Blacky 1 und Blacky 2

Themen zum Bau von E-Bässen

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Blacky 1 und Blacky 2

#1

Beitrag von bea » 11.11.2015, 17:35

Sodele, inzwischen sind meine beiden Bentons auch da.
Balcky 1 steht unverändert in der Firma (und wartet auf den Umbau zum 6-Saiter), bei Blacky 2 habe ich gerade die Kopfplatte umgebaut.

Leider hat sich ein sehr ausgeprägter Bright Spot auf dem hohen F# entwickelt. Vor dem Umbau fiel er mir nicht auf - allerdings hatte ich kaum Zeit, drauf zu achten. Der Hals scheint also recht sensibel auf Masseverlagerungen zu reagieren - siehe auch hier: viewtopic.php?p=91004#p91004 . Das ist einerseits doof, lässt andererseits aber auch hoffen.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#2

Beitrag von Poldi » 12.11.2015, 05:55

Hast Du gut gemacht, das sieht gleich gefälliger aus.

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#3

Beitrag von Haddock » 12.11.2015, 06:30

Guten Morgen Bea,

sauber, die Kopfplatte passt!

Auf den Umbau zum 6-Saiter bin ich gespannt!

Gruss
Urs

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#4

Beitrag von gitabou » 12.11.2015, 15:14

Cooles Teil jetzt!
http://www.gitabou.de | Zeichnungen und Schablonen für den E-Gitarrenbau

...

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#5

Beitrag von bea » 12.11.2015, 19:15

Freut mich. Es gibt aber noch viel zu tun - auch wenn der Brite Spot sich glücklicherweise verflüchtigt hat.
Heute morgen habe ich ihn erstmals verstärkt gespielt. Er klingt sehr kraftvoll, kann mit GHS Brite Flats locker eine kleine Terz tiefer gestimmt werden ohne dass es labberig wird. ABER: der Ton ist irgendwie hohl, ein wenig metallisch. Deutlich besser wird es, wenn ich die Lautstärke zurücknehme, aber der Ton bleibt hohl. Vielleicht sogar ganz gut, wenn man nur eine einfache Bassanlage hat.

Weil der Kleine ja mein Bass zum Üben in der Firma sein soll, benötigt er eine größere klangliche Flexibilität. Also einen zusätzlichen Tonabnehmer, vielleicht das PJ-Pärchen, das ich vor Jahren aus meiner Witch ausgebaut habe. Der Einbau des J wird noch eine Herausforderung werden - eine saubere PU-Aussparung in einer lackierten Fläche herstellen, und dazu noch ohne Oberfräse....
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#6

Beitrag von bea » 13.11.2015, 00:48

Kurze Ergänzung: der Tonabnehmer hat einen Gleichstromwiderstand von nur 8,3 kOhm. Vintitsch-korrekt wären 11.7 kOhm, also 50% mehr. Daher also die metallische Härte, die mit halb zugedrehten Poti zurückgeht - die Höhenresonanz liegt woanders. Sie ist vor allem auch ausgeprägter.

1.Hilfe: 220 kOhm parallel zum Lautstärkepoti. Vielleicht sogar noch ein bisserl weniger.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#7

Beitrag von bea » 18.11.2015, 11:33

Haddock hat geschrieben: Auf den Umbau zum 6-Saiter bin ich gespannt!
Hier ein Bild eines ähnlichen Projekts:

Bild

Die ersten Teile sind eingetrudelt: Brücke, Sattel und (zunächst mal) vier Bassmechaniken mit 14 mm Hülsen, aus dem Schmuckshop88.

Die Kopfplatte wird spannend werden: die Mechaniken werden enger zusammenrücken müssen, damit die Saiten weiterhin parallel laufen. Deshalb die gekapselten Mechaniken mit kleineren Flügeln. Mal sehen, ob das passt, vor allem in Verbindung mit der Kopfplattenform.

