Jackhammer's #0

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Re: Jackhammer's #0

#251

Beitrag von zappl » 26.07.2017, 23:51

Ich fräse da mit einem 6mm Fräser und Kopierhülse. Bei der Schablonenherstellung muss die Distanz von Kopierhülsen- und Fräserdurchmesser natürlich entsprechend berücksichtigt werden.
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Jackhammer's #0

#252

Beitrag von Jackhammer » 27.07.2017, 07:08

Es ist kein P90, sondern ein EMG Soapbar, ich meine, die Radien sind etwas kleiner, als beim P90. Um die Ecken exakt vorzubohren, fehlt mir aktuell leider der Equipment (meine alte Bohrmaschine lässt sich nicht mehr ausschalten, sowas möchte ich nicht verwenden).

Bei der Kopierhülsenmethode sehe ich die Schwierigkeit die Schablone richtig zu positionieren, besonders wenn der Pickup nicht Rechtwinklig zur Halsachse steht... Natürlich könnte man noch eine Einlage in diese Schablone machen mir den Abmessungen des PUs. Dass muss ich mir noch für die Zukunft überlegen.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#253

Beitrag von Jackhammer » 28.07.2017, 09:23

So, laut Internet sind die Radien bei EMG Soapbars 1/8", oder 3,175mm. Es ginge also mit einem 6mm Fräser, ich habe die Ecken mit einem Hohlbeitel nachgearbeitet. Auch ist es aufgefallen, dass die zusätzliche 0,6mm bei der Schablone zu wenig sind, nächstes Mal werde ich ca. 1,5 bis 2mm zusätzlich einplanen.
Die Kabeldurchführungen waren auch eine Katastrophe. Entweder bin ich nach einem Arbeitstag zu müde, oder der Akku meines billigen Akkuschraubers lässt nach. Auf jeden Fall bekomme ich kein Gefühl, wie der Bohrer sich ins Holz versenkt. Es ist so, als ob der Bohrer auf einer Stelle bleibt, und plötzlich habe ich eine durchgehende Bohrung...

Übrigens sind die Freihand gebohrte Mechankenlöcher nicht 100% rechtwinklig geworden. Soll ich diese etwas breiter machen? (Gefüllt ca. 1 bis 2 Zehntel, vielleicht sogar von beiden Seiten mit einer Reibahle, damit in der Mitte die 10,0mm bleiben)

Es sind noch ein Paar größeren Sachen und jede Menge Kleinigkeiten, aber langsam geht es zum Punkt, dass die Saiten aufgezogen werden. Da bin ich ja gespannt.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#254

Beitrag von bea » 28.07.2017, 10:16

Das ist wie bei ner Doktorarbeit .... man hangelt sich von Fehlschlag zu Fehlschlag und hat plötzlich ein fertiges und gut spielbares Instrument.
LG

Beate

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Re: Jackhammer's #0

#255

Beitrag von Jackhammer » 02.08.2017, 23:34

bea hat geschrieben:
28.07.2017, 10:16
Das ist wie bei ner Doktorarbeit .... man hangelt sich von Fehlschlag zu Fehlschlag und hat plötzlich ein fertiges und gut spielbares Instrument.
Nicht ganz. Im Gegensatz zu einer Doktorarbeit hat man mehr Freiraum und weniger Zeit- und Finanzierungsdruck von aussen. Deswegen wird es hier eher klappen. Zumindest bei mir...


