Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

Alles zu akustischen Gitarren und Bässen

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Re: Besaitung alte Gitarre

#26

Beitrag von thoto » 29.07.2019, 21:10

An dieser Stelle sage ich mal: Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich finde sowas immer total spannend und wünsche mir viel mehr solcher Beiträge! (clap3) (clap3) (clap3)

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Re: Besaitung alte Gitarre

#27

Beitrag von hatta » 29.07.2019, 22:50

Wow, krass was du da zeigst! Hut ab! (dbs)
Gruß
Harald

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Re: Besaitung alte Gitarre

#28

Beitrag von Poldi » 30.07.2019, 05:28

hatta hat geschrieben:
29.07.2019, 22:50
Wow, krass was du da zeigst! Hut ab! (dbs)
Das seh ich auch so, danke dafür (dance a)

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Re: Besaitung alte Gitarre

#29

Beitrag von penfield » 31.07.2019, 08:27

Danke für den hochinteressanten Bericht!
Sehr spannend und beeindruckend zu sehen, was man da alles machen kann (wenn man kann)
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar und jetzt noch der Semmelblonden JMs eingeschoben...

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Re: Besaitung alte Gitarre

#30

Beitrag von liz » 12.08.2019, 10:51

Die Gitarre ist fertig! Aber zunächst mal chronologisch, was noch so passiert ist:
Ränder bündig machen
Ränder bündig machen
und verrunden
und verrunden
Das Halsende wurde nachgearbeitet..
Das Halsende wurde nachgearbeitet..
und aufgedoppelt
und aufgedoppelt
Jetzt geb es eine ordentliche Leimfläche
Jetzt geb es eine ordentliche Leimfläche
Am Kopf fehlte auch noch ein Stück Holz
Am Kopf fehlte auch noch ein Stück Holz
Der Hals wurde angezeichnet,
Der Hals wurde angezeichnet,
Gesetzt,
Gesetzt,
und eingeleimt.
und eingeleimt.
das Griffbrett wurde abgerichtet
das Griffbrett wurde abgerichtet
ein neues Plättchen gab es auch noch
ein neues Plättchen gab es auch noch
Die Stegaufleimfläche musste aufgefüllt werden, das habe ich mit Epoxidharz ausgegossen und beigeschliffen
Die Stegaufleimfläche musste aufgefüllt werden, das habe ich mit Epoxidharz ausgegossen und beigeschliffen
dann kam die Entscheidung, dass eine Lackretusche sich nicht lohnt und auf keinen Fall wirtschaftlich wäre. Also kam der alte Lack runter und neuer Lack drauf!
dann kam die Entscheidung, dass eine Lackretusche sich nicht lohnt und auf keinen Fall wirtschaftlich wäre. Also kam der alte Lack runter und neuer Lack drauf!
der Steg wurde aufgeleimt
der Steg wurde aufgeleimt
ein ordentlicher Sattel gemacht
ein ordentlicher Sattel gemacht
Noch ein Bunddraht als Saitenauflage am Steg eingeklopft
Noch ein Bunddraht als Saitenauflage am Steg eingeklopft

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Re: Besaitung alte Gitarre

#31

Beitrag von liz » 12.08.2019, 10:55

Und noch Bilder der fertigen Gitarre. Besaitet ist sie jetzt mit Thomastik Classic S - Stahlseiten für Konzertgitarre mit Seilkern. Die funktionieren hervorragend. Danke für die vielen Tipps bezüglich der Besaitung! Die Gitarre klingt super!

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Re: Besaitung alte Gitarre

#32

Beitrag von hatta » 12.08.2019, 10:59

Der Wahnsinn! (clap3)
Gruß
Harald

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Re: Besaitung alte Gitarre

#33

Beitrag von Poldi » 12.08.2019, 11:41

Echt der Hammer was du aus dem Teil noch gemacht hast. Mal wieder Meisterhaft.

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Re: Besaitung alte Gitarre

#34

Beitrag von bea » 12.08.2019, 14:54

Klasse. Und dass sie gut klingen würde, war ja abzusehen ;-)
LG

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Re: Besaitung alte Gitarre

#35

Beitrag von 100WChris » 12.08.2019, 22:49

…schön so sei ein altes Instrument restauriert zu sehen! Der allererste Erbauer hat schon ja Energie und Können reingesteckt und das hast Du erhalten und neu belebt. Find ich einfach nur gut!!
Grüße
Chris

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Re: Besaitung alte Gitarre

#36

Beitrag von thoto » 13.08.2019, 10:23

Sehr sehr geil! (dance a) (clap3) (clap3)

Sieht immer noch alt aus, aber viel schöner!
Tolles Ergebnis!

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Re: Besaitung alte Gitarre

#37

Beitrag von liz » 13.08.2019, 11:29

thoto hat geschrieben:
13.08.2019, 10:23
Sieht immer noch alt aus, aber viel schöner!
Das ist genau meine Empfindung. Danke für die Bestätigung!

