Cadillac-Bass

Themen zum Bau von E-Bässen

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Ahab
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Cadillac-Bass

#101

Beitrag von Ahab » 17.06.2018, 13:30

Ich freu mich gerade wie Hannibal Smith
... wenn ein Plan funktioniert und so. :D

Nachdem die Fräslade fertig gebaut war (die meisten Elemente konnte ich mir im Baumarkt zurechtsägen lassen), ging's auch direkt ans Eingemachte. Laminat verkeilt und die erste Seite abgerichtet. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich den Dreh raus hätte, dass die Fräse nicht verkeilt, aber dann ging's. Nur den rechten Daumen brauche ich jetzt neu, so ausgeleiert ist der... :p

Die erste Seite war auf Anhieb sehr plan und erforderte nur wenig manuelle Schleifarbeit im Nachgang. Die andere Seite musste ich massig nachschleifen, obwohl die Auflagefläche schon abgerichtet war. So ganz verstehe ich es nicht, aber was soll's. Ich bin jedenfalls fasziniert, wie präzise das Ergebnis ist. Und auch das Furnier fügt sich super ins Bild ein.

Der Ausreißer ist natürlich nach wie vor da, aber das Ende nehme ich dann für die geschäftete Kopfplatte, die ich ohnehin auf Dicke bringen muss. Da verschwindet die Kerbe dann.

Es ist erst der Halskantel, aber ich fühle mich trotzdem wie Blofeld, nachdem endlich mal ein Weltherrschaftsplan funktioniert hat. :lol: :lol: :lol:

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Edit: Hab den Threadtitel geändert, weil es ja eigentlich jetzt kein Planungsfaden mehr ist. 😊

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Re: Cadillac-Bass

#102

Beitrag von Poldi » 17.06.2018, 21:29

Sauber (dance a)

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Re: Cadillac-Bass

#103

Beitrag von Ahab » 21.06.2018, 13:07

Hat zufällig jemand eine gute Idee, wie ich eine verlässliche Sägelehre für einen 12°-Winkel bauen kann? Das ist ja doch ziemlich spitz, daher arten alle Möglichkeiten, die mir so in den Sinn kommen, räumlich sehr aus. Da muss es doch etwas praktikableres geben als eine 30 oder 40 Zentimeter lange Lehre, die den Hals um die Sägelinie komplett umschließt, oder? Meine Recherchen dazu sind auch irgendwie unbefriedigend gewesen. Wie macht Ihr das?

Danke schonmal und beste Grüße!

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Re: Cadillac-Bass

#104

Beitrag von zappl » 21.06.2018, 15:12

Ich hatte schonmal, nachdem der Sägeschnitt sauber angezeichnet wurde, zwei Holzleisten als Anschlag für die Japansäge mit doppelseitigem Klebeband an der Kantel fixiert. Die Säge wird dann über die gesamte Schnitttiefe daran geführt. Das funktionierte sehr zufriedenstellend.
Gruß, Sebastian
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Re: Cadillac-Bass

#105

Beitrag von Yaman » 21.06.2018, 15:50

Womit willst du denn sägen?

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Re: Cadillac-Bass

#106

Beitrag von filzkopf » 21.06.2018, 16:12

zappl hat geschrieben:
21.06.2018, 15:12
Ich hatte schonmal, nachdem der Sägeschnitt sauber angezeichnet wurde, zwei Holzleisten als Anschlag für die Japansäge mit doppelseitigem Klebeband an der Kantel fixiert. Die Säge wird dann über die gesamte Schnitttiefe daran geführt. Das funktionierte sehr zufriedenstellend.
genau so mache ich es auch! ich verwende zum Sägen eine Ryoba ohne Rücken, und Leisten mit ca. 3-4cm Stärke; dadurch wandert der Schnitt eigentlich auch nicht aus

