ich will schon seit längerer Zeit eine Headless-Gitarre bauen und habe letztes Jahr auch schon eine Headless-Brücke in China geordert. Da ich zeitgleich an meiner ersten Akustikgitarre baue, nutze ich die Ruhezeiten der Holzverbindungen um endlich mit diesem Projekt zu starten.
Kopflos bedeutet auch, erstmal alles zu sammeln, was ich für diese Projekt verwenden könnte und dann mal sehen was dabei entsteht.
Bisher habe ich gesammelt: die Headless-Brücke aus China und einen Satz Strat-Tonabnehmer von Fender, die ich vor Jahren auf dem Flohmarkt von Musik-Produktiv gekauft habe. Es sind Samarium Cobalt Noiseless Pickups in schwarz.
Holzauswahl habe ich noch nicht getroffen und die Form sollte grob in Richtung Single-Cut gehen.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#2

Beitrag von Yaman » 10.05.2018, 18:25

Der Sattel hat eine kleine Schublade, z. B. für Plektren (ja die Chinesen).
Die Brücke hat kleine Stimmmechaniken, ähnlich aufgebaut wie normale Mechaniken. Die Saite wird auf dem großen Rad aufgewickelt. Die Höhenverstellung geschieht über einen Exzenter, der mit einer Madenschraube eingestellt wird.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#3

Beitrag von AsturHero » 10.05.2018, 18:27

au fein, da bin ich gespannt...will auch mal irgendwann nen HL-Bass basteln..mir gefällt an den Headless Bässen, das man so eine MAnta/Rochenähnlichen Body basteln kann, was sehr modern aussieht
lg Antonio

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#4

Beitrag von MiLe » 10.05.2018, 18:34

Die Bridge hab' ich schonmal gesehen, gefällt mir optisch schon mal besser als die üblichen mit dem schwarzen Kasten. Und die Pick-Schublade ist ja mal krass - geht sicher auch als Aschenbecher :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#5

Beitrag von Yaman » 10.05.2018, 22:27

MiLe hat geschrieben:
10.05.2018, 18:34
Und die Pick-Schublade ist ja mal krass - geht sicher auch als Aschenbecher :D
Oder für Aufputsch- oder Beruhigungsmittel. :D

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#6

Beitrag von Arsen » 10.05.2018, 23:08

Die einzelnen Stimmmechaniken könnte man (mit etwas Aufwand) also theoretisch auch einzeln montieren...also unabhängig von dem gesamten Brückenapparat, oder?
Gruß, Arsen

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#7

Beitrag von Yaman » 11.05.2018, 07:09

Arsen hat geschrieben:
10.05.2018, 23:08
Die einzelnen Stimmmechaniken könnte man (mit etwas Aufwand) also theoretisch auch einzeln montieren...also unabhängig von dem gesamten Brückenapparat, oder?
Ja das habe ich wahrscheinlich auch vor. Allerdings muss die Befestigung (jeweils 2 Schrauben pro Stimmmechanik, eine in den Boden, eine nach hinten) den Saitenzug halten.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#8

Beitrag von Yaman » 11.05.2018, 09:06

Das Sammeln geht weiter. Nach einem Rundgang durch mein riesiges Holzlager :lol: gestern Abend fand ich ein Brett, was schon seit Jahren auf die Weiterverarbeitung wartet. Ich habe es damals aus zwei zu schmalen Walnussbrettern und einem schmalen Streifen Riegelahorn zusammengeleimt, um auf die nötige Breite zu kommen.
Ursprünglich war es mal für ein Top gedacht, würde aber besser als Rückseite gehen, da die Maserung der Walnuss nicht gerade spektakulär ist.

Fehlt jetzt nur noch die Vorderseite. Weitere Rundgänge durch besagtes Holzlager förderten eine Bohle Ahorn zu Tage, die mir vom Holzhändler meines Vertrauens als Vogelaugenahorn verkauft worden ist. So wie die Bohle aussieht, ist davon aber nichts zu sehen. Den Ahorn zu erkennen fällt schon schwer. Also erstmal das eingerissene Ende abgesägt und an diesem Teststück probeweise die Oberfläche gehobelt, um zu sehen, wie das Holz denn so aussieht.
Es ist wirklich Vogelaugenahorn und die Breite und Dicke würde nach dem Auftrennen für ein Top reichen.
So habe ich von der Ahornbohle die passende Länge abgesägt.
Da ich nur im Besitz einer Spielzeug-Bandsäge mit 15 cm Durchlasshöhe bin, ist Handarbeit mit einer Japansäge angesagt, um die Bohle aufzutrennen. Sind ja nur 50 x 23 cm :D.

