Basslownia

Themen zum Bau von E-Bässen

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Jackhammer
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Re: Basslownia (5. Teil)

#26

Beitrag von Jackhammer » 16.04.2017, 16:05

penfield hat geschrieben:
15.04.2017, 12:52

Die Idee, die CFK Stäbe in der Skunkstripeposition zu verbauen, stammt von einem Bekannten; so soll dem Saitenzug, auch mit relativ gering dimensionierten Stäben besser entgegengewirkt werden als bei einem Einbau unter dem Griffbrett seitlich vom Trussrod wo die CFK Stäbe eher gegen das Verdrehen wirken. (Zumindest habe ich es so verstanden... (think) ).
Moin,

ich möchte bei Dir und Deinem Bekannten bedanken, es hat gerade ein Knoten in meinem Kopf geplatzt. Die Idee mit dem CFK Stab von unten zu verbauen ist das, was mir gefehlt hat!
Viele Grüße
Yuriy

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Re: Basslownia

#27

Beitrag von penfield » 16.04.2017, 19:35

Gern.
Ich werd´s ihm ausrichten.
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Basslownia (7. Teil)

#28

Beitrag von penfield » 17.04.2017, 12:08

Weil bei der Verleimung trotz Verschrauben und sonstiger Maßnahmen, die ein Verrutschen verhindern sollen, die Platten doch um den obligaten Millimeter verrutscht waren, musste ich gestern die Seiten zum Body hin neu abrichten. Das war zwar nicht geplant, aber immerhin sind die Platten in die richtige Richtung verrutscht, nämlich so, dass ein ordentlicher Bindingkanal ausgebildet war.

Dann folgte das Säubern des Bindingkanals mittels Stechbeitel und Feile, wobei ich leider öfter abgerutscht bin und die Kanalwände abschnittweise beschädigt habe. Fischleim ist unglaublich hart und entsprechend schwierig aus Ecken zu entfernen. Anweichen mit Wasser geht auch nur bedingt, da das Zeug unglaublich pickig/klebrig ist und ich die Seitenteile auch nicht mit Wasser tränken wollte - immerhin waren sie ja mit Fischleim verklebt :roll:

Retrospektiv, denke ich, Titebond wäre besser gewesen (think)
Auf diesem Bild erkennt man auch, dass die Hornspitze Ausrisse vom Fräsen hat. Die sind jedoch nach dem Abrunden höchstwahrscheinlich zum Großteil wieder weg; der Rest wird verspachtelt.

Nachdem ich genug gekratzt hatte, war das Vervollständigen des Halsfußprofils an der Reihe. Dabei war der Griffbrettradius zu berücksichtigen. Ich habe fürs Fräsen Leisten aufgeklebt.
War wackelig, hat aber trotzdem gut funktioniert.
Die obere Hälfte wurde an das gefräste Profil angeglichen.
Dann kam der Bindingkanal hinten.

Ich habe versucht, genau zu messen und zu markieren, ahnte aber wie es ausgehen würde und hatte Recht 8) .
Im Grund war die Fräsung gut, aber in Relation zu den Bindingkanälen der Seitenstücke
um die üblichen Millimeter verschoben (whistle) (was man im Bild nicht sieht)
Die sich daraus ergebenden Probleme, werde ich hoffentlich heute Nachmittag angehen und vielleicht sogar lösen können.

BGP
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Basslownia (8.Teil)

#29

Beitrag von penfield » 17.04.2017, 23:54

Gestern blieb das leidige Problem mit dem (eben nicht) durchgehenden Mittelkanal ungelöst.

Da mich in der Nacht keine genial Lösung überkam, legte ich heute Nachmittag die Teile wieder und wieder an den Throughneck, aber die Bindingkanäle der einzelnen Teile passten nicht durchgängig aneinander, wenn ich sie an der Kontur des Through-neck ausrichtete.

Schließlich kam ich auf die glorreiche Idee, die Teile nicht am Body auszurichten, sondern am Bindingkanal, also so, dass sich unabhängig vom Bodykonturverlauf ein durchgängiger Kanal ergab.

Das war der Durchbruch.

Hinten war dadurch zwar ein Niveauunterschied der Seitenteile zum Hauptteil, aber vorne (beim Griffbrett) schlossen die Teile auf Bodyhöhe ab.

Allerdings störte in dieser Konstellation, dass der untere Teil des Body recht weit vom Griffbrett ab stand.

