Alte Bandsäge aufarbeiten

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ahgit
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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#26

Beitrag von ahgit » 12.04.2018, 08:27

Die Rillen sind wirklich heftig.Deine Bedenken sind berechtigt.Allem Anschein nach sind diese Rollen ausschließlich zum vulkanisieren geeignet.
Abdrehen wäre da die vernünftigste Lösung wenn genug Matereial da ist.
Bei der Gelegenheit würde ich auch direkt ein balliges Profil drehen lassen.Das erspart dir zum Schluss die Bandage nochmal überdrehen zu lassen. Anschließen dann einen strammen Endlosring drüber zu ziehen.
Die nicht geklebten sind für Kleinmaschinen bzw für Maschinen die schon ein Profil im Laufrad haben,da sie, logischer Weise ,nicht nachbearbeitet werden können.

thonk
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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#27

Beitrag von thonk » 13.04.2018, 09:59

Docwaggon hat geschrieben:
12.04.2018, 07:08
was wäre denn wenn du die rillen abdrehen lässt ?
AsturHero hat geschrieben:
12.04.2018, 07:42
oder ganz einfach diese Gummi/Kunststoffbandagen aufzeihen??? die siend so spack auf dem Rad, da stört nix mit Rillen und da muss nix geklebt werden weil schon zusammen......
ahgit hat geschrieben:
12.04.2018, 08:27
Die Rillen sind wirklich heftig.Deine Bedenken sind berechtigt.Allem Anschein nach sind diese Rollen ausschließlich zum vulkanisieren geeignet.
Abdrehen wäre da die vernünftigste Lösung wenn genug Matereial da ist.
Danke für eure Gedanken zu dem Thema.

Ich habe mir noch mal die beiden Optionen: abdrehen vs Gummibandagen angeguckt.
Beiden haftet meiner Ansicht nach ein kleiner Mackel an.
Das Abdrehen würde dem Rad im Radius ca 3 mm nehmen, was man mit Bandage wieder auffüttern müsste, um das Idealmaß bei dieser Maschine von 300mm Durchmesser zu treffen. D.h., eine Bandage von rund 8mm. Dann wird die Auswahl wieder eng und man muss improvisieren.
(man könnte mir jetzt auch entgegenhalten, dass ich nicht so pingelig sein soll, aber im Moment bin ich noch auf der Suche nach der "richtigen" Lösung.)

Habe ein paar Anbieter dieser Gummibandagen angeschrieben. Diejenigen, die sich überhaupt mit meinem Problem befassen, haben auch nicht die eine zufriedenstellende Lösung. Der eine sagte, er könne mir Bandagen herstellen. Um auf das gewünschte Maß zu kommen, solle ich 2 Bandagen übereinander ziehen. Jo, kann man bestimmt machen...

Ich habe mich noch nicht entschieden wie es weiter geht :D , halte euch auf dem Laufenden

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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#28

Beitrag von Docwaggon » 13.04.2018, 11:12

thonk hat geschrieben:
13.04.2018, 09:59
Das Abdrehen würde dem Rad im Radius ca 3 mm nehmen, was man mit Bandage wieder auffüttern müsste, um das Idealmaß bei dieser Maschine von 300mm Durchmesser zu treffen.
D.h., eine Bandage von rund 8mm. Dann wird die Auswahl wieder eng und man muss improvisieren.
ich würde bei der Bandage heute auch nur die Stärke oberhalb der Rillenspitzen sehen also musst Du die Bandage wahrscheinlich nicht extra auffüttern ?

Der Umfang reduziert sich und damit die Bandlänge um knapp 50mm ? Da sollten die Bandsägenprofis eigentlich eine Lösung haben

Was ich aber nicht einschätzen kann :
Die Position des Bandes relativ zur Maschine verschiebt sich aber und da kann es evtl. Probleme mit des Bandführung geben ?

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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#29

Beitrag von ahgit » 13.04.2018, 19:49

Der Umfang reduziert sich und damit die Bandlänge um knapp 50mm ?
Wo nimmst du denn die 50mm her?
Die Führunge sollten das locker kompensieren können,

Die Stelle wo das Band durch den Tisch läuft ist da etwas kritischer .Bei vielen Sägen kann man den Tisch allerdings 2-3 mm nach rechts oder links verschieben,so das das Blatt wieder mittig zur/m Fuge/Tischeinsatz läuft.
8mm Bandagen würde ich nicht nehmen ,da sie in sich zu instabiel sind.

Ich würde ,wie gesagt, die Laufräder ballig drehen lassen ,so das die Rillen am Rand, wo die Bandage wirklich Halt braucht,glatt aufliegt.
Wenn dann in der Mitte noch Rillen übrig bleiben kann man das mit einem sehr viskosen Kleber gut ausgleichen.Ein Stichmaß von 1,5-2mm sollte in deinem Fall ideal sein.An den Rändern wären die Rillen dann ganz weg während in der Mitte noch co 0,5mm stehen bleibt ,was mit einem sehr viskosen Kleber gut auszugleichen ist.
Ich würde in deinem Fall dann keinen Kontaktkler verwenden und mit einem Endlosring arbeiten
Wenn du dann eine 6mm Bandage benutzt ,bist du bis auf 1 mm wieder auf Maß.
Das sollte dann leicht mit der Tischposition zu kompensieren sein.

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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#30

Beitrag von Docwaggon » 13.04.2018, 21:00

ist sogar weniger : durchmesserreduzierung x PI = <20mm

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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#31

Beitrag von ahgit » 13.04.2018, 21:34

Etwas weniger ist gut.! Es sind 10mm also mal gerade 1/5 deines Wertes.
Für die Blattspannvorrichtung also völlig unrelevant.

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Re: Alte Bandsäge aufarbeiten

#32

Beitrag von Docwaggon » 13.04.2018, 22:10

bei der ersten rechnung bin ich von 8 mm durchmesserreduzierung ausgegangen (das war aber die stärke der bandagen) und ich habe den kompletten umfang beider räder genommen .. es sind aber natürlich jeweils nur die halben umfänge

aus den 50mm werden damit
halbes rad x durchmesseränderung x PI x 2 räder
1/2 x (300-294) x PI x 2 = 18,irgendwas

müßte jetzt stimmen, rechnen ist aber heute irgendwie nicht meins ..

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