Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

Wie setze ich einen Bausatz zusammen. Was muss ich mit dieser Schraube tun?
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Electro Dan
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Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#1

Beitrag von Electro Dan » 09.05.2018, 20:56

Hallo allerseits,

mich würde mal brennend interessieren, welche Hälse hier bevorzugt genommen werden wenn es darum geht, einen (nahezu) fertigen Hals für ein Projekt zu kaufen.
Ich habe bislang Hälse von Allparts und Rockinger "verarbeitet".
Da mir das nötige know-how sowie die dafür notwendigen Werkzeuge fehlen um einen Hals von Grund auf selber zu bauen, bin ich leider auf die Fertigteile angewiesen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich damit nicht völlig alleine hier bin?!
Das muss ja grundsätzlich auch nicht schlecht sein. Von Rockinger z.B. hatte ich bislang nur einen Hals, der zwar o.k., aber klanglich wohl auch nicht unbedingt eine Offenbarung war. (der selbe Korpus hat mit einem anderen Hals deutlich besser geklungen).

Solche Dinge werden - so vermute ich - aber sicher bei allen Herstellern auftreten können. Es sind ja immer noch Teile aus natürlich gewachsenen Rohstoffen. Und ob diese Teile dann miteinander harmonieren, ist ja auch ein wenig wie Lotto spielen.

Was ist Eurer Meinung nach generell von "etwas günstigen" Hälse zu halten, die man z.b. derzeit bei ebay findet?
Ich denke da an solche, die im Preisbereich von 120 - 150 Euro liegen.

Warmoth ist meines Wissens für einen solchen Kurs nicht zu bekommen. Allparts geht meist auch erst bei um die 190,- Euro los.

Von manchen dieser o.g. Hälse weiß ich, dass sie aus Fernost kommen. Muss das automatisch negativ sein?
Sollte man davon ausgehen, dass das Bundmaterial hierbei grundsätzlich von eher nicht so hoher Qualität ist?

Würde mich mal interessieren, ob es da Erfahrungswerte gibt und ob ggf. sogar jemand eine gute Quelle weiß - aktuell suche ich einen Telecaster Hals, gerne auch mit Gibson-Mensur und am besten mit 9.5 oder größerem Radius.

Viele Grüße und danke für´s Lesen!!
D.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#2

Beitrag von AsturHero » 09.05.2018, 21:35

...meine "fertigen" Hälse habe ich bisher entweder aus günstigen gebrauchten Bässe/&Gitarren Organgespendet oder aus günstigen Harley Benton oder J&D Gitarren/Bässen ...sooo viel schlechter sind die nicht, bedürfen aber manchmal natürlich etwas Feintuning wie: Bünde abrichten/beischleifen, besseren Sattel, Griffbrett schleifen/polieren/pflegen...besonders die Sachen von Harley Benton sind nicht übel....in der Regel gehen diese Gitarren/Bässe gerne mal für 30-90 Euronen gebraucht über den Tisch. (so kann man ggf. auch Bridge/MEchaniken, Potis etc. noch verpflanzen wenn sie ok sind)

Einige hier haben schon gute Erfahrung (auch hier muss ein bisschen Feintuning gemacht werden) mit den günstigen Hälsen aus China, MArke kmise. Da ist halt der Nachteil: relativ lange Lieferzeit und ein Umtausch falls er krumm ist lohnt sich in der >Regel nicht aufgrund des geringen Kaufpreises...
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#3

Beitrag von Yaman » 09.05.2018, 21:44

Electro Dan hat geschrieben:
09.05.2018, 20:56
Von Rockinger z.B. hatte ich bislang nur einen Hals, der zwar o.k., aber klanglich wohl auch nicht unbedingt eine Offenbarung war. (der selbe Korpus hat mit einem anderen Hals deutlich besser geklungen).