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Re: Besaitung alte Gitarre

#38

Beitrag von Drifter » 13.08.2019, 16:37

thoto hat geschrieben:
13.08.2019, 10:23
Sehr sehr geil! (dance a) (clap3) (clap3)

Sieht immer noch alt aus, aber viel schöner!
Tolles Ergebnis!
Definitiv!

Chapeau!

lG

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Re: Besaitung alte Gitarre

#39

Beitrag von cabriolet » 13.08.2019, 17:44

thoto hat geschrieben:
13.08.2019, 10:23
Sehr sehr geil! (dance a) (clap3) (clap3)

Sieht immer noch alt aus, aber viel schöner!
Tolles Ergebnis!
Dem kann ich nur zustimmen!

Gruß
Markus

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#40

Beitrag von Diego Dee » 22.08.2019, 07:22

So eine Gitarre hatte ich auch mal.
War extremst schlecht in der Grundverarbeitung, schlechte Balken, im Kasten der Hals/Korpusverleimung war ein halbes Rind drin (der Leim davon).
Sowas liebloses hab ich nicht wieder gesehen.
Ich hab den ganzen Kram damals in die Tonne gekloppt und gedacht: wenn ich sowas haben will, dann kommt nur ein ordentlicher Neubau in Frage.

Deshalb hohen Respekt vor deiner Arbeit!
Wenn ich mir das hier anschaue dann könnte ich fast ein wenig Reue bzgl.der Entsorgung empfinden.
Aber nun ists wie es ist.

Mit was hast du diese schöne Geigenmässige Optik der Decke hinzubekommen?

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#41

Beitrag von liz » 22.08.2019, 08:46

Diego Dee hat geschrieben:
22.08.2019, 07:22
Mit was hast du diese schöne Geigenmässige Optik der Decke hinzubekommen?
Das ist Spirituslack von Hammerl, eingefärbt mit Farbextrakt der selben Firma. Davor wurde der alte Lack abgewaschen (mit Alkohol), dabei ist auch ein kleiner Teil der Fabe in das Holz eingezogen, also ein bisschen gebeizt. Und zu guter Letzt ist es einfach altes Holz, das eben alt aussieht.
Der Lack wurde gespritzt und einen Tag später mit dem Ballen vertrieben - also die Unebenheiten ausgebügelt. Dabei habe ich fast nur in Längsrichtung gearbeitet, dadurch kommt die Unebenheit zwischen Frühholz und Spätholz gut zum Vorschein. Das interpretiert man dann oft als "Geigenmäßig".

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#42

Beitrag von Diego Dee » 22.08.2019, 19:23

Danke für die Info :)

Spirituslack übersetze ich mit Schellack, ist das richtig?
Und den kann man mit geeigneten Farben einfärben?

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#43

Beitrag von liz » 22.08.2019, 20:55

Diego Dee hat geschrieben:
22.08.2019, 19:23
Spirituslack übersetze ich mit Schellack, ist das richtig?
Und den kann man mit geeigneten Farben einfärben?
Nein, Spirituslack bezeichnet lediglich die Art des Lösungsmittels, also Alkohol. Darin können verschiedene Harze gelöst sein, z.B. Schellack, Kolophonium, Benzoe, Mastix, Bernstein.... Ich kenne die genaue Rezeptur des verwendeten Lackes nicht, da nicht selbst hergestellt. Die Hauptbestandteile dürften laut Geruchsanalyse Alkohol, Schellack und Kolophonium sein.
Solche Lacke können mit Alkohollöslichen Farbextrakten eingefärbt werden, z.b. Spiritusbeize.

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#44

Beitrag von Diego Dee » 22.08.2019, 22:54

Wusste ich nicht, aber ich denke daß der Auftrag ähnlich oft wie bei Schellack erfolgt, oder geht es schneller?
Schleifst du zwischen und trägst nach und nach auf oder eher nicht wegen der Fleckenbildung?

Übrigens hab ich mal bei Hammerl im Netz nachgeschaut.
Danke für den Tipp (clap3)

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#45

Beitrag von liz » 23.08.2019, 08:53

Diego Dee hat geschrieben:
22.08.2019, 22:54
Wusste ich nicht, aber ich denke daß der Auftrag ähnlich oft wie bei Schellack erfolgt, oder geht es schneller?
Schleifst du zwischen und trägst nach und nach auf oder eher nicht wegen der Fleckenbildung?
Der Auftrag war sehr schnell, ich habe hier NICHT mit dem Ballen gearbeitet sondern mit Kompressor und Pistole. Eine Schicht Klar, eine Schicht fast nur Farbe, zwei Schichten klar. Kein Zwischenschliff. Trocknen und vertreiben. fertig.

