Tele, Tele, Tele

Das Board für eure Bauberichte!

Moderatoren: clonewood, wasduwolle

Benutzeravatar
Yaman
Zargenbieger
Beiträge: 1092
Registriert: 17.06.2016, 12:43
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 244 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#51

Beitrag von Yaman » 30.01.2018, 15:30

kehrdesign hat geschrieben:
30.01.2018, 14:05

Das ist schon ziemlich erfinderisch, aber nicht ganz ungefährlich, selbst mit Spaltkeil. :!: Funktioniert sicherlich unter Einhaltung einiger Vorsichtsmaßnahmen, aber empfehlen würde ich das Niemandem ruhigen Gewissens.
:!: Ich und ich hoffe niemand sägt mit einer Kreissäge ohne Spaltkeil. :!:
Der Gitarrenbody war mit Schraubzwingen an einem dicken Balken befestigt, damit er beim Sägen die nötige Stabilität gegen Verkanten hatte. Dieses Konstrukt habe ich am Anschlag vorbeigeführt. Die Sägehöhe war 5 cm. Hat auch keinerlei Probleme gegeben. Das Holz war Erle.
kehrdesign hat geschrieben:
30.01.2018, 14:05

Um die Stufe im Sägespalt weitgehends gering zu halten bräuchtetst Du ja ein möglichst dünnes Kreissägeblatt mit ebenso geringer Schränkung. Da geht das Verkannten nochmals schneller ... mit allen Konsequenzen.
Das Sägeblatt hatte 3 mm Schnittbreite mit Hartmetallbestückung und entsprechender Schränkung. Da die abgesägte Scheibe sowieso übrig war, war der Sägespalt von 3 mm insofern auch kein Verlust

Benutzeravatar
Haddock
Luthier
Beiträge: 4386
Registriert: 11.12.2012, 13:15
Wohnort: Schweiz
Hat sich bedankt: 171 Mal
Danksagung erhalten: 116 Mal
Kontaktdaten:

Re: Tele, Tele, Tele

#52

Beitrag von Haddock » 30.01.2018, 15:43

Hallo,

unterschätzt die Kraft einer Kreissäge nicht, wenn die mal zupackt und das Holzstück in Bewegung kommt, wird es richtig gefährlich. Das kann weit über eine Prellung hinausgehen. Das ist auch der Grund, weshalb ich gewisse Arbeiten an dieser Maschine hier nicht poste.

Gruss
Urs

Benutzeravatar
Rallinger
Ober-Fräser
Beiträge: 727
Registriert: 27.02.2017, 12:05
Wohnort: Gröbenzell
Hat sich bedankt: 116 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#53

Beitrag von Rallinger » 30.01.2018, 16:35

Drifter hat geschrieben:
30.01.2018, 07:48
Als ich das Holz vom Tischler abgeholt habe, Esche mit der Ulmendecke bereits komplett verleimt, hab ich gewusst: da hast Mist baut.
Öhm, korrigiert mich wenn ich Unsinn rede ... aber wenn du den Tischler mal fragst welchen Leim er verwendet hat? Vielleicht wars ja ein Zeugs wie Titebond, das man mit Hitze (->Bügeleisen) wieder gelöst kriegt. Oder ist das illusorisch, bei einer flächig verleimten Decke?

Benutzeravatar
Rallinger
Ober-Fräser
Beiträge: 727
Registriert: 27.02.2017, 12:05
Wohnort: Gröbenzell
Hat sich bedankt: 116 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#54

Beitrag von Rallinger » 30.01.2018, 16:41

Haddock hat geschrieben:
30.01.2018, 15:43
unterschätzt die Kraft einer Kreissäge nicht, wenn die mal zupackt und das Holzstück in Bewegung kommt, wird es richtig gefährlich.
Kann ich bestätigen. Ich säge ja die Bundschlitze auf der Tischkreissäge - da muss der Spaltkeil raus. Einmal war ich danach zu faul den wieder zu montieren und hab ein Stück Ahorn auf die Säge gelegt. Keine gute Idee! Zum Glück stand ich neben der Maschine und nicht davor. Sonst wär ich wohl mit Riegelahorn gepfählt worden (des Gitarrenbauers Traumtod?! :evil: ).