Solche Dinge werden - so vermute ich - aber sicher bei allen Herstellern auftreten können. Es sind ja immer noch Teile aus natürlich gewachsenen Rohstoffen. Und ob diese Teile dann miteinander harmonieren, ist ja auch ein wenig wie Lotto spielen.
Hallo erstmal.
Was du mit Lotto spielen meinst, ist der Umstand, das der Klang einer E-Gitarre aus der Summe der klangbildenden Einzelteile entsteht. Einige passen in einem Fall besonders gut zusammen, andere in einem anderen Fall weniger. Wenn du selbst einen Hals baust, kann dir das genauso passieren. Ich zitiere dazu mal den Bassbauer Jens Ritter "meine ersten selbstgebauten Bässe habe ich alle wieder zersägt, die klangen überhaupt nicht". Ich habe auch mit dem Gitarrenbau angefangen, indem ich erst mal einen vorhandenen Hals von einer preiswerten Gitarre genommen habe und dann einen Korpus gebaut habe. Die fertige Gitarre klang gut, obwohl der Hals von einer Gitarre stammte, die nur 79,- Euro gekostet hatte. Der Preis alleine ist nicht ausschlaggebend, sondern das Material und die Verarbeitung.
Electro Dan hat geschrieben:
09.05.2018, 20:56
Von manchen dieser o.g. Hälse weiß ich, dass sie aus Fernost kommen. Muss das automatisch negativ sein?
Sollte man davon ausgehen, dass das Bundmaterial hierbei grundsätzlich von eher nicht so hoher Qualität ist?
Warum sollte es automatisch negativ sein, wenn Hälse aus Fernost kommen? Die meisten Gitarren und nicht nur Hälse kommen heutzutage aus Fernost. Die Hälse oder Korpusse die hier verkauft werden, stammen aus den gleichen Fabriken, die sonst für die Gitarrenfirmen die Modelle produzieren.

Edit:
Es wird in Foren und in Interviews mit Musikern immer wieder berichtet, dass beim Testspielen von Gitarren aus einer Serie, eine Gitarre besonders oder besser klingt als die anderen und dass, obwohl alle Gitarren aus der gleichen Fabrik stammen und mit den gleichen Maschinen hergestellt worden sind.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#4

Beitrag von MiLe » 09.05.2018, 22:40

Unter diesem nachvollziehbaren Aspekt stelle ich gerade mal meine Affinität zu durchgehenden Hälsen in Frage - da sind ja Schraubhälse in dem Punkt deutlich überlegen, da bei Nichtgefallen austauschbar, ohne das Instrument Rittermäßig zu zersägen (think)

Eine ebenfalls günstige Quelle für Hälse und Co könnte auch ML Factory sein. Klar, auch Fernost, aber zum einen benötigte der Hals meines Strat-Bausatzes nur wenig Nacharbet und klingen tut's auch noch. Woraus man aber nach den obigen Aussagen keine Gesetzmäßigkeit ableiten kann.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#5

Beitrag von DoppelM » 10.05.2018, 07:37

Mein tip: der ebay-händler agtereek aus den Niederlanden handelt mit Allparts B-Ware, Hälsen die wegen leichter Farbunregelmäßigkeiten im Holz nicht das Finale go bekommen haben. Da sind immer wieder mal sehr schöne dabei, so hab ich meinen Fat 50ies Teleneck für unter 100 bekommen. Einziges Manko: ein 2cm dunkler streifen auf der Rückseite...
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#6

Beitrag von Electro Dan » 10.05.2018, 09:20

AsturHero hat geschrieben:
09.05.2018, 21:35
...meine "fertigen" Hälse habe ich bisher entweder aus günstigen gebrauchten Bässe/&Gitarren Organgespendet oder aus günstigen Harley Benton oder J&D Gitarren/Bässen ...sooo viel schlechter sind die nicht, bedürfen aber manchmal natürlich etwas Feintuning wie: Bünde abrichten/beischleifen, besseren Sattel, Griffbrett schleifen/polieren/pflegen...besonders die Sachen von Harley Benton sind nicht übel....in der Regel gehen diese Gitarren/Bässe gerne mal für 30-90 Euronen gebraucht über den Tisch. (so kann man ggf. auch Bridge/MEchaniken, Potis etc. noch verpflanzen wenn sie ok sind)

Einige hier haben schon gute Erfahrung (auch hier muss ein bisschen Feintuning gemacht werden) mit den günstigen Hälsen aus China, MArke kmise. Da ist halt der Nachteil: relativ lange Lieferzeit und ein Umtausch falls er krumm ist lohnt sich in der >Regel nicht aufgrund des geringen Kaufpreises...
Danke für den Tipp
Auf die Idee mit den HB Gitarren bin ich in der Tat noch nicht gekommen :oops:
Vor allen Dingen sind die von der Form her ja nicht sehr weit von den Originalen entfernt!
Gegen langes Warten spricht dann nur meine nervige Ungeduld und der unbändige Tatendrang...

