Gem Baustelle

Amp / Effektgeräte selbst bauen oder reparieren
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clonewood
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Re: Gem Baustelle

#426

Beitrag von clonewood » 13.03.2017, 08:15

Ja, das Vibrato läuft recht schnell so wie ich es in Erinnerung habe.....schneller als beim Deluxe10......es ist bis auf einen Kondensatorwert aber völlig identisch aufgebaut...

sicher....die eingestellte Spannung kontrolliere ich bevor ich anschalte....

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Re: Gem Baustelle

#427

Beitrag von capricky » 13.03.2017, 08:37

Also die frequenzbestimmenden Teile des Vibratos sind so kunstvoll zu einem dichten Knäuel zusammengelötet, da gehe ich lieber nicht ran, das mach mal alleine, falls Du das ändern willst. Parallelschatungen kleiner Kondensatoren dürfte ausreichen :D .

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Re: Gem Baustelle

#428

Beitrag von clonewood » 13.03.2017, 08:52

Du hast eine PM

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Re: Gem Baustelle

#429

Beitrag von clonewood » 13.03.2017, 16:36

Ja, so neigt sich auch dieser schöne Thread gen Ende.....ich schätze für mich selbst ist das alles viel spannender als für euch.....

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Re: Gem Baustelle

#430

Beitrag von wasduwolle » 13.03.2017, 17:54

Definitiv gute Unterhaltung, nur muss ich weniger Chips und Popcorn essen :D :D
War spannend bis zum Ende, Danke, und ich hab einiges gelernt!
Grüsse
Wolle

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Re: Gem Baustelle

#431

Beitrag von clonewood » 13.03.2017, 18:01

wasduwolle hat geschrieben:
13.03.2017, 17:54

War spannend bis zum Ende, Danke, und ich hab einiges gelernt!
ganz am Ende ist der thread natürlich noch nicht...........und ich habe auch eine ganze Menge gelernt......

schon wieder ein riesen Dankeschön an capricky (clap3)

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Re: Gem Baustelle

#432

Beitrag von thoto » 15.03.2017, 20:56

Von mir ein dickes Danke an euch beide, ich habe zwar nicht alles verstanden, aber lehrreich war es allemal. (clap3)
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Re: Gem Baustelle

#433

Beitrag von capricky » 17.03.2017, 21:54

capricky hat geschrieben:
11.03.2017, 22:59
Wenn der Vox endlich ein paar Töne von sich gibt, probiere ich es da auch mal ohne Kondensator (nur versuchsweise). Heute war ich da nicht dran, weil ich denke dass es da länger braucht.
Nachtrag: Heute war es dann soweit, ich habe den Vox "spaßeshalber" mal mit und mal ohne Kathodenbypasselko getestet... der Unterschied geht für meine Ohren lautstärke- und klangmäßig gegen Null! :shock:
Ich glaube das läuft unter der Nummer - "das war schon immer so, also muß da ein Elko sein", egal ob das nun einen Sinn macht oder nicht, es probiert halt auch keiner aus. (think)

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Re: Gem Baustelle

#434

Beitrag von clonewood » 17.03.2017, 22:50

interessant.....beim Deluxe 10 macht der Kathodenbypasselko ja einen sehr deutlichen Unterschied......liegt das daran, dass es dort kein Gegentakt ist?

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Re: Gem Baustelle

#435

Beitrag von capricky » 18.03.2017, 08:38

clonewood hat geschrieben:
17.03.2017, 22:50
interessant.....beim Deluxe 10 macht der Kathodenbypasselko ja einen sehr deutlichen Unterschied......liegt das daran, dass es dort kein Gegentakt ist?
Ich schätze es liegt an der Höhe des Widerstandswertes. Je kleiner er ist, desto niedriger die Wechslespannung, die an ihm abfällt und dann als Gegenkopplung wirkt. Der Sinn des Elkos wäre diese Spannung kurzzuschließen. Aber wo nichts ist, braucht auch nichts eliminiert werden. Bei den Eintaktern ist dieser Widerstand viel höher, mit entsprechender Wirkung, da macht es Sinn.
Eine interessante Erfahrung, die wir hier gemacht haben.

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Re: Gem Baustelle

#436

Beitrag von 12stringbassman » 18.03.2017, 14:52

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Re: Gem Baustelle

#437

Beitrag von clonewood » 21.03.2017, 09:54

back home.....

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Re: Gem Baustelle

#438

Beitrag von capricky » 21.03.2017, 21:43

clonewood hat geschrieben:
21.03.2017, 09:54
back home.....
So ein Verstärkerversand ist ja immer eine super Gelegenheit den ganzen angesammelten Sondermüll zu Verpackungs- und Polstermaterial umzuwidmen... :badgrin:

capricky ;)

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Re: Gem Baustelle

#439

Beitrag von clonewood » 21.03.2017, 21:57

So ein Verstärkerversand ist ja immer eine super Gelegenheit den ganzen angesammelten Sondermüll zu Verpackungs- und Polstermaterial umzuwidmen... :badgrin:
ja.....das ist ein ständiger Kreislauf....... kreuz und quer durch die Bunte Republik Deutschland........ich habe auch schon entleerte, zugeschraubte Tetrapacks als Polstermaterial/Knautschzone gesehen....