:)
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Re: Cadillac-Bass

#107

Beitrag von Ahab » 21.06.2018, 18:26

filzkopf hat geschrieben:
21.06.2018, 16:12
zappl hat geschrieben:
21.06.2018, 15:12
Ich hatte schonmal, nachdem der Sägeschnitt sauber angezeichnet wurde, zwei Holzleisten als Anschlag für die Japansäge mit doppelseitigem Klebeband an der Kantel fixiert. Die Säge wird dann über die gesamte Schnitttiefe daran geführt. Das funktionierte sehr zufriedenstellend.
genau so mache ich es auch! ich verwende zum Sägen eine Ryoba ohne Rücken, und Leisten mit ca. 3-4cm Stärke; dadurch wandert der Schnitt eigentlich auch nicht aus

:)
Genau, eine Ryoba ohne Rücken möchte ich auch dafür benutzen. Ich hab halt nur Schiss, dass die mir zur Seite abwandert, wenn ich die Führungsleisten nur auf der Oberseite befestige. Mein Kantel ist ja auch 80 breit, also breiter als das Sägeblatt. Ich hab aber bislang noch keine Erfahrung mit der Ryoba. Wandert die nicht aus?

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Re: Cadillac-Bass

#108

Beitrag von Ahab » 27.06.2018, 15:34

Mist, und natürlich ist mir die Säge doch abgewandert. :? Wenn die Säge erst einmal schräg sitzt, ist da kaum noch was zu machen. So zumindest gerade meine Erfahrung. Die Abweichung ist sogar so groß, dass ich meine 12° vergessen kann. Würde ich die am größeren Stück nochmal ansetzen, würde ich so viel Material verlieren, dass der Kantel nicht mehr lang genug wäre. Also gibt's nur eines: den Winkel auf 15° vergrößern und die beiden Stücke abrichten. Mal sehen, wie ich das jetzt am besten hinbekomme. :oops: Jemand Vorschläge?

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Re: Cadillac-Bass

#109

Beitrag von glambfmbasdler » 27.06.2018, 18:56

So wie ich das sehe, ist dir die Säge in die "richtige" Richtung abgewandert. Das sollte mit dem Hobel ohne große Verlußte an Kopfplattenlänge zu beheben sein.
Grüße
Eduard

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Re: Cadillac-Bass

#110

Beitrag von Ahab » 28.06.2018, 16:57

So, das Abrichten der Kopfplatte auf Dicke hat mal wieder bestens geklappt. Der Ausreißer ist jetzt Geschichte.

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Das Hobeln dagegen hat so gar nicht funktioniert. Keine Ahnung, vllt war die Kliinge nicht scharf genug. Ich hab sie zwar als scharf empfunden, aber ich habe den Hobel auch direkt zum ersten Mal benutzt, also entölt und ran ans Holz. Aber immerhin konnte ich ein wenig Material damit abtragen. danach kam die Raspel dran und zum Schluss der Exzenter. Ich sag mal ... Präzision sieht anders aus. Besonders an den beiden Kanten sind deutliche Spalte zu erkennen. Aber wenn ich den Hals am Ende auf die richtige Breite gebrachte habe, wird es die Stellen nicht mehr geben. Den Pfusch gönne ich mir also. 8)

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Dann vorsichtig zwei Löcher vorgebohrt (ebenfalls dort, wo später kein Material mehr sein wird), Titebond aufgetragen, Schrauben reingesetzt und abschließend verzwingt. Hat ganz gut geklappt. Wie mein Vater so schön sagt: 'N beten scheef hat Gott leef. (whistle) Mal sehen, wie es morgen und ohne die Zwingen aussieht. Und natürlich nach den nächsten Arbeitsschritten. Wird langsam Zeit, den Halsstab zu bestellen. (dance a)