Benutzeravatar
hatta
Luthier
Beiträge: 2640
Registriert: 12.01.2015, 12:46
Hat sich bedankt: 245 Mal
Danksagung erhalten: 142 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#55

Beitrag von hatta » 30.01.2018, 16:54

Unser Drummer (gelernter Tischler) hat ohne Spaltkeil Nuten geschnitten. Dabei ist ihm das Werkstück abgeflogen und er mit 3 Fingern ins Sägeblatt geraten. Glück im unglück... es hat ihm "nur" die Fingernägel und ein wehnig Fleisch von den 3 Fingern weggefetzt und er kann die Finger wieder ganz normal verwenden. (Die Sauerei war trotzdem unbeschreiblich... da klebt noch heute Blut an der Decke)

Also Vorsicht! Und nie die Sicherheitseinrichtungen entfernen!
Gruß
Harald

Benutzeravatar
Yaman
Zargenbieger
Beiträge: 1092
Registriert: 17.06.2016, 12:43
Wohnort: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 71 Mal
Danksagung erhalten: 244 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#56

Beitrag von Yaman » 30.01.2018, 16:55

Rallinger hat geschrieben:
30.01.2018, 16:41
Kann ich bestätigen. Ich säge ja die Bundschlitze auf der Tischkreissäge - da muss der Spaltkeil raus.
Bist du sicher es war der Spaltkeil und nicht die Sägeblattabdeckung?

Benutzeravatar
Rallinger
Ober-Fräser
Beiträge: 727
Registriert: 27.02.2017, 12:05
Wohnort: Gröbenzell
Hat sich bedankt: 116 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#57

Beitrag von Rallinger » 30.01.2018, 17:03

Yaman hat geschrieben:
30.01.2018, 16:55
Rallinger hat geschrieben:
30.01.2018, 16:41
Kann ich bestätigen. Ich säge ja die Bundschlitze auf der Tischkreissäge - da muss der Spaltkeil raus.
Bist du sicher es war der Spaltkeil und nicht die Sägeblattabdeckung?
Ja, ziemlich. Beides. Oder? Weil da sägt man ja mit einem 0,5er Sägeblatt und das ist wesentlich schmaler als der Spaltkeil. Ist in dem Fall aber nicht dramatisch, weil man ja einen Sägeschlitten verwendet und die Schlitze nur 3mm tief sind. Nur darf man halt nicht zu faul sein, hinterher den Keil und die Abdeckung wieder dran zu schrauben ...

Goldschmied
Planer
Beiträge: 73
Registriert: 03.08.2016, 20:23
Wohnort: Dresden
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 23 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#58

Beitrag von Goldschmied » 30.01.2018, 19:39

Schau mal hier, vieleicht ist das was für dich:

https://www.youtube.com/watch?v=OtmswWZ4Lvo

Diese (ich nenn sie mal so) Anschlagssäge lässt sich ganz einfach mit der Kreissäge, einem Holzkantel sowie 2 Rampamuffen (mit passenden Schrauben) herstellen. Das ganze funktioniert dann so Ähnlich wie es Yaman gemacht hat bloß das man hier bei einer Schnittstärke (Sägeblattstärke) bleiben kann. Wenn es gut läuft hat man sogar relativ wenig nacharbeiten.

Der Nachteil an der ganzen Sache ist der schon fertig gesägt Korpus... Mit einem winkligen Stück Holz wäre die ganze sache wesentlich leichter zu realisieren...

Aber vielleicht wär das eine Variante die Du bei dir in der Werkstatt realisieren kannst.