Also letzte Tage habe ich verbracht, die Fehler aus der Vergangenheit zu fixen. Den Hals-Korpus-Übergang grob ausgearbeitet und fehlende Teile aus Sägemehl und CA modelliert. Zu tief gefrästen E-Fach im kritischen Bereich mit 6mm Buche von innen verstärkt (durch etwas kompliziertere Korpusform sind unter den Potis lediglich ca. 2mm Pappel geblieben. ) Schiefe Mechanikbohrungen mit Hilfe einer 20mm starken Aluplatte mit winklig geborten Führungslöchern nachgebohrt. Dabei musste ich feststellen, dass der Akku meines Akkuschraubers so gut wie keine Kapazität mehr hat. Nach etwa 3,5 Jahren, was auch eine normale Zeit für Li-Ion Akkus ist. Jetzt muss ich überlegen, ob 10,8/12V oder 18V und Bosch Blau oder Makita (oder Festool, wenn ich auf mein Essen für die nächsten x Monate verzichte...)
Auch habe ich versucht an der Stelle, wo die Volute hingehört, etwas 6mm Material zu leimen. Vielleicht klappt es. Viele Baustellen, aber keine ist wirklich fertig, deswegen keine Bilder.
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#256

Beitrag von bea » 03.08.2017, 00:29

Jackhammer hat geschrieben:
02.08.2017, 23:34
Im Gegensatz zu einer Doktorarbeit hat man mehr Freiraum und weniger Zeit- und Finanzierungsdruck von aussen. Deswegen wird es hier eher klappen. Zumindest bei mir...
Ok, wenn Du Zeitdruck mit einbeziehst ... aber ziemlich viel Freiraum hat man ja häufiger...
LG

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Re: Jackhammer's #0

#257

Beitrag von thoto » 03.08.2017, 14:31

Wegen der Akkus: Ich habe meine originalen Boschakkuschrauberakkus auch vor Jahren geschrottet und gesehen, das es im Internet welche für weniger als die Hälfte des Preises eines Bosch-Akkus gab. Die Teile tun jetzt schon einige Jahre ihren Dienst und gefallen mir sehr gut. Ein neuer Schrauber wäre teurer gekommen. Bei Interesse kann ich den Anbieter villeicht noch rauskriegen.
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Re: Jackhammer's #0

#258

Beitrag von kehrdesign » 03.08.2017, 19:52

Den Akkuschrauber habe ich in der Vergangenheit so selten genutzt, dass zumeist in solch einem Fall der Akku absolut am Boden war, auch tiefentladen mit allen Konsequenzen. Darauf hin habe ich mir den (meines Wissens einzigen marktüblichen und dazu preisgünstigen) Schrauber mit Netzanschluss zugelegt, einen Skill mit 6 m Kabel. Damit bin ich seit einigen Jahren glücklich und kummerfrei bezüglich leerer Schrauber-Akkus.
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Re: Jackhammer's #0

#259

Beitrag von Jackhammer » 04.08.2017, 00:29

thoto hat geschrieben:
03.08.2017, 14:31
Wegen der Akkus: Ich habe meine originalen Boschakkuschrauberakkus auch vor Jahren geschrottet und gesehen, das es im Internet welche für weniger als die Hälfte des Preises eines Bosch-Akkus gab. Die Teile tun jetzt schon einige Jahre ihren Dienst und gefallen mir sehr gut. Ein neuer Schrauber wäre teurer gekommen. Bei Interesse kann ich den Anbieter villeicht noch rauskriegen.
Danke, aber das hilft mir leider nicht, weil ich keinen Bosch-Schrauber habe. Hat man sich für ein System entschieden, kauft man auch keine Akkus, sondern Geräte mit dem gleichen Akkusystem. Die kosten unwesentlich mehr, als reine Akkus.
kehrdesign hat geschrieben:
03.08.2017, 19:52
Den Akkuschrauber habe ich in der Vergangenheit so selten genutzt, dass zumeist in solch einem Fall der Akku absolut am Boden war, auch tiefentladen mit allen Konsequenzen. Darauf hin habe ich mir den (meines Wissens einzigen marktüblichen und dazu preisgünstigen) Schrauber mit Netzanschluss zugelegt, einen Skill mit 6 m Kabel. Damit bin ich seit einigen Jahren glücklich und kummerfrei bezüglich leerer Schrauber-Akkus.
Den Skill gibt es neu nicht mehr, soweit ich weiß. An sich habe ich auch diese Variante betrachtet, nun scheint es mir, dass alle Hersteller ihre Innovationen nur in die Akkugeräte integrieren. Zum Beispiel habe ich kein Netzschrauber gefunden mit einem Brushless-Motor, zumindest im bezahlbaren Preisbereich. Wenn jemand Ideen hat, her damit!
Viele Grüße
Yuriy