Ich beschloss, einfach die Konturlinie der unteren Hälfte direkt an der Griffbrettkante beginnen zu lassen, was ich dann auch gleich mit der Fräse umgesetzt habe. Im Überschwang vergaß ich davon Fotos zu machen. Die untere Einbuchtung schließt nun vorne direkt an der Griffbrettkante an, hinten an der ursprünglichen Breite des Throughneck.

Nun war alles, wie es sein sollte.
Der Mittelkanal war durchgängig, die Konturlinie war ansprechend
und außerdem ergab sich quasi automatisch ein Halswinkel.

So lösten sich also alle Probleme wie von selbst.

Nach gründlichem Ausmessen bohrte ich die Dübellöcher für das Verleimen der Seitenteile auf einer entsprechend verlaufenden Achse.
Das Bohren wurde durch die Form der Seitenteile und den Umstand,
dass die Löcher genau ausgerichtet und senkrecht (allerdings zum Throughneck) sein mussten, nicht gerade einfacher.
(Für die Löcher des unteren Teiles habe ich das Teil vor dem Bohren mit dem Winkelmesser entsprechend ausgerichtet.)

Irgendwie habe ich es aber dann doch geschafft 10 der 12 Löcher auf Anhieb richtig zu positionieren.
Nummer 11 und 12 bohrte ich einfach noch einmal.

Alles in allem erreichte ich trotz der etwas unbeholfenen Herangehensweise eine nahezu ideale Ausrichtung der Seitenteile.
(Zumindest in der Trockenübung vor dem Verleimen)
Anschließend verleimte ich alle Teile
Dafür verwendete ich diese Mal Titebond classic.

Das Ganze war eine ziemliche Patzerei.

Im Bild unten sieht man noch die Verbohrungslöcher, die ich ignorieren wollte,
aber dann trotz Zeitdruck noch mit Buchenholzstabstücken verschlossen habe
Das Bezwingen war durch die Verwendung der Sägeteile als Anpresshilfen -
und selbstverständlich aufgrund der Dübel - einfacher als erwartet
Das war ein sehr arbeitsintensiver Nachmittag, der auch erst vor kurzem zu Ende ging.

Alles in allem ein ein sehr ergiebiges langes Wochenende.

Langsam sieht´s aus, wie ein Bass.
Und das ist immer ein gutes Gefühl!

Gute Nacht...
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Basslownia (9. Teil)

#30

Beitrag von penfield » 19.04.2017, 17:44

Nachdem die Verleimung von vorgestern gelungen war, hobelte ich Seitenteile und Mittelteil gleich.
Als ich die Oberseite ebnen wollte, störte mich der zu Testzwecken schnell und schlampig abgeschliffene Brückenbereich.
Da das Ganze auch noch schief war, beschloss ich den Bereich vor dem Hobeln aufzufüllen.

Ich fand nach einigem Suchen zufällig ein Stück einer abgesägten Halsrückseite, die genau hineinpasste.
Titebond drauf, Löcher verstopft und gezwungen
Morgen geht´s dann wieder weiter (dance a)

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Basslownia (10.Teil)

#31

Beitrag von penfield » 20.04.2017, 17:15

Nachdem die Auflage verleimt war, habe ich sie heute mit Beitel und Hobel an das Niveau der Seitenteile angeglichen.
Was mir erst danach aufgefallen ist: Dadurch, dass die Seitenteile ja einen Winkel zur Griffbrettebene aufweisen, ergibt sich zufällig ein leichter Halswinkel, der nach meinen Messungen auch noch genau passt.
(manchmal hat man eben auch Glück)

Jetzt stelle ich Überlegungen zu eFach und PU Schacht an, leider ohne eine Überzeugende Lösung zu finden.
(eFach und Deckel ist so fordernd wie Headstock und Trussrodcover 8) )

Ich habe noch einen Jazzbass eFachdeckel, aber die untere Seite ist so schmal, dass ich bei dessen Verwendung Teile des Throughneck aushöhlen müsste und den möchte ich aus Stabilitätsgründen möglichst erhalten. Also muss ich wohl etwas Eigenes machen. Entschieden ist aber bis jetzt nur, das Batteriefach außerhalb des eFaches zu platzieren.

Werde darüber intensiv nachdenken; so grundlegende Designentscheidungen soll man nicht erzwingen ;)
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Basslownia (11.Teil; Binding)

#32

Beitrag von penfield » 21.04.2017, 21:53

Um die eFach Frage aufzuschieben ;) , habe ich heute das Binding installiert.

Es ist ein Mittelbinding in klassischem Cremeton, 10mm breit, 2mm stark.

Angefangen habe ich mit dem (neuerlichen) Ausputzen des Bindingkanals.

