P-Bass (Paletten-Bass)

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P-Bass (Paletten-Bass)

#1

Beitrag von flyaway » 12.05.2020, 00:29

Servus,

zwar ist meine Jolana immer noch in der Werkstatt zum streiche(l)n, aber die Trocknungszeit bietet Raum für Nachfolgeprojekte/Ideen.
Ich habe hier noch eine ganze Menge altes Palettenholz, mit dem ich mir einen Bass vorstellen könnte.

Wahrscheinlich werde ich für die folgende Frage gesteinigt: (veto)
Ist bei einem Bass die Holzauswahl relevant? Oder anders: Wie relevant ist sie?

Ich könnte mir 3 Varianten vorstellen:
  • 1: Holz sauber hobeln, verschieden beizen (teils stärker, teils schwächer) und dann verleimen. Mit dem Nachschliff kommt natürlich wieder was von der Oberfläche runter und man müsste hoffen, dass die Beize tief eindringt.
  • 2: Wie oben, aber Beizen erst nach dem Verleimen, in der Hoffnung dass Leimkante und Klebeband die Beize stoppt.
  • 3: Ohne Hobeln kleben und mit Epoxy die Hohlräume füllen (dann könnte man noch stärker verwittertes Holz nehmen), hat dann halt mehr Kunststoff/Epoxy als beiden oberen beiden Varianten; dafür aber schon die Poren gefüllt.
Was meint ihr?
Welches Holz dabei verwendet wird ist unklar; lt. Wiki sind ja unzählige Hölzer für EPAL zugelassen.

Anbei "so in etwa" wie ich es mir vorgestellt hatte, improvisiert...

Viele Grüße!
Steffen / flyaway
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#2

Beitrag von Rallinger » 12.05.2020, 08:08

Schönes Projekt! Ich finde ein P-Bass passt als Form hervorragend zu diesem Vorhaben.
flyaway hat geschrieben:
12.05.2020, 00:29
Ist bei einem Bass die Holzauswahl relevant? Oder anders: Wie relevant ist sie?
Dann stell ich mich jetzt mal mit dir in die Reihe derer, die auf den ersten Stein warten ...

Die Holzauswahl ist sehr relevant. Mir ist klar dass ich mit meiner Aussage Leuten widerspreche, die diese Frage wissenschaftlich untersucht haben und zu einem anderen Ergebnis gekommen sind. Aber ich habe erst vor ein paar Tagen einen Stingray Nachbau komplett entkernt und dessen Pickup, Elektronik, Hardware und sogar Saiten auf einen anderen Stingray Nachbau übertragen. D.h. selbst die Bauform der beiden Instrumente ist (bis auf Details) dieselbe. Der Sound-Unterschied zwischen den beiden Instrumenten ist eklatant, und auch ohne Messinstrumente absolut hörbar.

Ich habe auch diverse Versuche von Musikerkollegen mitbekommen, Billignachbauten wertvoller Instrumente mit teuren Pickups und Originalhardware nachzurüsten. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo die Kollegen gesagt hätten "Jou, das ist der Sound den ich wollte". Auch der beste Pickup auf Gottes Erdboden lässt einen Deadspot nicht verschwinden.

Spricht das gegen dein Vorhaben? Keinesfalls. Zumindest unter der Voraussetzung, dass dein Palettenholz ausreichend trocken ist.

Auch das ist jetzt nicht sehr wissenschaftlich. Aber ich denke dass die Holzauswahl am Hals einen großen Einfluss hat. Beim Body ist sie vermutlich weniger relevant. Sicher wird ein Laminat aus Palettenholz anders klingen als massiver Ahorn. Aber das ist keine Frage von besser oder schlechter. Vermutlich wird Palette gedämpfter klingen als Hartholz. Was für einen P-Bass kein Fehler ist. Ich vermute auch mal dass Palette weniger Sustain zur Verfügung stellen wird. Wenn du viele ganze Noten spielst, könnte das eventuell ein Problem sein. Aber dem ließe sich ggf mit einem Kompressor abhelfen.
flyaway hat geschrieben:
12.05.2020, 00:29
Ich könnte mir 3 Varianten vorstellen:
  • 1: Holz sauber hobeln, verschieden beizen (teils stärker, teils schwächer) und dann verleimen. Mit dem Nachschliff kommt natürlich wieder was von der Oberfläche runter und man müsste hoffen, dass die Beize tief eindringt.
  • 2: Wie oben, aber Beizen erst nach dem Verleimen, in der Hoffnung dass Leimkante und Klebeband die Beize stoppt.
  • 3: Ohne Hobeln kleben und mit Epoxy die Hohlräume füllen (dann könnte man noch stärker verwittertes Holz nehmen), hat dann halt mehr Kunststoff/Epoxy als beiden oberen beiden Varianten; dafür aber schon die Poren gefüllt.
Die Frage ist was du erreichen willst. Vermutlich Helligkeitsunterschiede zwischen einzelnen Streifen? Dann würde ich die Stücke sauber hobeln, Streifen aussuchen die schon von der Holzfarbe diese Helligkeitsunterschiede haben, und am Schluss beizen. Die Helligkeitsunterschiede bleiben dabei erhalten.

Für Methode 3 spricht, wenn du eine wirklich "ranzige" Oberfläche haben willst. Vorteil wäre vor allem dass du eine härtere Oberfläche bekommst, das Instrument wäre also widerstandsfähiger. Palettenholz ist ja schon ziemlich weich. Ich vermute auch dass der Ton dadurch etwas knackiger würde (zumindest wenn viele Hohlräume da wären, die mit Epoxy verfüllt würden).
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#3

Beitrag von penfield » 12.05.2020, 08:39

Ich sags gleich, ich mag Reclaimed-Wood Projekte :)
Und dein Entwurf gefällt mir gut.

Ich würde deshalb auch nicht viel beizen, sondern einfach das Holz wirken lassen, wie es ist. Und wenn schon beizen, dann die Beize bei der weiteren Bearbeitung nicht mehr besonders berücksichtigen. Wenn der recycling Bass nämlich zu perfekt aussieht, wirkt das als hätte er ein bedrucktes Laminat als Top ;).

Wegen irgendwelcher Klangbilder würde ich mir bei der Holzauswahl keine Gedanken machen. Eher wegen der mechanischen Stabilität/Steifigkeit und Feuchte. Die Oberflächenhärte ist dabei eher belanglos. Fichte/Nadelholz ginge erfahrungsgemäß und ist bei Paletten wohl häufig zu finden. (Die "gepressten" Holzteile der Paletten erscheinen eher ungeeignetv ;) ).

in letzter Zeit habe ich viele Videos gesehen, in denen div. Gegenstände in Epoxy eingegossen wurden um daraus Gitarren zu machen.
Der Nachteil ist dabei, dass so ein Harzklumpen recht schwer werden kann.

Bin jedenfalls schon neugierig.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#4

Beitrag von thoto » 12.05.2020, 08:43

Ich finde es ein tolles Projekt. Unbedingt machen! Wenn du es nicht machst, zu ich es.
(das ist eine Drohung :badgrin: )

:D

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#5

Beitrag von penfield » 12.05.2020, 08:49

thoto hat geschrieben:
12.05.2020, 08:43
Ich finde es ein tolles Projekt. Unbedingt machen! Wenn du es nicht machst, zu ich es.
(das ist eine Drohung :badgrin: )

:D
Warum machst du es nicht trotzdem? ;)
ich schließe mich dann gleich an.
Ich trage den Gedanken schon länger mit mir ...

Es ist allerdings nicht einfach, Altholz zu bekommen.
Also echtes Altholz (und zu einem vernünftigen Preis).
Etikettiert "echtes" Altholz (geflämmt und wahrscheinlich zwei Wochen unter UV Licht gelagert) gibt es im Baumarkt zu Apothekerpreisen.
Aber das ist nicht das gleiche.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#6

Beitrag von triple-U » 12.05.2020, 11:33

Hallo, Steffen,

deine Idee gefällt mir (clap3)
Als Neuling will ich natürlich auch was lernen - und sei es aus den Fehlern anderer :D
Deshalb: Mach bitte einen Bauthread (dance a)

Liebe Grüße
Uli
Liebe Grüße - und bleibt gesund!
Uli

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#7

Beitrag von thoto » 12.05.2020, 13:01

penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 08:49
Warum machst du es nicht trotzdem? ;)
Keine Zeit, zumindest gerade nicht, entwickle gerade an einem anderen Projekt rum. Kommt aber bestimmt. :D
penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 08:49
Es ist allerdings nicht einfach, Altholz zu bekommen.
Oh, da muss ich einfach in meinen Garten. Ich habe da zwei schöne gealterte Euro-Paletten an der Garagenwand stehen. :lol:

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#8

Beitrag von penfield » 12.05.2020, 13:09

thoto hat geschrieben:
12.05.2020, 13:01
Oh, da muss ich einfach in meinen Garten. Ich habe da zwei schöne gealterte Euro-Paletten an der Garagenwand stehen. :lol:
Reichen zwei für einen Body?
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#9

Beitrag von thoto » 12.05.2020, 13:19

penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 13:09
thoto hat geschrieben:
12.05.2020, 13:01
Oh, da muss ich einfach in meinen Garten. Ich habe da zwei schöne gealterte Euro-Paletten an der Garagenwand stehen. :lol:
Reichen zwei für einen Body?
Keine Ahnung, hängt vom Zustand ab, nehme ich an, aber das sind ja schon recht dicke Bretter.

Jetzt aber genug Thread-Gekapere... :)

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#10

Beitrag von penfield » 12.05.2020, 13:54

thoto hat geschrieben:
12.05.2020, 13:19
penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 13:09


Reichen zwei für einen Body?
Keine Ahnung, hängt vom Zustand ab, nehme ich an, aber das sind ja schon recht dicke Bretter.

Jetzt aber genug Thread-Gekapere... :)
Auch wenn wir eh nah am thema dran sind (Hätte ja auch eine Holz-Klang etc Diskussion werden können ;) ).
hast du natürlich recht, thoto,

Sorry, flyaway.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#11

Beitrag von flyaway » 13.05.2020, 21:59

Servus,

Erstmal danke für den Zuspruch.
Einen fertigen Hals habe ich organisiert und hole ich im Juni von @Simon ab.
Dann heißt es jetzt bald Holz sortieren.

In der Tat schaut fast alles nach trockenem Nadelholz aus, ich nehme mal an das spricht für Epoxy.
Dazu entfällt so auch das Lackieren :badgrin:
Muss man nur die Schichtdicke gut hinbekommen.
Und solange fast alles Holz ist dürfe das Gewicht auch nicht zu schlimm sein. Kleine Luftblasen passen dann auch zur Optik.

Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden.

VG,
Steffen

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#12

Beitrag von penfield » 14.05.2020, 10:09

flyaway hat geschrieben:
13.05.2020, 21:59
Servus,

Erstmal danke für den Zuspruch.
Einen fertigen Hals habe ich organisiert und hole ich im Juni von @Simon ab.
Dann heißt es jetzt bald Holz sortieren.

In der Tat schaut fast alles nach trockenem Nadelholz aus, ich nehme mal an das spricht für Epoxy.
Dazu entfällt so auch das Lackieren :badgrin:
Muss man nur die Schichtdicke gut hinbekommen.
Und solange fast alles Holz ist dürfe das Gewicht auch nicht zu schlimm sein. Kleine Luftblasen passen dann auch zur Optik.

Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden.

VG,
Steffen
Bin auch schon gespannt, wie du das angehst.

Gutes Gelingen.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#13

Beitrag von flyaway » 15.05.2020, 12:36

Kurze Frage an euch noch:
Body-Stärke?
Ich hab mal was von 43mm gelesen... passt das?

Danke.
Steffen

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#14

Beitrag von triple-U » 15.05.2020, 12:46

Kann man machen, muss man aber nicht ...
Meine Bässe haben alle 40 mm - Squier Preci, Carrer Stingray Kopie, Selbstbau 1 und das derzeitige Projekt wird auch 40 mm dick
Jeder Millimeter mehr ist mehr Gewicht, wobei es da natürlich unterschiedliche Einsparpotentiale zwischen Nadelholz (= Paletten) und Esche, Wenge oder anderen Schwergewichten gibt.

LG, Uli
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#15

Beitrag von Rallinger » 15.05.2020, 16:27

penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 13:54
Auch wenn wir eh nah am thema dran sind (Hätte ja auch eine Holz-Klang etc Diskussion werden können ;) ).
Ich hatte seine Frage im Eingangspost so verstanden dass er da durchaus Input haben wollte 8)

Aber jetzt allez hep! Wir wollen Palettenware sehen! :D

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#16

Beitrag von penfield » 15.05.2020, 17:13

Rallinger hat geschrieben:
15.05.2020, 16:27
penfield hat geschrieben:
12.05.2020, 13:54
Auch wenn wir eh nah am thema dran sind (Hätte ja auch eine Holz-Klang etc Diskussion werden können ;) ).
Ich hatte seine Frage im Eingangspost so verstanden dass er da durchaus Input haben wollte 8)

Aber jetzt allez hep! Wir wollen Palettenware sehen! :D
War keine Kritik, nur eine Reminiszenz gegenüber diesen oft recht heftig geführten Diskussionen dieses Thema betreffend ;) .
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#17

Beitrag von flyaway » 15.05.2020, 17:53

Ohje, ich glaube ihr erwartet dann auch dass es nicht nur gut aussieht sondern auch dass es gut klingt... :shock: (think)

:D

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#18

Beitrag von triple-U » 15.05.2020, 21:18

flyaway hat geschrieben:
15.05.2020, 17:53
Ohje, ich glaube ihr erwartet dann auch dass es nicht nur gut aussieht sondern auch dass es gut klingt... :shock: (think)

:D
Yep!
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#19

Beitrag von penfield » 15.05.2020, 22:11

flyaway hat geschrieben:
15.05.2020, 17:53
Ohje, ich glaube ihr erwartet dann auch dass es nicht nur gut aussieht sondern auch dass es gut klingt... :shock: (think)

:D
Macht dir keine Sorgen deshalb.
Einfach mit dem Bauen anfangen.
Wird immer besser, als man am Anfang glauben möchte.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#20

Beitrag von penfield » 15.05.2020, 22:12

flyaway hat geschrieben:
15.05.2020, 17:53
Ohje, ich glaube ihr erwartet dann auch dass es nicht nur gut aussieht sondern auch dass es gut klingt... :shock: (think)

:D
Macht dir keine Sorgen deshalb.
Einfach mit dem Bauen anfangen.
Wird immer besser, als man am Anfang glauben möchte oder sich vorstellen kann.
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#21

Beitrag von flyaway » 20.05.2020, 22:16

Erste Holzaquise, eine Palette zerstört.
Warum sind die Dinger eigentlich so brutal stabil? (think)

Ich denke, das ganze wird wohl eine Steifenoptik aus neuer und alter Palette - grau/gelb.
Noch das Holz in Streifen bringen und dann kann es losgehen.

Frage an euch:
Ich habe jetzt ein paar Möglichkeiten:
Dicke der Palettenbretter sind ja etwa 2cm.
Holz quer nehmen und 2cm Streifen oder
Holz flach (breite Streifen) und dafür 2 Ebenen Holz?

(erstes ist wahrscheinlich stabiler zu kleben; aber wenn es eh eingegossen wird in Epoxy ists wahrscheinlich egal).

Zweite Frage:
Längs oder Schräg?

Dritte Frage:
Ich habe noch einen dickeren "Centerblock" aus Fichte (Stück aus einem alten Dachbalken).
Bei Längs würde sich der als Mittelblock anbieten. Was meint ihr?

Danke für eure Kommentare.
PBASS_längs.jpg
PBASS_längs_klein.jpg
PBASS_quer_klein.jpg
PBASS_quer.jpg
Steffen

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#22

Beitrag von triple-U » 20.05.2020, 23:48

Hallo, Steffen,

mir gefällt die Variante aus deinem ersten Post am besten. Das sieht viel spontaner aus als die ""Schlafanzugstreifen" (egal, ob quer oder schräg). Die sind mir für so ein Projekt mit Recyclingholz zu geometrisch.
Aber, auch hier gilt: Über Geschmack lässt sich streiten :)
So wie manche Leute ganze Instrumente künstlich altern, kannst du das auch mit den Teilen einer neuen Palette machen. Da kannst du sogar wirklich rustikal zu Werke gehen (mit einem Hammer drauf schlagen, mit einer Fahrradkette verprügeln :badgrin: oder die Bretter mit einer Kette an die Anhängerkupplung binden und einen Feldweg dreimal rauf und runter fahren :evil: ). Oder du tauschst die neue Palette (wenn du sie nicht schon gekillt hast) gegen eine gebrauchte ein. Ich glaube, da würde sich keine Firma gegen wehren.

Liebe Grüße
Uli
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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#23

Beitrag von Drifter » 21.05.2020, 03:56

Eindeutig die Ursprungsvariante.

Und wenn Du schon so gut zeichnen kannst, dann probier mal ohne Scratchboard aus, vielleicht sogar mit einem Tele Control Plate. Die Potis kannst Du gestagged einbauen, die oberen Volume, die unteren Ringe Tone.

LG

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#24

Beitrag von thoto » 21.05.2020, 10:00

Ich tendiere auch zur allerersten Variante. Die letzten erinnern mich zu sehr an Janosch's Tigerente... :lol:
Ich mag die Tigerente, aber hier... (think)

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Re: P-Bass (Paletten-Bass)

#25

Beitrag von flyaway » 21.05.2020, 10:25

OkOk :oops:

Ich musste gestern feststellen, dass die Kontraste im Grauholz halt relativ gering, geringer als erwartet sind.
Evtl. dann halt etwas nachhelfen mit
-Beize
-Wärme (Ofen bzw. Gasflamme)

Um die Optik vom ersten Bild zu erreichen, muss ich aber auf breite Streifen gehen, d.h. 2 Schichten und dann flächig verleimen.
Mal schauen ob ich das hier mit Hausmitteln hin bekomme (ohne Abrichte/Dickenhobel und vernünftigen Hand-Hobel).

Danke für die Idee ohne Pickguard bzw. mit Telecontrol Plate, mache ich mal eine Zeichnung von.

Bzgl. den Entwürfen - wenn Interesse besteht mache ich mal ein Tutorial. Eigentlich ist’s einfach mit Photoshop bzw. Gimp.
Einmal eine Maske erstellen und dann beliebige Holztextur dahinter legen. Der Rest ist gekapert von der 7ender-Seite.

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