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#7

Beitrag von Electro Dan » 10.05.2018, 09:29

Yaman hat geschrieben:
09.05.2018, 21:44
Electro Dan hat geschrieben:
09.05.2018, 20:56
(...)
Hallo erstmal.
Was du mit Lotto spielen meinst, ist der Umstand, das der Klang einer E-Gitarre aus der Summe der klangbildenden Einzelteile entsteht. Einige passen in einem Fall besonders gut zusammen, andere in einem anderen Fall weniger. Wenn du selbst einen Hals baust, kann dir das genauso passieren. Ich zitiere dazu mal den Bassbauer Jens Ritter "meine ersten selbstgebauten Bässe habe ich alle wieder zersägt, die klangen überhaupt nicht". Ich habe auch mit dem Gitarrenbau angefangen, indem ich erst mal einen vorhandenen Hals von einer preiswerten Gitarre genommen habe und dann einen Korpus gebaut habe. Die fertige Gitarre klang gut, obwohl der Hals von einer Gitarre stammte, die nur 79,- Euro gekostet hatte. Der Preis alleine ist nicht ausschlaggebend, sondern das Material und die Verarbeitung.
Electro Dan hat geschrieben:
09.05.2018, 20:56
Von manchen dieser o.g. Hälse weiß ich, dass sie aus Fernost kommen. Muss das automatisch negativ sein?
Sollte man davon ausgehen, dass das Bundmaterial hierbei grundsätzlich von eher nicht so hoher Qualität ist?
Warum sollte es automatisch negativ sein, wenn Hälse aus Fernost kommen? Die meisten Gitarren und nicht nur Hälse kommen heutzutage aus Fernost. Die Hälse oder Korpusse die hier verkauft werden, stammen aus den gleichen Fabriken, die sonst für die Gitarrenfirmen die Modelle produzieren.

Edit:
Es wird in Foren und in Interviews mit Musikern immer wieder berichtet, dass beim Testspielen von Gitarren aus einer Serie, eine Gitarre besonders oder besser klingt als die anderen und dass, obwohl alle Gitarren aus der gleichen Fabrik stammen und mit den gleichen Maschinen hergestellt worden sind.
Ja, das ist mir bewußt, dass viele Faktoren da mit hinein spielen. Bei der hardware z.b. versuche ich das schon mal weitgehend auszuschließen indem ich (für meinen Geschmack) nur vernünftige Potis (CTS) und Pickups und meist auch Brücken einbaue.
Bei den wirklich günstigen China - Hälsen meinte ich mit "negativ", dass hier das Holz vielleicht nicht lange genug (oder schlecht, oder falsch?!) getrocknet wurde, so dass Folgeschäden wie Verziehen usw. vielleicht eher auftreten.
Meines Wissens gibt es doch auch beim Bundmaterial große Unterschiede?! Ich meine damit jetzt nicht Edelstahl, sondern dass man hier und da in Foren schon mal gelesen hat, dass Bundstäbchen nach kürzester Benutzung bereits heftige Kerben bekommen haben. Somit müsste es da ja auch weiches und etwas härteres und damit langlebigeres Material geben.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#8