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#260

Beitrag von thoto » 04.08.2017, 01:41

Ich schaue mal nach, denn ich bin der Meinung, der Anbieter hatte auch Akkus anderer Hersteller im Angebot, falls du noch an Akkus interessiert bist.
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Re: Jackhammer's #0

#261

Beitrag von Jackhammer » 07.08.2017, 23:45

So, den Netzschrauber von Skill gibt es noch bei Amazon und in meinem Bauhaus. Dort konnte ich den in meinen Händen halten und es war kein gutes Gefühl. Der Griff ist zu fett, fast wie bei 10,8V Akkuschraubern mit Batterie im Griff. Und Plastik machte keinen guten Eindruck. Ich frage mich, warum kein Hersteller ein Netzschrauber in dem Format eines 12V Akkuschraubers macht? Unter einem Kilo mit 2 Gängen und einem ergonomischen Griff? Es würde doch reichen etwas Holz und Blech zu kratzen. Vermutlich sind die Akkugeräte für Hersteller besser, da man dann alle Paar Jahre neue Akkus (die alles andere, als billig sind) kaufen darf. Ich suche immer noch eine Bohrmaschine oder einen Schrauber. Keine von mir gesehenen hat dieses "möchte haben" Gefühl geweckt, obwohl die 10,8V Metabo und 18V Brushless AEG gar nicht so schlecht sind (aber teuer).

Sonst habe ich weiter an dem Shaping gearbeitet. So sieht aktuell die Rückseite:
Die sieht nicht besonders gut aus, fühlt sich aber sehr gut an. Immer wieder fallen meinen Fingern kleine Stellen auf, die nachgebessert werden müssen, es ist aber jetzt schon die bequemste Hals-Body Verbindung, die ich bis jetzt gesehen habe.

Sonst habe ich die Vertiefungen für die Potiknöpfe zu machen, wie bei PRS. Mit einer Holzkugel und Schleifpapier (ich glaube, das war ein Tipp aus diesem Forum) konnte ich keine brauchbare Ergebnisse erzielen. Also musste ich die bereits gebohrte Löcher verschließen und mir einen Cap-Rückwärtsbohrer basteln. Dieser ist leider noch nicht komplett fertig, ich bin gespannt, ob es besser klappt (warum sollte es nicht klappen?)
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#262

Beitrag von kehrdesign » 08.08.2017, 00:33

Jackhammer hat geschrieben:
07.08.2017, 23:45
... Netzschrauber von Skill ... in meinen Händen halten und es war kein gutes Gefühl. ...
Das ist zweifelsfrei richtig. Da ich gelegentlich an diesem Gerät einen (Gummi-)Tellerschleifer betreibe, kommt mir das eine gewisse Trägheit verursachende Globige aber sogar entgegen. Ein handlicher Schrauber allerdings ist es gewiss nicht.
Das Plastikgehäuse hat im Übrigen schon einige Stürze auf den Werkstattboden schadlos überstanden.
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Re: Jackhammer's #0