Ich habe den Deluxe 20 nun eine Weile gespielt

am Vibrato möchte ich dann doch noch langfristig etwas nachbessern.....

Gegenkopplung dran oder weg...praktisch kein Unterschied.....es macht keinen Sinn sie schaltbar zu machen

die beiden hinzugefügten, schaltbaren Kathodenelkos haben eine stärkere Auswirkung als die im Deluxe 20

jedenfalls habe ich nun am Deluxe 20 Kippschalter frei (den abgeklemmten Antihum und den Schalter für den nicht im Amp befindlichen 50uF) darüberhinaus noch einen Fussschalterplatz.....

ich möchte das jetzt nicht zwanghaft mit Unsinnigkeiten belegen, aber ich frage mich dennoch was ich damit nun am besten Anfange

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Re: Gem Baustelle

#440

Beitrag von clonewood » 21.03.2017, 22:11

und dann fehlt dem Deluxe 20 natürlich noch das Allerwichtigste.....das Gemblem

wer eins herumliegen hat und es nicht mehr braucht....bitte anbieten


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Re: Gem Baustelle

#441

Beitrag von capricky » 22.03.2017, 10:14

clonewood hat geschrieben:
12.03.2017, 14:06

Was noch gar nicht in meinen Kopf hineingeht ist die instabile Spannung mit Gleichrichterröhren......
Darauf war ich ja noch gar nicht eingegangen... also ich habe es nicht mehr mit den EZ81 probiert, die ich für ursächlich halte. Die sind hier hart an der Belastungsgrenze gewesen und neuere Röhren haben wohl nicht mehr die Überlasttoleranz und Qualität, wie sie sie "früher" hatten, speziell die JJ's. Da habe ich aber nun gerade gelesen, dass es da "neue" EZ81 von JJ geben soll, die mehr aushalten....aha..!?
Mein Röhrenprüfgerät attestierte den beiden beigelegten EZ81 jedenfalls ein "Gut", nur prüft das ja nur bei 90V Wechselspannung die Elektronenemission der Kathode. Nicht sehr realitätsnah, wenn da beim GEM nach Einschalten schon 420V an der Anode anliegen.

Die verbliebenen Vorwiderstände der Gleichrichterröhre simulieren jedenfalls ausreichend den "Sag" und insgesamt wird die Kombination aus Gleichrichterdioden und (gepimptem) VoCo um ein mehrfaches haltbarere sein, als die der Gleichrichterröhre.

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Re: Gem Baustelle

#442

Beitrag von clonewood » 12.12.2017, 20:36

Gestern Abend habe ich in einer Restekiste so einen Schaller Oyster 723 gefunden. https://www.thomann.de/de/schaller_oyst ... dedbb0a355

An eine Akustikgitarre mit doppelseitigem Klebeband geklebt und etwas herumgespielt an verschiedenen Positionen. Ich war weniger vom Klang beeindruckt als von hohlen Effektklängen die sich an anormalen Positionierungen des Oysters ergaben.....bis ich ihn auch mal an die Kopfplatte geklebt habe. Im Experimentierwahn kam mir dann die Idee ihn einfach mal an eine E-Gitarre zu pappen. Es ergab sich ein dünner schnasselnder Sound.....ganz ähnlich einer Sitar.......cool dachte ich ......und weiter gemacht bis der Sitarsound sehr authentisch perfektioniert war.

Gerade habe ich eine Gitarre konventionell an den Gem gestöpselt und der Sound war extrem unschön......kratzend.....Gegentest an einem anderen Speaker....alles normal......Diagnose: geschrotteter Speaker

schade......aber wahr....

also: besser nicht nachmachen

jetzt interessiert mich aber was ihr so denkt.....

Sagt ihr eher: Ja klar so ein Teil darf man nicht an eine Solidbody pappen, das schrottet die Speaker.

oder sagt ihr eher: Man darf das Teil nicht mit Doppelklebeband befestigen.

oder sagt ihr: Es kann eigentlich nicht sein, dass man sich auf diese Weise einen Speaker schrottet.
Nun habe ich gerade etwas aufgeräumt und wollte u. a. den beschriebenen Speaker entsorgen.....als ich ihn hochhob bemerkte ich, dass die Glocke über dem Magneten locker ist.....also habe ich die Glocke abgezogen....sie ging ganz leicht ab......den Speaker in eine Kiste gesetzt und angeschlossen......Ergebnis: ein heiler Speaker.....die lose Glocke hatte da vor knapp einem Jahr einfach nur erheblich resoniert...


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Re: Gem Baustelle

#443

Beitrag von capricky » 13.12.2017, 09:10

Die Kappe war nur mit diesen Biegelaschen "befestigt", keine Schrauben? :shock:

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Re: Gem Baustelle

#444

Beitrag von clonewood » 13.12.2017, 16:21

ja...so ist es....hätte ich vorher auch nicht vermutet.....bzw. bin ich zuvor nie auf die Idee gekommen derartige Blechdosen auf festen Halt zu prüfen

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