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Re: Cadillac-Bass

#111

Beitrag von Ahab » 15.07.2018, 15:17

:D So, bin ein bisschen weiter. Mit der Oberfräse habe ich die Leimstelle geebnet und mit dem Schleifklotz bearbeitet. Dann mit dem (zugegebenermaßen bescheiden ausgeführten) Parallelanschlag der POF den Kanal für den Halsstab gefräst. Nach dem ersten Mal schaute der Halsstab einen halben Millimeter raus, woraufhin ich nochmal nachgefräst habe. Jetzt liegt er etwa einen Millimeter zu tief. :roll: Naja, ein Tropfen Silikon an jedem Ende wird den Stab schon am Rödeln hindern. Die Weitung für die Sechskanthülse habe ich gefräst, indem ich mit dem 6mm-Fräser einwenig tiefer und dem Parallelanschlag erst ein wenig nach links und dann ein wenig nach rechts eingestell habe. Und weil's mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich noch die Außenkonturen eingezeichnet. Dabei habe ich zu meinem Entzücken festgestellt, dass trotz meiner Pfuscherei sowohl Hals als auch Kopfplatte noch bestens auf den Rohling passen. :D (dance a)

Der Halsstab ist die 560mm-Variante von Rall. Kostet seltsamerweise genau so viel, wie die anderen (kürzeren) Längen auch: 9,99 €. Verstehe ich zwar nicht, aber beschweren will ich mich ja auch nicht. :)

Nächster Schritt: Kontur mit der Bandsäge grobaussägen und dann planfräsen. Dann das Gleiche nochmal mit der Kopfplatte (die aber mit Schablone).

Es wird, es wird... 8)

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Re: Cadillac-Bass

#112

Beitrag von MiLe » 15.07.2018, 15:41

Nur zur Sicherheit, bevor das Griffbrett drauf kommt:
Dass man einen Trussrod mit einigen Tropfen Silikon am seitlichen Rappeln hindern kann, verstehe ich und es sollte auch nix schaden. Aber in der Höhe soll/muss der Truss ja Spannung aufbauen, ich bin nicht sicher ob da eine elastische Lagerung in Silikon in 1 mm Stärke sinnvoll ist.
Vielleicht doch besser 1-2 Furnierstreifen einleimen? (think)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Cadillac-Bass

#113

Beitrag von filzkopf » 15.07.2018, 16:20

Wenn der Halsstab einen halben mm zu tief sitzt würde ich auch einen Furnierstreifen einlegen.....
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Re: Cadillac-Bass

#114

Beitrag von penfield » 15.07.2018, 17:12

Sehr gute Arbeit. Weiter so!

Ich weiß nicht, ob der Vorschlag schon gekommen ist, aber
da du eine Oberfräse besitzt, noch ein Hinweis zum Scarf joint.
Die gesägte Schäftung kann man mittels Fräsjig nacharbeiten.
Ist einfach, schnell und genau.

Hier ein (Symbol) Bild. Winkel ist 15°
SGmaster, Peacemaster 3P90, Double neck fretless/fretted,
Quickbird, Basslownia, FrameBird, Violin Bass Bausatz.
Sollte an Les Paulownia arbeiten, hat aber den Umbau der Mystery Guitar eingeschoben...

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Re: Cadillac-Bass

#115

Beitrag von Ahab » 15.07.2018, 17:17

Danke für den Tipp! Hat bestens geklappt. :)

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Re: Cadillac-Bass

#116

Beitrag von Drifter » 15.07.2018, 17:57

1. Sicherheitsschuhe schauen anders aus! (naughty)

2. Hast Du noch genug Fleisch am Hals dann könntest Du den Hals noch bis zum Trussrod runterfräsen. Stell den Fräser auf die Höhe des Trussrods, zieh ihn und nochmal drüberfahren! Fertig.

lG

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Re: Cadillac-Bass

#117

Beitrag von Ahab » 15.07.2018, 18:18

Drifter hat geschrieben:
15.07.2018, 17:57
1. Sicherheitsschuhe schauen anders aus! (naughty)
Sehr aufmerksam. :D Keine Angst, das war schon nach dem Duschen. Ein paar Bilder habe ich zwischendrin gemacht, aber ich bin gerade so vor Kaffee und Kuchen fertig geworden. Deswegen habe ich schnell geduscht und die restlichen Bilder hinterher gemacht.
Drifter hat geschrieben:
15.07.2018, 17:57
2. Hast Du noch genug Fleisch am Hals dann könntest Du den Hals noch bis zum Trussrod runterfräsen. Stell den Fräser auf die Höhe des Trussrods, zieh ihn und nochmal drüberfahren! Fertig.