#263

Beitrag von bea » 08.08.2017, 02:03

kehrdesign hat geschrieben:
03.08.2017, 19:52
Den Akkuschrauber habe ich in der Vergangenheit so selten genutzt, dass zumeist in solch einem Fall der Akku absolut am Boden war, auch tiefentladen mit allen Konsequenzen. Darauf hin habe ich mir den (meines Wissens einzigen marktüblichen und dazu preisgünstigen) Schrauber mit Netzanschluss zugelegt, einen Skill mit 6 m Kabel. Damit bin ich seit einigen Jahren glücklich und kummerfrei bezüglich leerer Schrauber-Akkus.
Und ich verwende für sowas meine 450-W-Eingang-Bosch, bei der ich zusätzlich das Schlagwerk fixiert habe, damit sie nicht auf die Schraube eindreschen kann. Viel stärker als die sollte eine Maschine aber auch nicht sein - mit meiner alten 650W-AEG habe ich schon 6-Kant-Köpfe von 6-mm-Schrauben abgerissen.
LG

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Re: Jackhammer's #0

#264

Beitrag von thoto » 08.08.2017, 12:42

Also, ich habe mal nachgesehen: Meine Akkus habe ich über Amazon bestellt. Waren solche hier: https://www.amazon.de/Creabest-26073356 ... akku+bosch
(Ich weiß, du hast keine Bosch, aber vielleicht findest du Ersatzakkus für dein Gerät ebenfalls)

Die habe ich 2011 gekauft und bisher halten sie ohne Murren. Billiger als ein Neukauf. :D
Ich habe aber auch aus vergangenen Fehlern gelernt und vewende jetzt immer eine Zeitschaltuhr zum Laden, sonst wären die wieder ruckzuck hin.
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Re: Jackhammer's #0

#265

Beitrag von Jackhammer » 09.08.2017, 23:31

Man kann mit fast jedem Werkzeug arbeiten, aber ich möchte mich nicht bei meinem Hobby über Werkzeuge ärgern. Wenn es mir kein Spaß macht, irgendein Werkzeug in meinen Händen zu halten, werde ich es höchstwahrscheinlich nicht verwenden. Drei von meinen Schleifmaschinen und eine Stichsäge (die ich nicht mehr habe) beweisen es mir. Diese Frage bleibt erstmal offen, ich habe aber auch etwas weiter gemacht.

Neue Erkenntnis heißt: "immer vorbohren/ankörnen!"
Die Saitenhüsen waren bei mir dran. Die Saitenführung bei der ersten und sechsten Saite mit einem 3mm Bohrer durchgebohrt, mir einer Linie verbunden und in 5 gleiche Teile geteilt, ein Mal ist mir der Bohrer aber gerutscht, restliche Bohrungen fand ich akzeptabel.
Die Hülsen habe ich reingehämmert, die sind aber nicht komplett drin. Ich muss versuchen den Rest reinzupressen, mit einer Zwinge und einer Holzunterlage.
Als nächstes sind die Bundmarkierungen dran, danach Bundieren und Sattel herstellen... Und dann können die Saiten zum ersten Mal aufgezogen werden!
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#266

Beitrag von crackout » 10.08.2017, 17:30

Ich kann diese Technik nur empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=YIHFFJ0Bdz0
Say my name.

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Re: Jackhammer's #0

#267

Beitrag von Jackhammer » 11.08.2017, 07:32

crackout hat geschrieben:
10.08.2017, 17:30
Ich kann diese Technik nur empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=YIHFFJ0Bdz0
Dazu solltest Du auch eine Tischbohrmschiene empfehlen :D Wenn ich noch Platz für die hätte...


Back to Topic:
Die Hülsen mit einer Zwinge einzupressen hat besser funktioniert, als gedacht. Aber die mussten wieder Raus, da die Löcherkanten nicht ganz sauber geworden sind und damit die bei Oberflächenbehandlung nicht stören. Dazu habe ich eine lange M3 Schraube, eine Unterlage mit einem Loch und dieselbe Zwinge verwendet. Raus ging es schneller, als rein :)
Jetzt sind die Bundmarkierungen dran. Dafür werde ich ein 6mm Alurohr nehmen, wie tief macht ihr diese?
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#268

Beitrag von Haddock » 11.08.2017, 08:30

Hallo Yuriy,

die Alurohr Dots mach ich so 2-3mm tief. das reicht vollkommen aus.