Gruß Goldschmied

Benutzeravatar
Docwaggon
Ober-Fräser
Beiträge: 808
Registriert: 12.03.2017, 10:46
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 61 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#59

Beitrag von Docwaggon » 30.01.2018, 20:18

diese sägen werden glaube ich auch zum sägen von starkfurnieren verwendet ..

jetzt mal 2 ganz andere ansätze :

1. die decke wieder komplett abfräsen / hobeln lassen und ein neues stück nach dem chambern aufleimen => so bleibt wenigstens der 2. teil des korpus
2. ein grosszügiges schlagbrett nehmen und darunter auskoffern

Benutzeravatar
bea
GBB.de-Inventar
Beiträge: 5002
Registriert: 06.05.2011, 11:28
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 163 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#60

Beitrag von bea » 30.01.2018, 23:18

Docwaggon hat geschrieben:
30.01.2018, 20:18
diese sägen werden glaube ich auch zum sägen von starkfurnieren verwendet ..
Man kann ggf auch eine große Gestellsäge verwenden. Für die gibt es auch Japansägeblätter, ich glaube sogar in 70 cm (dünneres Blatt -> weniger Zerspanung -> rascherer Fortschritt - weniger Muskelkater). Um die herum kann man natürlich auch eine Rahmensäge bauen.
LG

Beate

Benutzeravatar
Docwaggon
Ober-Fräser
Beiträge: 808
Registriert: 12.03.2017, 10:46
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 61 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#61

Beitrag von Docwaggon » 31.01.2018, 07:22

habe das video gefunden : https://www.youtube.com/watch?v=PnXHZ4PNvgM&t=56s

wenn allerdings kein bedarf an mehr als einem schnitt besteht dann wird der preis für ein sägeblatt wohl den anschaffungspreis für eine neue decke erreichen .. und da würde ich dann eher die alte decke abfräsen und was neues nach dem auskoffern verleimen

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#62

Beitrag von Drifter » 01.02.2018, 07:52

Jungs, danke für die Tipps.

Nichts desto trotz werde ich den Korpus runterfräsen. Wenn ich nichts finde, werde ich mir wohl eine Fräslade bauen.

lG

Norbert

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#63

Beitrag von Drifter » 03.02.2018, 11:46

Fotos hab ich noch versprochen...

lG

Norbert

Edith meint gerade, das die Perspektive verzerrt ist, der Korpus wirkt weniger breit als hoch, ist aber nicht so!
Dateianhänge

Benutzeravatar
AsturHero
Zargenbieger
Beiträge: 1688
Registriert: 10.01.2017, 01:46
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 159 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#64

Beitrag von AsturHero » 03.02.2018, 11:49

ahhh diese Decke ist einfach nur zum anbeissen legga
lg Antonio

Meine neue Webseite: Antalo-Bass

Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll

Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#65

Beitrag von Drifter » 03.02.2018, 12:14

AsturHero hat geschrieben:
03.02.2018, 11:49
ahhh diese Decke ist einfach nur zum anbeissen legga
Äh.....

Jau! Isse! :D

Ich hoffe nur, dass ich sie nicht verhunze!

lG

Norbert

Benutzeravatar
Docwaggon
Ober-Fräser
Beiträge: 808
Registriert: 12.03.2017, 10:46
Wohnort: Dortmund
Hat sich bedankt: 61 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#66

Beitrag von Docwaggon » 03.02.2018, 22:25

d.h. du fräst den korpus weg und behälst die decke ?

Benutzeravatar
bea
GBB.de-Inventar
Beiträge: 5002
Registriert: 06.05.2011, 11:28
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 163 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#67

Beitrag von bea » 03.02.2018, 22:39

Was für einen sinnlose Verschwendung wertvoller natürlicher Ressourcen, bloß weil Mann keinen Bock hat, sich ne gescheite Säge zu leihen!

Ich hab mir extra für solche Aktionen eine große Gestellsäge gekauft - gebraucht, so um die 30€. Das Blatt müsste mal geschärft werden, und ich sollte wirklich mal schauen, ob man auch die Blätter für die Bügelsäge reinpassen, mit der ich früher , vor 20 Jahren, auch schon mal Bäume gefällt habe. (Im Frühling "darf" ich übrigens wieder...)

Und wenn sogar ich als Frau das schaffe, sollte das jeder Kerl auch können.

Du könntest ggf auch etwas auf Übermaß auftrennen und dann das mit der Fräse einebnen, wenn Du nicht hobeln magst.
LG

Beate

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#68

Beitrag von Drifter » 03.02.2018, 23:00

:D :D :D

Ups....

Ich sollte wohl an meiner Kommunikation arbeiten!