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Ja, das wäre auch eine Möglichkeit gewesen, sicherlich aber aufwändiger. Und Furnier hatte ich noch da. Den einen Millimeter an Dicke hätte ich zwar noch verknusen können, aber der geringere Aufwand war dann doch attraktiver. :D

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Re: Cadillac-Bass

#118

Beitrag von Ahab » 15.07.2018, 18:21

penfield hat geschrieben:
15.07.2018, 17:12
Sehr gute Arbeit. Weiter so!
Danke! (dance a) Ich bin erstaunt, dass gleich beim Erstling alles so einigermaßen gut klappt. Ich warte noch drauf, dass das dicke Ende kommt. :lol:
penfield hat geschrieben:
15.07.2018, 17:12
Ich weiß nicht, ob der Vorschlag schon gekommen ist, aber
da du eine Oberfräse besitzt, noch ein Hinweis zum Scarf joint.
Die gesägte Schäftung kann man mittels Fräsjig nacharbeiten.
Ist einfach, schnell und genau.

Hier ein (Symbol) Bild. Winkel ist 15°
CIMG3876a.jpg
Coole Sache! Danke für den Tipp, für den nächsten Build baue ich mir ein solches Ding auf jeden Fall. Das hätte mir ne Menge Frust und Schleiferei ersparen können.

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Re: Cadillac-Bass

#119

Beitrag von Drifter » 15.07.2018, 18:33

Ahab hat geschrieben:
15.07.2018, 18:18
Drifter hat geschrieben:
15.07.2018, 17:57
1. Sicherheitsschuhe schauen anders aus! (naughty)
Sehr aufmerksam. :D Keine Angst, das war schon nach dem Duschen. Ein paar Bilder habe ich zwischendrin gemacht, aber ich bin gerade so vor Kaffee und Kuchen fertig geworden. Deswegen habe ich schnell geduscht und die restlichen Bilder hinterher gemacht.
Drifter hat geschrieben:
15.07.2018, 17:57
2. Hast Du noch genug Fleisch am Hals dann könntest Du den Hals noch bis zum Trussrod runterfräsen. Stell den Fräser auf die Höhe des Trussrods, zieh ihn und nochmal drüberfahren! Fertig.

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Ja, das wäre auch eine Möglichkeit gewesen, sicherlich aber aufwändiger. Und Furnier hatte ich noch da. Den einen Millimeter an Dicke hätte ich zwar noch verknusen können, aber der geringere Aufwand war dann doch attraktiver. :D
1. Hab den Smiley vergessen zu setzen, alles gut!

2. Auch ein gute Lösung!

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Re: Cadillac-Bass

#120

Beitrag von Ahab » 15.07.2018, 20:59

Alles gut. :D

So, mein nächstes Thema ist das Griffbrett. Ich weiß ja noch nicht, wie meine Decke am Ende aussehen wird. Vielleicht mattschwarz, aber falls sich eine Decke mit einer hammergeilen Maserung finde, vielleicht auch nicht. Da ich mit dem Hals angefangen habe, muss ich mich nun für ein Griffbrettholz entscheiden, obwohl ich noch nicht weiß, wie der Korpus aussehen wird... (think)

Ich könnte klassisch dunkel machen, denn das passt ja bekanntlich zu allem. Also Palisander, Wenge oder Mooreiche oder sowas. Oder ich nehm was ganz abgefahrenes und nagel mich jetzt schon auf mattschwarz fest, weil zu dem abgefahrenen Griffbrett nix anderes passt. Naja, oder so ähnlich.