Gruss
Urs

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Re: Jackhammer's #0

#269

Beitrag von Jackhammer » 11.08.2017, 10:08

Haddock hat geschrieben:
11.08.2017, 08:30
Hallo Yuriy,

die Alurohr Dots mach ich so 2-3mm tief. das reicht vollkommen aus.

Gruss
Urs
Danke, Urs!
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#270

Beitrag von Jackhammer » 15.08.2017, 07:10

An dieser Stelle möchte ich mich bei Capricky für den Rückwärtsbohrer bedanken. Endlich kann ich die Potiknöpfe koexzentrisch versenken.
Das grüne Band dient zur Kontrolle der Bohrtiefe.

Irgendwie stört mich die Form des unteren Horns... Dieses ist leider etwas schief geworden (zeigt zu weit nach Aussen, im Vergleich zum oberen). Deswegen überlege ich dieses etwas zu kürzen, um die nicht erreichte Symmetrie zu brechen. Etwa so:
oder so:
Was meint ihr? So lassen, oder kürzen?
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Jackhammer's #0

#271

Beitrag von Poldi » 15.08.2017, 08:44

Wenn Du so direkt fragst, dann so wie auf dem 2. Bild.

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#272

Beitrag von kehrdesign » 15.08.2017, 13:42

Das untere Cutaway ist einfach zu groß, die Kontur zu ausladend um mit dem Gegenüber (oberes Horn) ein harmonisches Gleichgewicht zu erzeugen.
Einzige jetzt noch mögliche Lösung, die einer einigermaßen symmetrischen Anmutung näherkommt, ist die Verkürzung aber insbesondere Verschlankung des unteren Horns, indem nur auf der Außenseite ein erheblicher Materialabtrag erfolgt, der den Steigungswinkel des Horns hinter der Taille passend zum Gegenüber abflacht und zugleich das Verhältnis zum Unterbug harmonisiert.
Siehe die grüne Markierungen im Bild:
(Sorry für das Gekritzel - hatte auf die Schnelle nur Paint zur Verfügung)
(Sorry für das Gekritzel - hatte auf die Schnelle nur Paint zur Verfügung)
.
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Re: Jackhammer's #0

#273

Beitrag von Jackhammer » 15.08.2017, 14:46

kehrdesign hat geschrieben:
15.08.2017, 13:42
Das untere Cutaway ist einfach zu groß, die Kontur zu ausladend um mit dem Gegenüber (oberes Horn) ein harmonisches Gleichgewicht zu erzeugen.
Einzige jetzt noch mögliche Lösung, die einer einigermaßen symmetrischen Anmutung näherkommt, ist die Verkürzung aber insbesondere Verschlankung des unteren Horns, indem nur auf der Außenseite ein erheblicher Materialabtrag erfolgt, der den Steigungswinkel des Horns hinter der Taille passend zum Gegenüber abflacht und zugleich das Verhältnis zum Unterbug harmonisiert.
Siehe die grüne Markierungen im Bild:
Korrektur.JPG
.
Danke Dir!
Irgendwie wurde Dein Bild bei mir nicht sofort geladen, und ich habe selber gekritzelt... Und anscheinend habe ich Deine Beschreibung richtig verstanden. Genau das wollte ich haben, leider konnte ich es nicht in die konkrete Form bringen.

Was hätte ich ohne diesen Forum nur gemacht... (ehrlich gesagt eher gar nichts...)


Blau, Rot oder Grün?
Viele Grüße
Yuriy

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#274

Beitrag von MiLe » 15.08.2017, 16:37

Ich vote für grün, würde aber nicht alles gleich absägen sondern mich eher stückweise an die Linie heranarbeiten um zu sehen, ob sich auf dem Weg schon eine gefällige Lösung ergibt.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Jackhammer's #0

#275

Beitrag von penfield » 16.08.2017, 09:56

Ich wäre auch für grün.
BGP
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Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar eingeschoben...

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