Dann Kleber drauf und den abgeschrägten Bindinganfang festgepresst.

Früher habe ich dafür Aceton verwendet, aber das war eine Patzerei, bei der ich immer wieder das Binding versaut habe.
Daher nehme ich jetzt Superkleber. Am besten Mittelflüssigen, der bleibt halbwegs, wo er soll.
Einfach 10 Sekunden anpressen und fertig. Keine Streifen zum Festkleben notwendig.
Das Horn habe ich mit sanftem Druck und der Heißluftdusche hingebogen
Dann die erste Längsseite
Wieder mit Heißluft und sanftem Druck in Form gebracht
Wie man hier sieht, trage ich, nachdem ich mir schon öfter Superkleber über die Finger und die Hände geschüttet habe, beim Superkleben Handschuhe.

Für die Biegungen verwendete ich ein Stahlrohr, aufgesetzt auf die Heißluftdusche.

Man muss mit der Hitze sehr vorsichtig sein. Wenige Sekunden des Föhnens genügen schon
Nach dem Vorformen ergab sich leider das Problem, dass der Kleber nicht halten wollte.
Letztlich habe ich Sekundenkleber Aktivator auf die Bindingrückseite gesprüht und das Binding so angepresst.
Das hat ausgezeichnet funktioniert und von da an machte ich das immer so.

Schließlich war auch diese Rundung geschafft
Es ging gleich weiter mit der Querseite und dann der anderen Längsseite
Sekundenkleber in den Kanal, Aktivator auf das Binding innen drauf und angepresst.

Die letzte Kurve war besonders scharf, der (nur nicht zu) Heißrohrtrick hat aber funktioniert
Ist sich sogar von der Länge her ausgegangen
Der Kanal ist leider nicht überall gleich tief.

Ich werde daher vor dem Finish die Höhe von Binding und Kanal aneinander anpassen.
Und auch die Löcher an den Seiten werden noch verspachtelt.

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Basslownia (12.Teil)

#33

Beitrag von penfield » 22.04.2017, 15:10

Da ich mir bezüglich der Elektronik noch keine Entscheidung abringen konnte, begann ich heute Vormittag mit dem PU slot.

Alle Markierungen waren wie weggehobelt, daher habe ich die Brücke neu positioniert und dazu die Begrenzungsseile noch einmal aufgespannt
An die Ränder des PU Schachtes habe ich Leisten als Fräsanschläge geklebt
Dann fiel mir ein, dass ich die Sidedots noch nicht montiert hatte.

Die Bohrungen am Body waren ein wenig schwierig, aber mit meinem neuen, extralangen 2mm Bohrer kein Problem
Anschließend Bohrlöcher säubern, Plastikstab mit Schleifpapier leicht anspitzen, Sekundenkleber drauf und in die Bohrlöcher stecken, mit Teppichmesser abschneiden und leicht mit dem Hammer reinklopfen.
Dann mit Feile und Klinge die Dots angeglichen und geputzt - Fertig.

Dauert inzwischen keine Viertelstunde 8)
Jetzt konzentriere ich mich aber aufs Elektronikfach...

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Basslownia (13.Teil)

#34

Beitrag von penfield » 22.04.2017, 22:17

In der Zwischenzeit hatte ich endlich eine Eingebung hinsichtlich der Gestaltung des Elektronikfaches.

Nachdem ich mir endlich überlegt hatte, wie die Elektronik sein sollte, nämlich Vorverstärker mit Passivschaltungsmöglichkeit ergab es sich wie von selbst.
Ursprünglich wollte ich eine LED als Aktiv/Passiv Anzeige einbauen, aber das kostet, wie ich inzwischen gelesen hatte, eigentlich nur Batterie.
Zur Elektronik ergibt sich vielleicht noch die eine oder andere Frage.

Die Bauteile habe ich mit Rücksicht auf Bedienbarkeit und Korpusform auf einem Schuhkarton aufgesteckt
Der Vorverstärker ist aus dem fernen Osten zugekauft. Es ist ein 2 EQ Band Vorverstärker mit Batteriefach Vol und Blend-Pot.
Da ich nur ein PU einbaue, kommt der Blenderpot weg.
Seinen Platz (oder besser sein Bohrloch in der Decke) nimmt der on/on double throw Schalter fürs Aktiv/Passiv Schalten ein.