Ich könnte jetzt in Photoshop ein Mockup basteln, aber dazu fehlen mir die Muße und die Zeit. Letztere verbringe ich lieber in der Werkstatt. :)

Mein Impuls ist ja jetzt, ein möglichst simples und dunkles Griffbrett zu nehmen und mir die Wahl für den Aufleimer offen zu lassen. Was meint Ihr? Wie geht Ihr die Holzwahl an?

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Re: Cadillac-Bass

#121

Beitrag von AsturHero » 15.07.2018, 21:09

wie du schon schriebst, Palisander, Wenge, Räcuhereiche/Mooreiche, Katalox, Ebenholz geht zu allem (ok, bei Wenge NICHT Fladerschnitt ;) :D )

Bei den abgefahrenen Griffbrettern wie Zebrano, Bubinga, Platane, Quilted Maple etc. etc. mache ich zB. , das sich das Griffbrettmaterial auch im Korpus wieder findet..aber wie gesagt, mein Geschmack ;)

Ausserdem sind oftmals abgefahrene Griffbretter nicht so hart wie die bekannten Griffbrettsorten wie Palisander, Ebenholz Wenge...somit müsstest du das Griffbrett lackieren/stabilisieren etc. etc.....
lg Antonio

Meine neue Webseite: Antalo-Bass

Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll

Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???

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Re: Cadillac-Bass

#122

Beitrag von Ahab » 16.07.2018, 06:51

AsturHero hat geschrieben:
15.07.2018, 21:09
Ausserdem sind oftmals abgefahrene Griffbretter nicht so hart wie die bekannten Griffbrettsorten wie Palisander, Ebenholz Wenge...somit müsstest du das Griffbrett lackieren/stabilisieren etc. etc.....
Nä, das möchte ich für meinen Erstling lieber vermeiden. Danke für den Hinweis. Hab jetzt eines aus indischem Palisander bestellt. Ich bin gespannt. :o

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Re: Cadillac-Bass

#123

Beitrag von Ahab » 21.07.2018, 12:00

So, und wieder ein Stück geschafft. So langsam sieht es nach etwas aus. Ich habe die Halskontur grob mit der Bandsäge ausgesägt (wobei mir natürlich auf dem letzten Zentimeter das Sägeband gerissen ist) und dann mit der Oberfräse nach bekanntem Prinzip glattgefräst. Entgegen meiner ursprünglichen Planung habe ich doch keine Schablone für die Kopfplatte gebaut, sondern sie mit der Schleiftrommel an der Standbohrmaschine geformt. Das Ergebnis finde ich durchaus zufriedenstellend. :) Da ist natürlich noch viel Feintuning zu machen, aber so passt das für mich schon mal.

Und was mich natürlich unbändig freut ist, dass die Schäftung gut verleimt ist. Von meinem Pfusch wird am Ende vielleicht wirklich nichts übrig bleiben. :D

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Re: Cadillac-Bass

#124

Beitrag von Bermann » 21.07.2018, 12:41

Hmm,
Was für einen Durchmesser haben die Rollen Deiner Bandsäge?
Entsprechend sollte die Dicke Deiner Sägebänder sein, sonst brechen sie leicht an der Lötstelle.

Gruß Hermann

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Re: Cadillac-Bass

#125

Beitrag von Ahab » 21.07.2018, 12:50

Bermann hat geschrieben:
21.07.2018, 12:41
Hmm,
Was für einen Durchmesser haben die Rollen Deiner Bandsäge?
Entsprechend sollte die Dicke Deiner Sägebänder sein, sonst brechen sie leicht an der Lötstelle.

Gruß Hermann
Das war noch das erste Sägeband vom Kauf der Maschine. Das passt schon. Ich denke nur, das Band hat am Ende vor dem Ahorn kapituliert.

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