Beitrag von Electro Dan » 10.05.2018, 09:34

DoppelM hat geschrieben:
10.05.2018, 07:37
Mein tip: der ebay-händler agtereek aus den Niederlanden handelt mit Allparts B-Ware, Hälsen die wegen leichter Farbunregelmäßigkeiten im Holz nicht das Finale go bekommen haben. Da sind immer wieder mal sehr schöne dabei, so hab ich meinen Fat 50ies Teleneck für unter 100 bekommen. Einziges Manko: ein 2cm dunkler streifen auf der Rückseite...
Ja, bei dem habe ich auch schon 4 Hälse gekauft!!! Leider hat er nur sporadisch welche bei ebay, weshalb ich sogar schon mal "auf Halde" gekauft habe ;-)
Was mich bei ihm manchmal stört ist die Tatsache, dass nichts über die Form der Bundstäbchen dabei steht. Mein letzter Strathals für mein Tele-Projekt hatte - was ich auf den Bildern nicht gesehen habe - diese ganz dünnen Bundstäbchen. Die sind zwar ok, aber generell fühlen sich etwas breitere für mich angenehmer an.
Und ich meine mich erinnern zu können, dass der Halsradius auch nicht angegeben war. Allerdings komme ich mit dem 7.25" trotzdem besser zurecht, als ich zunächst vermutet hatte!
Die Hälse an sich fand ich bislang aber ausnahmslos gut von dem Händler und habe mich im Grunde gefragt, was daran B-Ware gewesen sein könnte. Es gab zumindest nichts, was mich optisch gestört hätte.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#9

Beitrag von Yaman » 10.05.2018, 09:37

Electro Dan hat geschrieben:
10.05.2018, 09:29
Meines Wissens gibt es doch auch beim Bundmaterial große Unterschiede?! Ich meine damit jetzt nicht Edelstahl, sondern dass man hier und da in Foren schon mal gelesen hat, dass Bundstäbchen nach kürzester Benutzung bereits heftige Kerben bekommen haben. Somit müsste es da ja auch weiches und etwas härteres und damit langlebigeres Material geben.
Das Bundmaterial gibt es in unterschiedlichen Härtegraden, aber die meisten Hersteller geben leider nicht an, welches sie verwenden. Ich habe auf der Musikmesse vor Jahren mal chinesische und koreanische Bundmaterial-Muster bekommen. Auf dem koreanischen war der Härtegrad vermerkt, auf dem chinesischen nicht und das Material war wirklich weich. Das heisst jetzt aber nicht, dass alle chinesischen Hersteller weiches Bundmaterial verwenden. Am besten beim Händler nachfragen, welchen Härtegrad das Bundmaterial hat.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#10

Beitrag von AsturHero » 10.05.2018, 11:01

zur Not lassen sich auch vorsichtig weiche Bundstäbchen ziehen und dann mit härterem MAterial ersetzen...so lernt man auch für zukünftige Projekte.... ;)
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#11

Beitrag von Electro Dan » 10.05.2018, 11:15

Weicheres Material der Bundstäbchen lässt sich doch sicher schneller und einfacher verarbeiten, oder?
Das wäre für mich zumindest ein Vermutung, warum bei sehr günstigen Hälsen ggf. lieber darauf zurückgegriffen werden könnte.

Also selber neues Bundmaterial einsetzen: das traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu. Braucht man dazu nicht auch eine Presse?

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#12

Beitrag von AsturHero » 10.05.2018, 12:31

Der Hauptgrund ist einfach der Preis ;) weiches Material ist günstiger als hartes..und: die Bearbeitungswerkzeuge verschleissen nicht so schnell :D

Presse ist schön aber geht auch super mit einem Bundhammer
ALs Minimalausstattung benötigst du nur: Einen Bundierhammer (Rückschlagsfreier HAmmer), Feinsäge oder Dremel mit Trennscheibe oder scharfe/harte Kneifzange und Feilen..

evtl. eine feine Kneifzange mit der du vorsichtig die alten Bünde anhebst und Sekundenkleber um die kleinen Ausrisse entlang des Bundschlitzel festzukleben
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#13

Beitrag von Electro Dan » 10.05.2018, 14:24

AsturHero hat geschrieben:
10.05.2018, 12:31
Der Hauptgrund ist einfach der Preis ;) weiches Material ist günstiger als hartes..und: die Bearbeitungswerkzeuge verschleissen nicht so schnell :D

Presse ist schön aber geht auch super mit einem Bundhammer
ALs Minimalausstattung benötigst du nur: Einen Bundierhammer (Rückschlagsfreier HAmmer), Feinsäge oder Dremel mit Trennscheibe oder scharfe/harte Kneifzange und Feilen..

evtl. eine feine Kneifzange mit der du vorsichtig die alten Bünde anhebst und Sekundenkleber um die kleinen Ausrisse entlang des Bundschlitzel festzukleben
Danke Dir für die Info!
Den Bundierhammer kannte ich noch gar nicht. Preislich sind die Dinger ja wirklich noch sehr überschaubar.
Ich denke, man sollte dann aber schon den Hals so unterlegen, dass er nicht irgendwie "federn" kann?! Wobei ich gerade keine Vorstellung habe, wieviel Kraftaufwand es bedarf, Bundstäbchen fest zu bekommen.
Halten die Bundstäbchen letztlich durch die Zugabe von Kleber oder muss das auch ohne gehen?