Der erste Schritt geht ja noch: das Anzeichnen der Sägelinie. Dieses nette Lineal ist übrigens eins der wirklich genialen Dinge, die Amerikaner herstellen und für amerikanische Verhältnisse in einer sehr guten Qualität (könnte aus Japan stammen). Man kann damit sehr einfach 0,25 mm genau Linien anzeichnen, indem man einen 0,5 mm Bleistift durch das entsprechende Loch steckt. Gibt es hier: https://www.feinewerkzeuge.de/incra.html
Nun folgt der zweite unerfreuliche Schritt: das Sägen. Obwohl die Japansäge wirklich scharf war, habe ich 90 Minuten gebraucht (mit Pausen natürlich).
Das Ergebnis ist zwar nicht schön, weil die Säge im Inneren des Bretts eine leichte Wölbung gesägt hat (warum nur?), aber das Brett ist geteilt. Ich brauche für Sägevorhaben dieser Art eine Rahmensäge. Allerdings woher nehmen? Die Bausätze dafür (https://www.feinewerkzeuge.de/rouboframesaw.html) sind mir zu teuer.
Jetzt geht es ans Hobeln und Fügen der beiden Teile.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#9

Beitrag von ugrosche » 11.05.2018, 09:26

(respekt)
Dein Fitness-Programm für die Woche hast Du jetzt durch.
Ich musste auch mal einen Ahorn-Kantel aufsägen und habe mir einen abgebrochen. Ich hatte aber mehr Material und hatte dann aus Faulheit rundrum mit der Kreissäge eingesägt, so dass nur wenig für die Japansäge übrig blieb. Selbst der Rest hatte mich fast überfordert.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#10

Beitrag von Yaman » 11.05.2018, 09:33

ugrosche hat geschrieben:
11.05.2018, 09:26
(respekt)
Dein Fitness-Programm für die Woche hast Du jetzt durch.
Ich musste auch mal einen Ahorn-Kantel aufsägen und habe mir einen abgebrochen. Ich hatte aber mehr Material und hatte dann aus Faulheit rundrum mit der Kreissäge eingesägt, so dass nur wenig für die Japansäge übrig blieb. Selbst der Rest hatte mich fast überfordert.
Das kannst du wohl sagen. Die Luftfeuchtigkeit im Keller ist während der Sägerei immens angestiegen und ich mußte über Nacht das Fenster öffnen, um wieder normale Verhältnisse zu erreichen.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#11

Beitrag von wasduwolle » 11.05.2018, 10:09

Hi Yaman,
Die Gestellsägen gibts in Ebay Kleinanzeigen für wenig Geld...ab 6 Euro... dann das Japan Sägeblatt dazu, 32-36 Euro, ist ein Bruchteil vom Bausatz.
Grüsse
Wolle

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#12

Beitrag von Poldi » 11.05.2018, 10:19

Wieder mal ein schönes und interessantes Projekt von dir. Ich wünsche Dir erstmal ein gutes Gelingen.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#13

Beitrag von penfield » 11.05.2018, 11:23

Da bin ich ja schon neugierig!

Ich muss mir endlich auch so eine Unterlage für die Werkbank besorgen
- scheint sehr Inspirationsfördernd zu sein
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar eingeschoben...

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#14

Beitrag von zappl » 11.05.2018, 11:27

Ich werde den Thread gespannt verfolgen. Macht Spaß dir beim Kreativsein zuzuschauen (wie z.B. bei der Wandergitarre...).

Die kleine Schublade ist doch was praktisches. Ich habe das Plektrum immer gerne am Instrument ohne danach in der Hosentasche oder sonst wo zu wühlen.
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#15

Beitrag von Arsen » 11.05.2018, 12:17

Yaman hat geschrieben:
11.05.2018, 07:09
Arsen hat geschrieben:
10.05.2018, 23:08
Die einzelnen Stimmmechaniken könnte man (mit etwas Aufwand) also theoretisch auch einzeln montieren...also unabhängig von dem gesamten Brückenapparat, oder?
Ja das habe ich wahrscheinlich auch vor. Allerdings muss die Befestigung (jeweils 2 Schrauben pro Stimmmechanik, eine in den Boden, eine nach hinten) den Saitenzug halten.
Sehr schön, da bin ich mal gespannt! (dance a)
Die Einzelmontage sollte gestalterisch ziemlich große Freiräume bieten.
Außerdem wird bei diesen Mechaniken ("stimmen von oben") auch nicht der typische Ausschnitt am Heck benötigt um an die Mechaniken zu kommen.

