Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

wie und womit erreiche ich das gewünschten Finish?
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zappl
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Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#1

Beitrag von zappl » 25.09.2017, 20:02

Hallo zusammen,

suche Aufschlauung...

es ist ein einteiliger Riegelahornhals zu bauen. Ob das Finish geölt oder lackiert wird ist noch offen. Über die Risiken und Nebenwirkungen von nicht-lackierten Ahorngriffbrettern wurde aufgeklärt. Wichtig bzgl. Finish ist in erster Linie:

- möglichst die Haptik der nackten Holzoberfläche,
- leichter satin, kein Hochglanz,
- dezente bernstein-/braunfarbene Tönung und angefeuerte Maserung/Riegelung

Nun die Frage nach dem WIE:

Erster Gedanke: Schellack klar, Schellack getönt, anschließend ein paar Schichten Hartöl. Der Aufwand hält sich in Grenzen, das Ergebnis sieht toll aus. Sollte prinzipiell funktionieren, oder?

Die Gefahr, dass das Griffbrett/Hals irgendwann siffig werden kann gefällt mir aber nicht ganz, daher:

Zweiter Gedanke: Eine Lackierung wäre diesbezüglich die bessere Alternative. (Zudem wären bei der Kopfplattenvorderseite ohnehin ein paar Schichten Lack notwendig um die Wasserschiebefolie einzubetten.) Den Lack könnte ich mit bereits vorhandenen Farbextrakten tönen. Optional könnte auch hier zunächst mit Schellack angefeuert und getönt werden. (Btw: "Funktionieren" die verlinkten Farbextrakte auch mit Schellack?)

Zur Haptik: Solch hauchdünne Lackierung sieht man auch häufig z.B. bei Fender/Squier Modellen. Es fühlt sich an und sieht nach nahezu rohem Holz aus.

Nun die Hauptfrage, wie gelingt denn eine solch dünne Lackierung? Welcher Lack eignet sich dafür? Welche Technik?

Danke schonmal für jegliche Ratschläge, Anregungen und Diskussion.
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#2

Beitrag von Sven2 » 25.09.2017, 23:40

zappl hat geschrieben:
25.09.2017, 20:02
[...]
- möglichst die Haptik der nackten Holzoberfläche,
- leichter satin, kein Hochglanz,
- dezente bernstein-/braunfarbene Tönung und angefeuerte Maserung/Riegelung
[...]
Hallo Zappl,

eventuell könnte Wachs eine Alternative für dich sein? Die drei von Dir genannten Punkte würden sich dadurch erfüllen lassen.
Möglich wäre:
- 4 Teile Bienenwachs
- 2 Teile Carnaubawachs
- 2 Teile Orangenöl
Durch den hohen Anteil Carnaubawachs wird das Wachs ziemlich hart.

Zunächst muss man das Bienenwachs mit dem Carnaubawachs aufschmelzen (~80-90°C). Anschließend kommt das Orangenöl als Weichmacher dazu. Wenn die Mischeng erkaltet ist, ist das Wachs bröselig und weich. Wenn das Wachs warm auf eine Fläche aufgerieben wurde, kann das Orangenöl verdunsten und das Wachs härtet komplett aus. Je höher der Anteil Carnaubawachs, desto härter.
Poliert wird die Oberfläche mit einer Wachspolierbürste. Die hat zwischen den Borsten auch Lederstreifen. Wenn man keinen echten Glanz will, sondern nur einen matten Glanz, hört man eben früher auf zu bürsten.

Das Rezept für die Wachsmischung habe ich aus der kostenlosen Oberflächenfibel von Dictum:
https://www.dictum.com/de/kataloge-bros ... el-deutsch


Gruß
Sven
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#3

Beitrag von Walterson » 26.09.2017, 07:17

zappl hat geschrieben:
25.09.2017, 20:02
- möglichst die Haptik der nackten Holzoberfläche,
- leichter satin, kein Hochglanz,
- dezente bernstein-/braunfarbene Tönung und angefeuerte Maserung/Riegelung
Klingt für mich nach Danish Oil.
VG
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#4