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#14

Beitrag von AsturHero » 10.05.2018, 14:56

Normalerweise halten die Bundstäbchen auch so, da sie an der Unterseite (TAng) so kleine Widerhaken haben, die sich ins Holz krallen...
ABer bei Neubundieren kann es sein, das durch das raushebeln evtl. sich der Schlitz vergrößert und/oder der Tang deiner neuen Bundstäbchen ist dünner als der vorgesägte Schlitz, dann wirst du mit Sekundenkleber die Bünde festmachen müssen.
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#15

Beitrag von DoppelM » 10.05.2018, 19:16

Electro Dan hat geschrieben:
10.05.2018, 09:34

Ja, bei dem habe ich auch schon 4 Hälse gekauft!!! Leider hat er nur sporadisch welche bei ebay, weshalb ich sogar schon mal "auf Halde" gekauft habe ;-)
Was mich bei ihm manchmal stört ist die Tatsache, dass nichts über die Form der Bundstäbchen dabei steht.
Man kann ihm aber auch schreiben und fragen was er da hat. Bei meinem Hals hatte ich mich verklickt, auf die falsche Auktion geboten. Der Hals den ich wollte war leider schon weg, er hat mir dann einen geileren geschickt den er noch gar nicht online hatte - zum Preis der versehentlich gewonnen Auktion!
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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#16

Beitrag von Electro Dan » 11.05.2018, 14:40

DoppelM hat geschrieben:
10.05.2018, 19:16
Electro Dan hat geschrieben:
10.05.2018, 09:34

Ja, bei dem habe ich auch schon 4 Hälse gekauft!!! Leider hat er nur sporadisch welche bei ebay, weshalb ich sogar schon mal "auf Halde" gekauft habe ;-)
Was mich bei ihm manchmal stört ist die Tatsache, dass nichts über die Form der Bundstäbchen dabei steht.
Man kann ihm aber auch schreiben und fragen was er da hat. Bei meinem Hals hatte ich mich verklickt, auf die falsche Auktion geboten. Der Hals den ich wollte war leider schon weg, er hat mir dann einen geileren geschickt den er noch gar nicht online hatte - zum Preis der versehentlich gewonnen Auktion!
Stimmt, das sollt ich mal probieren.
Witzig: ich hatte mich nicht verklickt, aber einen falschen Hals bekommen. Daraus entstand dann die Jaguar (sollte eigentlich ein Strat Hals mit großer Kopfplatte sein). Ich war aber ganz froh darüber, denn ich hatte ohnehin eine Jaguar auf dem Schirm und die Hälse werden nur sehr selten angeboten.

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#17

Beitrag von vrooom » 16.05.2018, 13:48

Meine Erfahrungen mit den Gitarrenhals-Chinesen aus Amazonien stehen im Thread "Shops".
Nie wieder!
80 Euro für sechs Wochen auf Reisen geschickt, endlos gewartet und gehofft, etliche male mit Zollauskunft DHL telefoniert, dann Stornierung und Geld zurück (puke)

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Re: Frage zu fertigen Hälsen wie Allparts etc.

#18

Beitrag von Electro Dan » 16.05.2018, 19:33

vrooom hat geschrieben:
16.05.2018, 13:48
Meine Erfahrungen mit den Gitarrenhals-Chinesen aus Amazonien stehen im Thread "Shops".
Nie wieder!
80 Euro für sechs Wochen auf Reisen geschickt, endlos gewartet und gehofft, etliche male mit Zollauskunft DHL telefoniert, dann Stornierung und Geld zurück (puke)
Oh, das klingt gar nicht gut. Danke für diese Info !!

Habe zwischenzeitlich den Herren aus Amsterdam (der ebay-Händler) angeschrieben. Er hat noch Tele-Hälse :-)

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