Die Schaltung habe ich mir schon mit Internethilfe zusammengereimt.
Soweit ich das Ganze durchschaue, kommt der PU hot an den Vol Pot, der an den Schalter Mitte. Gegenüberliegende Mitte geht zur Jackbuchse (Tip). Den output vom Verstärker löte ich vom Blender ab und unten an den Schalter, die Öse gegenüber führt dann zum Verstärker out. Die anderen beiden Schalterösen werden miteinander verbunden (Passivschaltung).
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Re: Basslownia

#35

Beitrag von zappl » 22.04.2017, 22:56

Hey, gibt's einen Grund warum du keinen Push/Pull-Poti nimmst um aktiv/passiv umzuschalten? Finde ich persönlich eleganter. :)
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: Basslownia

#36

Beitrag von penfield » 22.04.2017, 23:13

Ich kann dir keinen trifftigen (technischen) Grund nennen, warum ich keinen PPP verbaue.

Ist wohl (in diesem Fall reine) Geschmackssache und ich mag Schalter 8)

EDIT: Vielleicht, um das überzählige Loch, das für den Blendpot gedacht war, zu stopfen ;)
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Basslownia (14.Teil)

#37

Beitrag von penfield » 22.04.2017, 23:17

Ich wollte auch noch ergänzend anmerken, dass das mit dem eFach nicht so einfach war, wie es der vorangegangene Beitrag (13.Teil) vermuten läßt. (Außerdem habe ich auf Absenden statt auf Vorschau geklickt)

Zwischenzeitlich hatte ich leider ein Blackout.
Das eFach kam mir plötzlich zu groß vor.

Da habe ich es dann so gestaltet
Zum Glück kam ich rechtzeitig zu mir, denn das konnte nicht funktionieren.

Also zurück zu den Wurzeln – alles in Reihe gesteckt.

Leider haben viele der recht filigranen Verlötungen das Ganze nicht überlebt.
Und als ich all die losen Kabelverbindungen sah, fragte ich mich, warum ich keine Fotos vom Originalzustand gemacht hatte.

Immerhin wurde ich dadurch gewzungen, das Internet zu bemühen.
In einer langwierigen Suche fand ich dann sogar eine (zwar chinesisch beschriftete) aber nachvollziehbare Verkabelungsskizze.

(Ich habe auch nach Produktfotos gesucht, um die Belegung der Potis nachzuvollziehen, aber es gibt offenbar baugleiche Produkte verschiedener Firmen deren Bilder unterschiedliche Kabelbelegungen zeigen, manchmal sogar in der gleichen Bildserie, was wenig hilfreich ist.)

Ich werde mich daher beim Löten morgen an die chinesische Skizze halten und das Beste hoffen.

Hier der Link (https://images-na.ssl-images-amazon.com ... jPF8CL.jpg)
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Basslownia (15.Teil)

#38

Beitrag von penfield » 23.04.2017, 13:08

Heute ging es schon ungewöhnlich zeitig los.

Das Löten geht, seit ich meinen neuen ERSA Lötkolben habe, wie von selbst :D
Im Moment gibt es keine losen Kabelenden 8)
Anschließend habe ich um die Teile herum ein eFach mit der Randkontur des unteren Bodyflügels gemalt.
Der Raum ist begrenzt und ich musste aufpassen, dass sich das eFach nicht mit der Fräsung des Pickups bzw. der noch kommenden Abrundung überschneidet.

Frässchablone herstellen
So eine Dekupiersäge ist dafür wirklich sehr praktisch.

Es folgt die übliche Vorgehensweise.
Schablone aufkleben, Forstnern
Fräsen
Das Batteriefach war ein wenig eng, aber so konnte ich es genau anpassen

Hier ein Gruppenbild der verwendeten Schablonen und der provisorische eFachdeckel
(Statt eine rundum verlaufende Auflage für den eFachdeckel zu fräsen überlege ich Auflagestützen einzubauen, weshalb der Deckel die Maße der Fachfräsung hat. Ganz überzeugend waren aber meine bisherigen Versuche nicht, weshalb ich darüber noch nachdenken muss)
Mit der Papierschablone habe ich die Bohrlöcher für die Potis, Buchse und Schalter markiert und gebohrt, anschließend eine Verbindung zwischen eFach und Batteriefach hergestellt.

Die Elektronik probeweise eingepasst - Geht sich aus


Mahlzeit!
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Basslownia (16.Teil)

#39

Beitrag von penfield » 23.04.2017, 20:52

Heute Nachmittag ging es ans Ausheben des PU Schachtes;
ausgemessen und mit Anschlägen fürs Fräsen versehen war er ja bereits

Forstnern
Fräsen
Dann noch die Verbindungsbohrung PU Schacht-eFach.