Beitrag von bea » 26.09.2017, 11:55

zappl hat geschrieben:
25.09.2017, 20:02
Erster Gedanke: Schellack klar, Schellack getönt, anschließend ein paar Schichten Hartöl. Der Aufwand hält sich in Grenzen, das Ergebnis sieht toll aus. Sollte prinzipiell funktionieren, oder?
Ja. Zumindest auf der Halsrückseite. Wenn das Hartöl dick genug aufgetragen ist, kann man die Fläche auch mal mit einem feuchten Lappen und sogar milden Reinigern abwischen. Durfte ich kürzlich bei meinem RD machen (meinem meistgespielten Bass), weil unsere Proberaummitmieter irgend eine klebrige Flüssigkeit so gleichmäßig im Raum verteilt hatten, dass alles, aber auch wirklich alles, pappig war.
Also kein Problem, und im Zweifelsfall kann man die Hartölschicht problemlos auffrischen.

Beim Abtönen bitte im Hinterkopf beachten, dass das Hartöl bei dickem Auftrag eine merkliche Eigenfarbe hat.
Farbextrakten tönen. Optional könnte auch hier zunächst mit Schellack angefeuert und getönt werden. (Btw: "Funktionieren" die verlinkten Farbextrakte auch mit Schellack?)
Das müssten Dir die Leute bei Hammerl sagen können. M.E ja, ich glaube auf der alten Webseite stand sowas. Was aber offensichtlich und sicher geht, ist Spiritusbeize in Schellack.
Nun die Hauptfrage, wie gelingt denn eine solch dünne Lackierung? Welcher Lack eignet sich dafür? Welche Technik?
Ballen, Lappen, ggf auch aus Kosmetiktüchern. Mit letzteren habe ich schon erfolgreich Hartöl aufgetragen. Die Dinger sind weitgehend fusselfrei und erstaunlich reißfest. Im Beruf trage ich damit Desinfektionsmittel (=Alkohol) und wischen schon mal mit etwas Nachdruck Haarfollikel auf, die wirklich überall festkleben.
LG

Beate

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#5

Beitrag von liz » 26.09.2017, 12:05

zappl hat geschrieben:
25.09.2017, 20:02
(Btw: "Funktionieren" die verlinkten Farbextrakte auch mit Schellack?)
Das funktioniert sicher, die sind sowohl für Spiritus als auch für Öllacke geeignet. Und gelöster Schellack ist nichts anderes als ein Spirituslack.

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#6

Beitrag von zappl » 26.09.2017, 13:33

@Sven2, danke für den Schnellkurs. ;) Das war mir so noch nicht bekannt. Ein Wachsfinish hatte ich bisher als das am wenigsten beständige bzw. am schnellsten abgenutzte Finish abgespeichert - eventuell etwas vorurteilsbelastet? Ich lasse mich gern belehren. Die Fibel wird bei nächster Gelegenheit mitbestellt. Wie auch immer, die ist ihr "Geld" sicher wert mal studiert zu werden.

@Walterson, mit Danish Oil habe ich bereits Erfahung gesammelt, sehr gute. Die Tönung wäre mir hier noch etwas zu schwach. Daher die Idee mit dem getöntem Schellack als "Grundierung". Für die Halsrückseite wäre Danish Oil eine Möglichkeit. Ich frage mich aber oder eher habe ich Zweifel, ob es auch als langfristiger Schutz eines Ahorngriffbretts geeignet ist. (think)

@bea, @liz Herr Hammerl hatte es mir gerade eben auch bestätigt: "Sie können die Farbextrakte untereinander mischen. Sie können die Farbextrakte in die Schellackpolitur mischen und Sie können auch die Schellackpolituren untereinander mischen." OT: Nun frage ich mich eher ob die Farbextrakte zuletzt im 2K Lack völlig fehl am Platz waren? (think) :D

Der Hals ist nicht für den "Eigenbedarf", daher meine blöde Fragerei und gewisse Vorsicht... Meine Suche geht wohl in Richtung der eierlegenden Wollmilchsau. Ich fage mich wie die "Großen" diese hauchdünnen Finish's hinbekommen, welche sich scheinbar kaum abnutzen dazu auch keinen Siff ansammeln. (think) Oder unterliege ich einem Irrtum?
Gruß, Sebastian
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#7

Beitrag von bea » 26.09.2017, 14:07

Ich könnte mir vorstellen, dass man industriell mit matt geschliffenen PU-Lacken oder ähnlich widerstandsfähigem Zeugs arbeitet. In Qualitäten, wie wir sie hier in der EU zumindest als Amateure nicht bekommen.
LG

