Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

wie und womit erreiche ich das gewünschten Finish?
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Arsen
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Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

#1

Beitrag von Arsen » 23.11.2019, 11:53

Ein freundliches Hallo an euch alle :)

Ich frage mich schon eine Weile wie dieses "ultramatte" Finish funktioniert, das man zum Beispiel bei der Teuffel Tesla oder Hartung Caligo sieht.
Das sieht für mich anders aus als das Standard-Mattfinish, deutlich matter und strukturierter... (think)

:?: Weiß jemand, ob so ein Ergebnis mit einem speziellen Lack, einer besonderen Oberflächenbehandlung o.ä. erzielt wird? :?:
Oder täusche ich mich und es ist einfach nur ein sehr gutes Mattfinish? (think)
Gruß, Arsen

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Re: Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

#2

Beitrag von hatta » 23.11.2019, 13:31

Wenn mit Lack, dann muss es ein stumpfmatter lack sein. Es gibt auch klarlacke in stumpf matt.

Ein finishen oder ausschleifen von lackierfehlern ist da aber nicht drin! Der fehler der im Lack ist, der bleibt da auch, es gibt keine Möglichkeit etwas auszubessern außer nochmal neu zu lackieren!

Mattlackierungrn sind mitunter das Übelste was einem Lackierer wiederfahren kann (whistle) :lol:

Gruß
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Harald

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Re: Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

#3

Beitrag von micha70 » 23.11.2019, 14:36

Wäre es eigentlich möglich das Holz zu strahlen und danach zu lackieren? Oder erst lackieren und dann strahlen (think) Es ist ja nicht nur matt sondern hat eine eigene Struktur. Tauchbeschichtung wäre ein zweiter Ansatz.

Hat Relish Guitars nicht auch so ein Matt-Finish oder täusche ich mich.

LG
Micha

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Re: Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

#4

Beitrag von kehrdesign » 23.11.2019, 19:19

Von Frank Hartung weiß ich, dass er die Caligo mit 2k-Mattlack lackiert. Mit welchem genau entzieht sich meiner Kenntnis, auch ob er transparenten Decklack verwendet. Jedenfalls hat der Decklack eine ziemlich grobe Oberflächenstruktur. Wenn ich richtig informiert bin, hat der Frank ja bei Ulrich Teuffel gelernt. Dennoch kommt mir die TESLA-Oberfläche deutlich schwächer strukturiert vor.

Wenn man Lack mechanisch mattiert, macht das nicht lange Freude; bei öfterem Kontakt kann schnell ein speckiger Glanz entstehen.

Lack sandstrahlen ist, glaube ich, problematisch, da bei der doch relativ weichen Lackoberfläche an empfindlichen Stellen wie Kanten mit einem deutlich stärkeren Abtrag zu rechnen ist.

In den 60ern - 70ern waren mal bei PKW-Lackierungen matte Teillackierungen mit lederartiger Struktur Mode (inspiriert von den amerikanischen Vinyl-Autodächern). Im Osten gab's damals für diesen Zweck sogen. Lederlack (1K-Lack auf Alkydharzbasis). Der härtete aber m.E. für Gitarren nicht genügend aus, ähnlich den typischen Baumarktlacken.
Verhinderer haben Gründe, Macher Lösungen.
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Re: Oberflächenfinish (matt) à la Teuffel / Hartung

#5

Beitrag von Arsen » 23.11.2019, 22:42

hatta hat geschrieben:
23.11.2019, 13:31
Wenn mit Lack, dann muss es ein stumpfmatter lack sein. Es gibt auch klarlacke in stumpf matt.
Danke für den Tipp!
hatta hat geschrieben:
23.11.2019, 13:31
Ein finishen oder ausschleifen von lackierfehlern ist da aber nicht drin! Der fehler der im Lack ist, der bleibt da auch, es gibt keine Möglichkeit etwas auszubessern außer nochmal neu zu lackieren!

Mattlackierungrn sind mitunter das Übelste was einem Lackierer wiederfahren kann (whistle) :lol:
Das wiederum hört sich nicht gut für meine nicht vorhandenen Lackierfähigkeiten an :lol:
kehrdesign hat geschrieben:Jedenfalls hat der Decklack eine ziemlich grobe Oberflächenstruktur.
Genau, das finde ich total spannend. Gibt einer Gitarre irgendwie einen ganz anderen Look...
Gruß, Arsen

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