Nein, um Gottes willen, ich fräse vom Boden nur ein paar Milimeter ab, ich schmälere nur den Body!

Ich hab mit mir verhandelt, der wird so um die 38 - 40 mm stark. Das reicht auch.

Sorry for Missverständnis (whistle)

Edith sagt: Hab gerade nachgemesse, das wäre sowieso der dickste Telekorpus, den ich hätte!

lG

Norbert

Benutzeravatar
Rallinger
Ober-Fräser
Beiträge: 727
Registriert: 27.02.2017, 12:05
Wohnort: Gröbenzell
Hat sich bedankt: 116 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#69

Beitrag von Rallinger » 04.02.2018, 11:30

Ich hatte es genauso verstanden wie Bea. Aber die Lösung für die du dich jetzt entschieden hast ist sicher die Pragmatischste und Beste. Ob man jetzt vor dem Verleimen auf Dicke hobelt oder danach ist ja in Sachen Materialabtrag herzlich Schnuppe. Wenn es so geht ist es ja prima!
Meine Bässe haben übrigens 38 und 32 mm Korpusstärke und ich hab nicht das Gefühl dass das zu dünn wäre. Da kannst du ruhig reingehen bis das Gewicht für dich passt.

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#70

Beitrag von Drifter » 16.02.2018, 21:52

Ich hab mich heute mal mit meiner Frässchablone beschäftigt und den Computerausdruck drüber gelegt. Bin gar nicht weit weg vom Soll. Die Reparatur war gut, ein oder zwei Stunden Nacharbeit und gut ist. Dann könnte ich fräsen.

lG

Norbert

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#71

Beitrag von Drifter » 17.02.2018, 11:30

Jetzt weiß ich, warum man als Schablone MDF nehmen sollte, und schon gar nicht Fichte.

Weiche Stellen wechseln sich mit Ästen ab, und wenn man nicht aufpasst, gibt es Hacker. Einen hab ich, Gott sei Dank nicht durchgehend, damit kann man arbeiten. Allerdings weiß ich jetzt auch, dass mein provisorischer Spindelschleifer (Standbohrmaschine) beim Korpus am Ende sein wird. Also muss ein professionelleres Gerät her.

Ich begebe mich auf die Suche....

lG

Norbert

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#72

Beitrag von Drifter » 19.07.2018, 22:42

Es gibt Zeichen und Wunder, es geht weiter.

Ich hab ziemlich viel um die Ohren gehabt, die neue Gartenhütte, eine Kollegin brauchte und braucht noch immer Hilfe in ihrer Wohnung, letzte Woche hat mein Sohn mit seiner Frau den 50-er gefeiert (25 + 25), auf der Party waren über 40 Leute, ein paar kleinere Gigs, wie das Leben halt so spielt.

Irgendwie konnte ich mich mit dem Thema Fräslade anfertigen nicht anfreunden. Im Cadillac-Bass-Fred von @Ahab sah ich dann seine Brücke für die Hals-Fräslade, und da hatte ich die Erleuchtung, wie ich die paar Milimeter von der Korpusrückseite abfräsen wollte.

Zuerst mal baute ich die Brücke für die Oberfräse, dann montierte ich das übrige gebliebene Holz, dass noch in einem Stück vorhanden war, verkehrt auf eine beschichtete Pressspanplatte, legte den Korpus rein, und die Fräserei konnte beginnen:
Am Anfang war es noch etwas schwierig, ein paar Stellen waren nicht sehr sauber, aber ca. ab einem Drittel hatte ich den Dreh heraussen.
Zum Schluß bin ich nochmals alles abgefahren, die entgültige Höhe beträgt jetzt 38 mm. Schleifen bleibt mir aber nicht erspart, aber das war mir vorher bewusst.
Was ich mit den übrig gebliebenen Spänen mache? Keine Ahnung....
Jedenfalls bin ich froh, dass das ziemlich gut geklappt hat. Der Korpus ist jetzt handlicher und leichter, leider hab ich vergessen, ihn vorher zu wiegen.

lG

Norbert

Benutzeravatar
AsturHero
Zargenbieger
Beiträge: 1688
Registriert: 10.01.2017, 01:46
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 159 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#73

Beitrag von AsturHero » 19.07.2018, 23:07

fein fein :) so eine Brücke muss ich auch noch basteln zwecks KP-Furnier, Top dünner machen, sowie Halsrückseite
lg Antonio

Meine neue Webseite: Antalo-Bass

Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll

Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???