Und fertig.
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Re: Basslownia

#40

Beitrag von penfield » 24.04.2017, 18:39

Ein Bild habe ich euch gestern "unterschlagen"
Saget eigentlich alles 8)

LG, P
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Re: Basslownia

#41

Beitrag von Poldi » 25.04.2017, 05:50

Alles gut, oder?

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Re: Basslownia

#42

Beitrag von penfield » 25.04.2017, 09:46

So weit, ja.
Danke der Nachfrage.

Bin guter Hoffnung alle Schnitzer ausbügeln zu können ;)
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Re: Basslownia

#43

Beitrag von MiLe » 25.04.2017, 11:16

penfield hat geschrieben:
24.04.2017, 18:39
Ein Bild habe ich euch gestern "unterschlagen"
Saget eigentlich alles 8)
Sieht nach Presspassung aus, da kannste glatt die Schrauben sparen. Passt noch 'ne Lackschicht dazwischen? ;)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Basslownia

#44

Beitrag von penfield » 25.04.2017, 13:27

Ist rundum ca 1,5-2mm zwischen PU und Holz.
Sollte sich also ausgehen.
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Re: Basslownia

#45

Beitrag von Haddock » 25.04.2017, 17:21

Hallo,

schaut gut aus, weiter so.

Gruss
Urs

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Basslownia (17.Teil)

#46

Beitrag von penfield » 25.04.2017, 21:49

Danke, vielen Dank,

es geht schon weiter, langsam aber stetig....

Als Realist habe ich eine Biermulde vorgesehen und diese mit Schweifhobel, Exzentersschleifer und Schleifblock herausgearbeitet.

Damit dann noch etwas weitergeht, habe ich das Abrunden der Kanten hinter mich gebracht.

Ich verwende dazu einen großen Fräser aus dem fernen Osten, der dafür sehr gut geeignet ist.

Die Rückseite war kein Problem, trotz der Bierbauchaussparung.

Weniger günstig war dabei der Umstand, dass das Ganze inzwischen ja einen Halswinkel aufweist. Deshalb musste ich fürs Fräsen höhenkompensierende Auflagen ans Top kleben. Hat besser funktioniert als erwartet. Ich war auch ganz vorsichtig beim Fräsen, allerdings habe ich dann doch das Griffbrett angefräst. (Das kann ich hoffentlich reparieren).

Ich habe auch Stellen des Tops unten angefräst (whistle), aber die konnte ich ausschleifen, wobei sich eine sehr gute Form ergab, die ich vielleicht sonst gar nicht zusammengebracht hätte 8) .

Hier ein Detail
Und dann (endlich einmal) der ganze Bass!
(Der Frässchnitzer ist am 16.Bund)

Leider hab´ im Moment viel zu wenig Zeit, weil ich so viele Überstunden machen muss und entsprechend spät heimkomme :roll: .
Deshalb geht sich meist nicht viel aus :|
Aber wird schon werden.
BGP
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Basslownia (18.Teil)

#47

Beitrag von penfield » 27.04.2017, 07:53

Das eFach hat mir keine Ruhe gelassen. Es ist, wie die Kopfplatte, immer wieder eine Herausforderung. Und wenn es fertig konzeptioniert und endlich gefräst ist, bleibt immer noch der Deckel…

Ich entschied mich dann gestern doch eine Randauflage zu fräsen und habe eine Schablone gefertigt.

Anschließend mit Unterlagen aufgeklebt und gefräst
Das war ein wenig wackelig, hat aber gehalten
Der Deckel ist kleiner gehalten, um Platz für Lackschichten zu lassen
Wie gesagt, eFach Deckel sind manchmal genauso fordernd wie Kopfplatten und Trussrodcover und eFächer natürlich ;)
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Re: Basslownia

#48

Beitrag von MiLe » 27.04.2017, 10:36

sieht gut aus!
Also ich finde die Herstellung eines Deckels mit wirklich geringem, gleichmäßigem Spaltmaß als so ziemlich das Schwierigste bei einer E-Gitarre. Bei der Kopfplatte sieht kein Mensch 1/2 mm, beim Deckel schon (think)
Liebe Grüße,
Michael

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Re: Basslownia

#49

Beitrag von penfield » 27.04.2017, 11:59

Danke.
Das Foto schmeichelt dem Deckel zwar, aber im Großen und Ganzen passt es ;) .
LGP
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Re: Basslownia

#50

Beitrag von MiLe » 27.04.2017, 12:28

Wart' mal ab, bis das Ganze durch Lack und Co dunkler wird, dann schmeichelt das aber noch viel mehr ;)
Liebe Grüße,
Michael

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