Beate

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#8

Beitrag von AsturHero » 26.09.2017, 19:27

eine absolut fusselfreie und sehr genauer Auftrag von Danish Oil is mit Hilfe eines stinknormalen Kaffeefilters, den man sich passend zureecht schneidet und ggf. auf die benötigte Größe faltet. I.d.R. reicht ein Filter für 2 schöne "Ballen". Weiterer Vorteil ist, das es relativ wenig aufsaugt, bis es voll getränkt ist, somit hält sich der Verlust auch sehr in Grenzen
lg Antonio

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#9

Beitrag von zappl » 26.09.2017, 23:30

bea hat geschrieben:
26.09.2017, 14:07
Ich könnte mir vorstellen, dass man industriell mit matt geschliffenen PU-Lacken oder ähnlich widerstandsfähigem Zeugs arbeitet. In Qualitäten, wie wir sie hier in der EU zumindest als Amateure nicht bekommen.
Vorstellbar... würde vielleicht auch erklären warum ich nichts dazu finde. Möglicherweise suche ich aber auch einfach falsch... (think)
Gruß, Sebastian
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#10

Beitrag von bea » 27.09.2017, 12:59

Nicht wasserhaltige PU-Lacke sind so gut wie nicht mehr im Angebot.
LG

Beate

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#11

Beitrag von capricky » 27.09.2017, 23:04

bea hat geschrieben:
26.09.2017, 14:07
Ich könnte mir vorstellen, dass man industriell mit matt geschliffenen PU-Lacken oder ähnlich widerstandsfähigem Zeugs arbeitet. In Qualitäten, wie wir sie hier in der EU zumindest als Amateure nicht bekommen.
So ist es. Vieles, was aussieht wie Hartöl, ist in Wahrheit Polyester. 8)

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#12

Beitrag von zappl » 27.09.2017, 23:38

Wohlmöglich liegt es an der Uhrzeit... Polyester(lackierung?) ist mir als enorm widerstandsfähig und millimeterdick bekannt. Oder ist hier gemeint, dass ein dünner Auftrag erfolgt, welcher matt geschliffen wird und mit der Zeit auch durch häufiges Betatschen NICHT glänzend wird aufgrund der Widerstandsfähigkeit?

PS: Vielleicht fällt der Groschen ja morgen früh... ;)
Gruß, Sebastian
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#13

Beitrag von bea » 28.09.2017, 00:03

Genau so. Polyester oder Polyurethan.
LG

Beate

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#14

Beitrag von capricky » 28.09.2017, 10:34

Es gibt Polyesterlackierungen auch in dünn. Es ist ein Irrtum, dass Polyesterlackierungen Einschichtlackierungen sind, auch da gibt es Grundierungen, die füllstoffreich und somit matt sind. Erst eine etwaige Schlußschicht ist dann glänzend (nach dem polieren).
Sicher ist mattes mit Polyurethan auch möglich, aber von diesem "neumodischen" Kram habe ich keine Ahnung. 8)

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#15

Beitrag von zappl » 30.09.2017, 17:38

Danke euch.

Dann probiere ich es wohl mit einem (seiden)mattem PU-Lack...dünn aufgetragen in der Hoffnung das sich beim Spritzen alle Parameter zum Guten vereinen lassen. ;)

Jemand ne Empfehlung parat für PU Lack "seidenmatt" in kleinem Gebinde?
Gruß, Sebastian
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#16

Beitrag von wasduwolle » 30.09.2017, 18:32

SCHREINERLACKE.DE
Den polierfähigen habe ich schon verarbeitet
Grüsse
Wasduwolle

Edith sagt die haben den Matten der Eigenmarke gar nicht mehr, ruf da halt mal an....

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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#17

Beitrag von zappl » 30.09.2017, 19:32

Ja der hier wäre wohl was:

http://www.schreinerlack.de/shop/Holzla ... :1721.html

Ja, anrufen, er hat mir beim letzten mal auch freundlichst weitergeholfen.
Gruß, Sebastian
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Re: Griffsympathisches, getöntes Finish für einteiligen Ahornhals

#18

Beitrag von DanielP » 20.10.2017, 14:18

Evtl. nach dem abfärben/anfeuern mir Cloucryl Seidenmatt "open pore" lackieren?

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