Benutzeravatar
Rallinger
Ober-Fräser
Beiträge: 727
Registriert: 27.02.2017, 12:05
Wohnort: Gröbenzell
Hat sich bedankt: 116 Mal
Danksagung erhalten: 128 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#74

Beitrag von Rallinger » 20.07.2018, 08:13

Das Schleifen bleibt dir nicht erspart, das ist amtlich. Aber man kann es auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Ich hab mir dafür inzwischen einen 30mm Nutfräser geholt. Ein Eintauch-Nutfräser mit Schneide auf dem Grund würde das Fräsbild sicher nochmals verbessern. Die sind aber etwas teurer und es gibt sie nur bis 24mm Durchmesser.

Jedenfalls fräse ich damit überlappende Bahnen (mindestens 1/3 Überlappung). Und ich fräse in mehreren Durchgängen mit maximal 1mm Spanabnahme pro Durchgang. Fräsrichtung ist bei mir im Gleichlauf, so dass die Schneide ins Holz reinfährt, und nicht aus dem Holz raus. Ich hätte also links am Korpusende angefangen und von mir weg gefräst. Wenn du es so machst, brauchst du hinterher nur ein paar Züge mit der Ziehklinge und die Oberfläche passt (natürlich abhängig vom Holz. Manche Hölzer fasern stärker auf, manche weniger).

Aber Achtung: Bei deiner Brücke ist Gleichlauf-Fräsen aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Ich hab meine Fräse auf einem Wagen befestigt, der mit Rollen auf zwei Alu-Schienen läuft. Damit kann ich die Fräse wesentlich besser kontrollieren. Ich führe die Fräse nicht am Knauf, sondern am Wagen. Also am tiefsten Punkt. Damit verhindere ich, dass sie mir kippelt oder abhauen will (was bei Gleichlauf, und insbesondere bei starker Spanabnahme, durchaus passieren kann).

Benutzeravatar
Drifter
Ober-Fräser
Beiträge: 934
Registriert: 09.08.2013, 09:28
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 68 Mal

Re: Tele, Tele, Tele

#75

Beitrag von Drifter » 28.07.2018, 18:08

@Rallinger : ich hab mir mit meiner Antwort bewusst Zeit gelassen.

Die Brücke funktionierte tadellos, ich hab sie immer um ein paar mm verschoben (2-3 max.) und fuhr dann mit der OF dann (gegen den Uhrzeigersinn) ab. Das ich auf der falschen Seite angefangen hab, ist allerdings amtlich, ist aber nix passiert, nur ein kleiner Ausriss am Rand, der aber zum Teil mit dem Überstand, spätestens mit der Krümmung verschwinden wird.

Ich hab seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten einen kaum benutzten Excenter-Schleifer, anscheinend vom Lidl (Parkside). Ich hab heute damit zuerst die Rückseite (Esche) geschliffen, 80, 120, 240. Da zufälligerweise meine 16-monatige Enkelin anwesend ist, hab ich das Schleifergebnis mit ihren Po verglichen. Ich konnte keinen Unterschied feststellen. (dance a) :D Heißt ja auch: glatt wie ein Babypopo!

Irgendwo in diesem Forum hat wer den Tipp gegeben, Bosch Schleifpapier zu nehmen. Zumindest für den Excenterschleifer kann ich das nur empfehlen. Wirklich tolles Ergebnis, und das Papier schaut fast unbenutzt aus.

Ich bin auch die Vorderseite (Ulme) nochmal mit dem 240-er abgefahren, gleiches Resultat!

Nächster Schritt wird der Rand werden, damit mal die Form stimmt, danach die Kanten, zuletzt das E-Fach, PU's und Halsfräsungen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Andere bauen nebenbei am Nachmittag nebenbei eine Halbakkustik.... (think)

lG

Norbert

Antworten

Zurück zu „Bauthreads E-Gitarre“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste