Cadillac-Bass

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Ahab
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Cadillac-Bass

#1

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 09:28

So, hier ist nun mein erster Planungsfaden. Für alle, mit denen ich im Vorstellungsthread noch nicht geschrieben hatte: Moin, moin!

Aber zum Thema:
Ich habe diese Gitarre zuhause an der Wand hängen:

Bild
Dean Cadillac Select White

Ich liebe die Korpusform. Die Originalelektronik lässt allerdings zu wünschen übrig (die Dean HBs sind schlecht verarbeitet und megaschlecht abgeschirmt), weswegen ich die durch ein EMG HetSet ersetzt habe. Jetzt singt sie wie eine (bösartige) Nachtigall.

Rein bautechnisch hat die Gitarre auch einige Schwachstellen, wie etwa der superdünne Übergang vom schmalen Hals in die übergroße Kopfplatte. Da ist ein Bruch beinahe schon vorprogrammiert (eine Volute gibt es nicht). Der Korpus an sich ist aber rattenscharf, und weil ich ihn zuhause habe, kann ich ihn vermessen.

Nun gab es die Cadillac einige Jahre lang auch als Bass:
Bild
Bild
Bild

Allerdings nur in drei verschiedenen Finishes und ausschließlich als Viersaiter. Der Cadillac-Bass hatte allerdings noch mehr Macken als die Gitarre: Die Kopflastigkeit ist jenseits von Gut und Böse, der Neckjoint war eine berüchtigte Schwachstelle (die Dean auch öffentlich bekanntgegeben hat) und die Sollbruchstelle Hals-Kopfplatte ist ebenfalls vorhanden. Der Bass ist, glaube ich, bis 2009 verkauft, dann aber eingestellt worden.

Was habe ich vor: Ein fünfsaitiger Cadillac mit Volute und einer Kopfplatte ähnlich dem Ibanez Soundgear. Der Kopflastigkeit muss ich begegnen (zumal wir nun sogar fünf Saiten haben), und den Neckjoint möchte ich zunächst schrauben. Leimung oder gar einen durchgehenden Hals nehme ich mir erst für das nächste Projekt vor (es sei denn, jemand möchte und kann mich vom Gegenteil überzeugen).

Meine Ideen, um der Kopflastigkeit zu begegnen:
- Holzwahl
- kleinere Kopfplatte
- Kohlefaserstäbe im Hals

Der Basskorpus hat keine Wölbung aber dafür eine Bauchmulde und eine Armschräge. Leider sind keine brauchbaren Baupläne für die Cadillac verfügbar, und auch nicht für einen Soundgear (oder hat jemand solche gefunden?).

Ich werde mal nach und nach meine Ideen für die Vorgehensweise und Materialien für die verschiedenen Elemente hier posten und hoffe auf reichhaltiges Feedback von den Pros und Semipros (und allen anderen ebenfalls). 

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#2

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 09:40

wegen der Kopflastigkeit:
zum einem ultra light Tuner zb von Schaller
-spielst du auch in den höchsten Lagen? falls nein, wäre es vielleicht zu überdenken, eine etwas verkürzte Mensur (zB 844mm a la Rickenbacker, auch 2cm weniger helfen!), und somit auch den Hals etwas weiter in den Korpus zu verfrachten, damit der Gurtpin am kleinen Oberhorn etwas weiter hoch kommt Richtung 12. Bund
denn nach unten ist bei der Korpusform auch noch etwas Platz um die Bridge weiter nach unten zu verfrachten

Beim Halsmaterial was leichtes wie zb. Swamp Ash, Korina, Dibetou
Kopfplatte so klein wie möglich
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#3

Beitrag von MiLe » 17.05.2018, 11:22

moin,

die Kohlefaserstäbe im Hals sparen eigentlich nur nennenswert Gewicht, wenn der Trussrod dadurch entfallen kann.
Ob ich mich das bei einem 5saiter Bass trauen würde, weiss ich nicht.
Leichte Mechaniken und leichtes Holz (eventuell Paulowona i.V. mit den CFK-Stäben (think) ) würde helfen, leichte Mechaniken sowieso. Ich fürchte aber, dass das nicht reicht, dazu ist der obere Gurtpin body-bedingt einfach zu weit unten. In der Hinsicht ist das Design schon extrem.
An der Kopfplatte würde ich auch Stabilitäts-Gründen nicht zu viel wegnehmen, das würde auch das Design, das Du ja offenbar magst, sehr verändern. Dafür bringen der breitere Hals, die Volute und die 5. Mechanik wieder zusätzliches Gewicht oben ins Spiel.

Irgendwie muss der Zentralpunkt der beiden Gurtpins weiter nach oben:
Vielleicht wäre es einen Test wert, den unteren Gurtpin nicht an die Korpus-Unterkante anzuschlagen sondern (überspitzt gesagt) an der Body-Rückseite Richtung Bridge, eventuell mit einer kleinen Ausfräsung in der Body-Rückseite. Wie sich das auf die Bespielbarkeit am Gurt auswirkt, müsste man testen.
Auf der anderen Seite könnte man sonst überlegen, den oberen Gurtpin weiter Richtung Kopfplatte zu bekommen, also entweder hinten am Hals wie bei einigen Wandergitarren (wohl nicht so gut für die Bespielbarkeit) oder aber über eine Art ausziehbaren Stab da, wo aktuell der Pin sitzt.
Ich denke da an einen durch Drehung arretierbaren Mechanismus wie bei einigen Foto-Stativen.
Ich weiss, extrem, aber bei der extremen Body-Form braucht's wohl für eine ausgewogene Lage am Gurt auch extreme Maßnahmen ;)

Oder aber die Brachial-Methode: Mehr Gewicht in den Bereich des unteren Gurtpins packen :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#4

Beitrag von Drifter » 17.05.2018, 12:35

Geiles Teil.

Die Idee von Mile, das obere "Horn" quasi verlängern, gut.

Bezüglich durchgehender Hals: der war bei meinem Erstkonstrukt Pflicht, erstens, weil es damals vor 30 Jahren Mode war und zweitens weil es einfach leichter ging, den Hals bzw. den Halsübergang zu formen. Ich hatte damals schon mächtigen Bammel, die Halstasche zu machen (ist heute noch genau so!).

Viel Spaß beim Bau!

lG

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#5

Beitrag von MiLe » 17.05.2018, 12:50

Zum Hals: vor 30 Jahren glaubte ich auch noch, dass ein durchgehender das "Sustain" verlängert, mittlerweile bin ich geheilt ;)
Das Argument, einfacher einen ergonomischen Halsübergang zu schaffen, gilt für mich aber auch heute noch, deswegen hab' ich noch nie was anderes gebaut.
Nachteil: Bei Halsschmerzen (Bruch/Verzug/Deadspot) wird's dann aber eklig, da geht nix über einen Schraubhals.
Eingeleimt verbindet für mich die Nachteile beider Varianten :D
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#6

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 13:17

Es gibt nix sexieres beim bass als ein durchgehender hals und dessen Übergang. Ich kann bei meinen nie lassen bevor ich anfange zu spielen da drüber zu gehen mit der Hand hihihi
bisher noch nie gebaut weil ich dafür noch nie das passende für mich bezahlbare Holz zu finden leider
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#7

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 13:34

Zum Gurtpin: Auf diesem Bild sieht man gut, wo der normalerweise sitzt:
Bild
So oder ähnlich hätte ich das jetzt auch versucht.

Die Gitarre ist auch nur geringfügig kopflastig, was man mit einem griffigen Gurt gut ausgleichen kann. Bei einem Bass wird’s da natürlich schon schwieriger. Die Lösung mit dem „verlängerten Gurtpin“ finde ich allerdings eher… unschön. :) Insofern würde ich schon eher den Korpus schwerer machen.

Zum Korpus: Das Original hat einen Korpus aus Mahagoni und eine Decke aus Ahorn. Ich würde meinen wohl vollständig aus Esche machen und ohne Decke.

Prinzipiell bräuchte ich also die Oberfräse (habe ich schon) mit zwei Bündigfräsern (mit Anlaufring oben und unten). Die Bauchmulde und Armschräge würde ich so machen wollen, wie bei Uwe Schölch gesehen (mit Japansäge einsägen, dann mit Stechbeitel, Ziehklinge und Exzenterschleifer ausarbeiten). Das Werkzeug müsste ich mir dann noch besorgen.

Für die Elektronik brauche ich Forstnerbohrer und ebenfalls den passenden Fräser. Ein 8mm-Fräser wurde mit der POF mitgeliefert, das passt also, würde ich annehmen.

Was das Binding angeht, bin ich ebenfalls nicht sicher. Kann ich das mit der großen Fräse machen? Wie fräse ich das Binding in die Armschräge? Geht das überhaupt? Beim Schölch habe ich glaube ich gesehen, dass der das Binding an der Armauflage anreißt und von Hand rausarbeitet. Was mir vorschwebt, ist ein „einfaches“ weißes Binding zum mattschwarzen Lack. Ich hätte generell schon sehr gern ein Binding an Korpus und Kopfplatte.

Elektronik soll aktiv, von EMG. Die kommt mit Stecksystem, Potis und Schaltern. Das Löten hebe ich mir für spätere Werkstücke auf.

Einkaufsliste:
- Korpusrohling Esche (falls keine anderen Vorschläge kommen)
- 2 Bündigfräser mit Anlaufringen oben und unten
- Forstnerbohrer
- Japansäge
- Ziehklinge
- Exzenterschleifer

Eine Bandsäge brauche ich wahrscheinlich auch, um den Korpus bis fast auf die Kontur runterzusägen, richtig? Esche mit einer Stichsäge zu bearbeiten, stelle ich mir ziemlich mühsam vor.

Soweit erstmal.

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#8

Beitrag von Drifter » 17.05.2018, 14:12

Ahab hat geschrieben:
17.05.2018, 13:34

Eine Bandsäge brauche ich wahrscheinlich auch, um den Korpus bis fast auf die Kontur runterzusägen, richtig? Esche mit einer Stichsäge zu bearbeiten, stelle ich mir ziemlich mühsam vor.

Soweit erstmal.
Ich hab meinen letzten Tele-Korpus aus Esche mit Ulmendecke (10 mm) komplett mit der Stichsäge ausgesägt. Das war allerdings eine sehr gute! Es ist nichts ein- oder ausgerissen, hat bombig funktioniert! Guck mal: https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 7&start=50

Bisserl runter scrollen!

lG

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#9

Beitrag von MiLe » 17.05.2018, 14:26

Eine Bandsäge ist schon eine größere Anschaffung, die auch fortwährend Stellfläche braucht. Ich habe deshalb bisher alles ohne gemacht also mit Stichsäge. Wichtiger als die Säge selbst scheinen mir da geeignete und richtig gute Blätter. Damit und mit moderatem Druck habe ich auch meinen Nusswurzel Einteiler ausgesägt - ohne größere Probleme. Dabei war das Zeug zäh wie sonstwas.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#10

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 15:12

Drifter hat geschrieben:
17.05.2018, 12:35
Bezüglich durchgehender Hals: der war bei meinem Erstkonstrukt Pflicht, erstens, weil es damals vor 30 Jahren Mode war und zweitens weil es einfach leichter ging, den Hals bzw. den Halsübergang zu formen. Ich hatte damals schon mächtigen Bammel, die Halstasche zu machen (ist heute noch genau so!).
Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob ein Gurtpin am Hals überhaupt möglich ist, wenn der Hals nicht entweder durchgehend oder eingeleimt ist. Ich weiß aber auch gar nicht, ob ich einen 1,2m langen Halskantel in meiner kleinen Werkstatt überhaupt bearbeiten kann. :(
Drifter hat geschrieben:
17.05.2018, 12:35
Viel Spaß beim Bau!
Danke! Mal sehen, wann es endlich soweit ist. :)

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#11

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 15:15

Drifter hat geschrieben:
17.05.2018, 14:12
Ich hab meinen letzten Tele-Korpus aus Esche mit Ulmendecke (10 mm) komplett mit der Stichsäge ausgesägt. Das war allerdings eine sehr gute! Es ist nichts ein- oder ausgerissen, hat bombig funktioniert! Guck mal: https://www.gitarrebassbau.de/viewtopic ... 7&start=50
Sieht wirklich gut aus! Ich habe alledings nur eine Bosch PST 700. Ich bezweifle, dass die ausreichend Bumms hat, um 40mm Hartholz zu zerteilen. Wobei, mit ausreichend Geduld geht ja alles, ne?

Meinst Du, diese Sägeblätter hier wären dafür brauchbar?
Gerade Schnitte: https://www.amazon.de/Bosch-Stichs%C3%A ... B0009W86W8
und
Rundschnitte: https://www.amazon.de/Bosch-Stichs%C3%A ... tholz&th=1

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#12

Beitrag von MiLe » 17.05.2018, 15:25

@ Ahab:
Die Position des oberen Gurtpins habe ich gesehen. Prinzipiell macht es da keinen Unterschied, ober Hals geleimt, geschraubt oder durchgehend ist, aber für höhere Lagen finde ich so eine Position eher ungünstig. Ob man beim Bass diese hohen Lagen benötigt? Keine Ahnung. Falls nicht, könnte man da auch noch 1-2 Bünde hoch gehen.
Noch eine Idee (die aber das Design etwas verändert): Den Hals tiefer in den Body laufen lassen, dadurch müsste dann halt die Bridge noch ein Stück weiter Richtung Heck. Eine kürzere Mensur würde auch helfen.
Es ist halt schwierig vorab zu sagen, welche Maßnahme ausreicht bzw. welche Maßnahmen man kombinieren muss, um Ausgewogenheit zu erreichen.

Die Hartholz-Sägeblätter hatte ich bei der zähen Nuss auch verwendet, nur waren meine Kurvenblätter noch etwas schlanker als die verlinkten.
Ich habe auch nur eine alte Bosch-Stichsäge - nix tolles. Dabei hatte ich noch nie das Gefühl, dass der Motor zu schwach wäre, zumindest ist mir beim Sägen noch nie die Dreh-/Hubzahl nennenswert abgefallen. Gute Blätter sind halt wichtig und eine gute Führung des Blattes. Und nicht zu viel Druck (und gar keinen seitlich) , damit das Blatt gerade schneidet und nicht schräg durch's Holz läuft.
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#13

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 16:00

Die Stichsåge ist fast egal. Ich hab ne billige nonname säge. Es gibt Spezial sågeblåtter für hartholz und kurven gleichzeitig. Damit komme ich auch durch 45mm bodys und du kannst selbst kurven mit kleiner als 30mm sägen, und sogar ruckwarts sågen, trotzdem mit Gefühl arbeiten ;)
Die Marke sag ich später bescheid da ich auf der Arbeit nicht den Namen mehr weiss
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#14

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 16:39

AsturHero hat geschrieben:
17.05.2018, 16:00
Die Stichsåge ist fast egal. Ich hab ne billige nonname säge. Es gibt Spezial sågeblåtter für hartholz und kurven gleichzeitig. Damit komme ich auch durch 45mm bodys und du kannst selbst kurven mit kleiner als 30mm sägen, und sogar ruckwarts sågen, trotzdem mit Gefühl arbeiten ;)
Die Marke sag ich später bescheid da ich auf der Arbeit nicht den Namen mehr weiss
Okay, dann werde ich es erstmal bei der Stichsäge belassen. Vorhandenes Werkzeug schont das Portmonnaie. :) Aber die Sägeblätte werde ich mir dann beschaffen. Ich hab nur ganz normale hier liegen. Danke!

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#15

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 19:08

so die heissen:
MP.S Variozahn 3182-5
SInd im 5er Pack und bis zu 90mm Holz nutzbar (ok HArtholz nicht mehr wie ca. 50mm ;) ) und haben am Rücken auch Zähne, darum kann die Sägeblatt auch auf der Stelle wenden und nen Kreis drehen
zu haben zB. hier:
https://www.saegeblatt-shop.de/produkte ... 97-27.html

so sehen die aus:
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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#16

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 19:48

AsturHero hat geschrieben:
17.05.2018, 19:08
so die heissen:
MP.S Variozahn 3182-5
SInd im 5er Pack und bis zu 90mm Holz nutzbar (ok HArtholz nicht mehr wie ca. 50mm ;) ) und haben am Rücken auch Zähne, darum kann die Sägeblatt auch auf der Stelle wenden und nen Kreis drehen
zu haben zB. hier:
https://www.saegeblatt-shop.de/produkte ... 97-27.html

so sehen die aus:
Bild
Klasse, danke für den Tipp! Kommen auf die Einkaufsliste.

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#17

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 19:57

..gerne doch :)
Wie gesagt, egal was für ne MAschine, jedoch ohne allzuviel Druck bei den dicken Bodys arbeiten, immer mal wieder ein kleines Stückchen zurück und dann wieder in vorwärtsrichtung, damit sich das Sägeblatt auch ein bisschen abkühlen kann..das spürt man aber, bzw. merkt man schon ganz fix, wie das Sägeblatt geführt/behandelt werden will bei dicken und hartem Holz

ach so, hoffentlich kann deine Stichsäge auch T-Schaftblätter aufnehmen ;)
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#18

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 20:04

So, ich habe mal den Korpus vermessen:
Bild

Bild

Korpuslänge ist 450mm
Unterbug ist 333mm

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#19

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 20:18

Bedenke , bzw. spiel mal auf deiner Zeichnung durch, wo ungefähr das Ende des Griffbretts sein soll. Weil je nach deiner Mensur, ANzahl der Bünde und deiner gewählten Brücke brauchst schon ein bisschen Distanz...so ca. 21-22cm (bei 24 Bünden)bis zum Saiten-Böckchen der Bridge und die Bridge soll ja auch noch ganz drauf passen (also die Maße der Bridge berücksichtigen)

Mit einer TOM-Style BAss bridge wirds schon eng, bzw. wird nicht mehr passen...
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#20

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 20:49

Ich denke, 22 Bünde reichen. Hat das Original auch. Aber ich werde wohl eh kaum viel in den ganz hohen Lagen spielen. Insofern kann das ganze GB schon etwas weiter den Korpus rauf. Aber eine normale 836,6 wollte ich schon gern haben.

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#21

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 20:59

du meintest sicherlich 863,6 (34") oder? :D
lg Antonio

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#22

Beitrag von Ahab » 17.05.2018, 21:00

Jawoll. Genau die. :)

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#23

Beitrag von AsturHero » 17.05.2018, 21:03

dann sinds bei 22 Bünden vom 22. Bund aus bis zur Bridgeböckchen 242,7mm
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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#24

Beitrag von Ahab » 18.05.2018, 12:00

So ungefähr stelle ich mir das vor. Kopfplatte und Trussrod sind noch nicht angepasst.

Bild

Wenn ich das GB noch weiter in den Korpus reinrücke, sieht es imho komisch aus. Hab da ein wenig probiert. Hier ist es jetzt aber ziemlich genau so wie im Original. Hm...

Die Kopfplatte wird, wie gesagt, eher ansatzweise symmetrisch wie beim Soundgear.

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Re: Planungsthread Cadillac-Bass

#25

Beitrag von thoto » 18.05.2018, 12:26

Mir gefällt die Korpusform richtig gut.
Nur die Kopfplatte würde ich etwas mehr runden (nur persönlicher Geschmack!)
Thoto
Aktuelles Projekt: viewtopic.php?p=116032

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