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#46

Beitrag von Diego Dee » 09.09.2019, 19:45

Was für eine Pistole/Düsenkombination würdest du für den Spirituslack empfehlen?
Ich kenne mich mit sowas gar nicht aus.
Spirituslack gibt einem Instrument auf jeden Fall ein spezielles Flair.
Könnte man mit entsprechender Technik damit auch ein Sunburst (von schwarz nach....) erzeugen?

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#47

Beitrag von kehrdesign » 09.09.2019, 21:18

Diego Dee hat geschrieben:
09.09.2019, 19:45
Könnte man mit entsprechender Technik damit auch ein Sunburst (von schwarz nach....) erzeugen?
Kenne keinen Grund, dass sich ein Burst nicht SPRAYEN ließe, auch mit Spirituslack.
Entscheidender ist die spritzfähige Einstellung (Verdünnung) des Lackes und das ist sehr abhängig vom verwendeten Spritzgerät. Da Spirituslack kaum grobe Schwebstoffe/Füllstoffe besitzt, halte ich eine 0,8er Düse genauso nutzbar wie eine 2,5er; mit dem Unterschied, dass die größere Düse auch eine merklich größere Luftmenge braucht, es dafür aber wesentlich schneller geht. Eine 0,8er vermittelt das Gefühl von Smart-Repair, was m.E. für die gelegentliche Lackierung einer Gitarre durchaus ausreichend und passend ist.

Der einzustellende Verdünnungsgrad, die Düsengröße, die vom Kompressor gelieferten Drücke und Luftmenge sind voneinander abhängige Parameter. Darum, und weil es persönliche Vorlieben gibt, kann die allgemeingültige Nennung von Parametern nur eine unverbindliche Empfehlung sein. Ich habe selbst schon mit einem Airbrush-Kompressor und einer 0,8er Pistole eine Gitarre komplett lackiert und das sogar mit schnelltrocknendem NC-Lack (siehe hier).

Abgesehen davon wird Spirituslack auch nicht selten mit sehr gutem Pinsel erfolgreich verarbeitet. Ein Burst auf diese Weise herzustellen ist aber eine sehr hohe Herausforderung. Man kann aber das Burst auch vor der Lackierung beizen.
Um etwas zu verhindern finden sich immer Gründe, um etwas zu erreichen findet man Lösungen.
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#48

Beitrag von liz » 10.09.2019, 15:12

Diego Dee hat geschrieben:
09.09.2019, 19:45
Was für eine Pistole/Düsenkombination würdest du für den Spirituslack empfehlen?
Ich kenne mich mit sowas gar nicht aus.
Spirituslack gibt einem Instrument auf jeden Fall ein spezielles Flair.
Könnte man mit entsprechender Technik damit auch ein Sunburst (von schwarz nach....) erzeugen?
Ich verwende, wie für alle meine Spritzlacke, meine Sata Minijet HVLP mit 1,0er Düse und 2,5bar. Sicher geht damit ein Burst!

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Re: Besaitung & Restaurierung einer alten Gitarre

#49

Beitrag von Diego Dee » 10.09.2019, 19:57

Die kostet aber schon ne Stange Geld, von 220€-550€ für die ein oder zwei Lackierungen pro Jahr ist mir zuviel.
Gibt es nicht eine günstigere Pistole die auch gut für Spirituslack funktioniert ?

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#50

Beitrag von kehrdesign » 10.09.2019, 21:29

Diego Dee hat geschrieben:
10.09.2019, 19:57
... Die kostet aber schon ne Stange Geld, von 220€-550€ für die ein oder zwei Lackierungen pro Jahr ist mir zuviel.
Gibt es nicht eine günstigere Pistole die auch gut für Spirituslack funktioniert ?
Mit dieser lackiere ich seit einigen Jahren Gitarren (Nitro, Schellack, 2K-Lack). Allerdings scheint die aber mit der 0,8er Düse, die ich verwende, nicht mehr angeboten zu werden.

Statt dessen kann man auch mal diese ausprobieren. Bei diesen Preisen ist jede gemachte Erfahrung fast geschenkt. Eine HVLP-Pistole macht jedenfalls nur dann Sinn, wenn bereits ein Kompressor mit hohem Volumenstrom (Ansaugvolumen) verfügbar ist, denn der Kompressor mit Zubehör ist eine schwerer wiegende Investition als eine Pistole. Zur Frage der Eignung von Spritzpistolen gehören die gängigen Spirituslacke eher zu den anspruchsloseren.

Den oben von mir verlinkten Thread hast Du anscheinend nicht gelesen, was ich Dir angesichts Deiner offenbar nicht üppigen Mittel aber dringend empfehle.

@MODS:
Vielleicht sollte zur Spiritus-Lackierungen ein separater Thread unter passenderem Titel aufgemacht und die zugehörigen Beiträge (ab #41) dorthin übertragen werden.
Um etwas zu verhindern finden sich immer Gründe, um etwas zu erreichen findet man Lösungen.
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