Noch eine Anregung:
Ich weiß nicht wie viel Kraftaufwand man beim Stimmen mit diesen Mechaniken benötigt.
Idealerweise will man das ja von Hand und nicht mit dem Inbusschlüssel erledigen.
Deshalb bin ich schon eine Weile am überlegen, meine Mechanik mit einem Querschlitz zu versehen, damit ich mit dem Plektrum stimmen kann - Die Fingerkraft reicht teilweise nicht aus, bzw. sind die die Schrauben der Nachbarsaiten im Weg.
Gruß, Arsen

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#16

Beitrag von Jackhammer » 11.05.2018, 12:27

Diese Brücke hat mich auch interessiert und ich konnte einen Thread in einem englischsprachigen Forum finden (ich glaube auf sevenstring), wo jemand diese Brücke verbaut hat. Sein Fazit -> die Fingerkraft reicht nicht aus. Deswegen hat die sich bei mir erstmal disqualifiziert.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#17

Beitrag von Yaman » 11.05.2018, 12:44

Jackhammer hat geschrieben:
11.05.2018, 12:27
Diese Brücke hat mich auch interessiert und ich konnte einen Thread in einem englischsprachigen Forum finden (ich glaube auf sevenstring), wo jemand diese Brücke verbaut hat. Sein Fazit -> die Fingerkraft reicht nicht aus. Deswegen hat die sich bei mir erstmal disqualifiziert.
Danke für den Hinweis. Deswegen ist in der Brücke das Fach für der Inbusschlüssel gleich eingebaut. Der wird mit einem Magneten gehalten.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#18

Beitrag von Jackhammer » 11.05.2018, 12:48

Ja, diese kleine Kurbel habe ich auf einem Video gesehen. Auch, wenn ich die Konstruktion noch richtig Kopf habe, ändert sich die Intonation beim Anpassen der Saitenhöhe (Exzenterteil). Ist nicht schlimm, muss aber erwähnt werden.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#19

Beitrag von Arsen » 11.05.2018, 13:32

Siehe mein Hinweise oben - mit einem Schlitz für ein Plektrum sollte die Kraft eigentlich ausreichen.
Das hat man sowieso in der Hand und müsste nicht mal den Inbusschlüssel bemühen...
Gruß, Arsen

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#20

Beitrag von Yaman » 12.05.2018, 12:02

Als ich gestern die beiden Hälften der durchgesägten Bohle hobeln wollte, bemerkte ich, dass eine Hälfte eine leichte Wölbung hatte. Die erkläre ich mir dadurch, dass die Innenseite der Bohle jetzt Feuchtigkeit verloren hat und sich das Holz in diese Richtung gebogen hat. Die zweite Hälfte ist dagegen völlig gerade. Merkwürdig.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#21

Beitrag von capricky » 12.05.2018, 17:23

Yaman hat geschrieben:
10.05.2018, 18:21
und einen Satz Strat-Tonabnehmer von Fender, die ich vor Jahren auf dem Flohmarkt von Musik-Produktiv gekauft habe. Es sind Samarium Cobalt Noiseless Pickups in schwarz.
Kannst Du die Unterseite der Pickups mal fotografieren, dann kann ich dir vielleicht eine unangenehme Überraschung nach dem Einbau ersparen. Die Teile gibt es aus unerfindlichen Gründen seriell oder parallel verdrahtet (es steht drauf!). Seriell klingen die ausgesprochen muffig.

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#22

Beitrag von Yaman » 12.05.2018, 19:18

Warum macht Fender das? Ich habe die merkwürdigen Zeichen als Signatur der Endkontrolle interpretiert, aber es kann auch ein P bzw. S sein (wenn man es weiss).
Der Bridge-Pickup scheint dann ja seriell verdrahtet zu sein. Wie muss die Verkabelung denn sein?

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#23

Beitrag von capricky » 12.05.2018, 19:26

Neck- und Middle Pickup sind parallel verdrahtet, der Bridge Pickup ist seriell verdrahtet, also höhere Ausgangsspannung bei reduzierter Höhenwiedergabe, das macht ja an der Brücke auch durchaus Sinn, wenn die härtere Gangart bevorzugt wird "twangen" tut es aber weniger.
Ich habe aber uch schon seriell verdrahtete Neckpickups unter den Samariums gefunden, nach welcher Methodik Fender da vorgeht... keinen Ahnung!

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#24

Beitrag von Yaman » 12.05.2018, 19:35

Wie muss ich denn die Drähte tauschen, um auf parallele Verdrahtung zu kommen?

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Re: Kopflos ins Headless-Projekt

#25

Beitrag von Yaman » 12.05.2018, 20:19

Ursprünglich hatte ich vor, die beiden Ahornbretter zu hobeln. Da aber beim Auftrennen die Säge (ja sie ist schuld :evil:) eine Wölbung bzw. Vertiefung in die Bretter gesägt hatte, habe ich mich dann doch entschieden, die Bretter mit der Fräse zu glätten. Der Mittelteil der Bretter ist deutlich dunkler, deshalb habe ich den hellen Keil abgesägt, um die zukünftige Mittelfuge zu erhalten.
Nach dieser unerfreulichen Sägerei steht als nächstes Projekt der Selbstbau einer Rahmensäge an, damit das Auftrennen von Brettern besser gelingt. Ich werde einen Thread eröffnen, wenn ich mit dem Bau anfange.

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