Check Brücke:
erwartungsgemäß werde ich die Bohrungen für die E-Saite und die A-Saite aufweiten müssen. Die Saitenreiter fallen bei den Strat-Brücken aus dem Schmuckshop offenbar schon mal unterschiedlich aus (das ist meine zweite). Hier hatte ich Glück - die Schlitze sind weit genug; es passt.

Wegen der Saitenkompensation werde ich mir Gedanken machen müssen:

a) der Abstand der Stege zum Saitenhalter dürfte so gering sein, dass ich wie bei der Gibsonschen 3-Punkt-Brücke M5-Muttern auf die Saiten auffädeln muss, um Platz zu gewinnen.

b) der Einstellbereich für die Kompensation scheint mir knapp zu sein - wegen der zusätzlichen Saiten im "Diskant" muss er ja noch größer sein als bei Bässen üblich. Also Brücke so weit zurücksetzen wie möglich und ggf schief montieren.

Ob eine Sattelkompensation da etwas bringen könnte? Wenn ich es richtig verstehe, vermindert sich die Kompensation am Steg, wenn ich auch den Sattel kompensiere.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#8

Beitrag von Haddock » 18.11.2015, 18:01

Hallo Bea,

na dann, gutes Gelingen und viele Bilder :D

Gruss
Urs

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#9

Beitrag von bea » 18.11.2015, 18:52

Klar. Morgen hole ich den einen Blacky aus der Firma.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#10

Beitrag von bea » 19.11.2015, 21:05

Jetzt gehts los mit der Konversion. Als Auftakt ein Bild des zerlegten Basses:
Wie Ihr seht, hat der Sattel das Herausholen mit einem schmalen Stecheisen leider nicht überlebt (er wäre trotzdem notfalls noch verwendbar).

Dieses Exemplar ist auf den ersten Blick besser verarbeitet als Blacky 2, der insgesamt unsauberer gearbeitet wirkt. Trotzdem (oder gerade desahlb) hat die Halstasche ein größeres Spiel, und es war ein kleiner Shim eingelegt.

Auf den beiden Klebstreifen beidseitig der Brücke habe ich die Positionen der Saitenreiter markiert.
Die Strat-Brücke mal probehalber draufgelegt - das mittlere Schraubenloch passt. Die äußeren Saitenreiter habe ich schon mal gob eingestellt: beim tiefen E ganz zurück, der rechte Saitenreiter ist grob so eingestellt, wie ich es bei einer Saite der Dicke der G-Saite erwarte, und die Position des H markiert die kürzestmögliche Saitenlänge. Ich sollte wohl doch besser nochmal den Hals montieren und die Mensurlinie anzeichnen - hab ich vorhin vergessen.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#11

Beitrag von Haddock » 19.11.2015, 21:47

Hallo Bea,

kleine Gedanke zur Brücke; beim Sixray war der Mensurlinien Unterschied von der tiefen zur Hohen E Saite fast 15mm.
Bei Deiner Bridge hast Du sicher noch ca. 10mm Luft Richtung Hals an der Baseplate, oder? Wenn Du da die Schrauben und Federn (der 3 hohen Saiten) um die Distanz verlängern würdest, hättest Du etwas mehr Reserve. Hoffe Du vestehst was ich meine.

Gruss
Urs

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#12

Beitrag von bea » 20.11.2015, 00:19

Hallo Urs,
Haddock hat geschrieben: Bei Deiner Bridge hast Du sicher noch ca. 10mm Luft Richtung Hals an der Baseplate, oder? Wenn Du da die Schrauben und Federn (der 3 hohen Saiten) um die Distanz verlängern würdest.
Es sind 8 mm.
Es gibt aber noch ein anderes Thema: wenn ich die Saitenreiter sehr weit zurückstelle, ragen die Schrauben weit in die Schlitze der Saitenreiter hinein. Gerade für die dicke E-Saite wirds dann eng. Weil ich eigentlich 0.1" E-Saiten verwenden könne möchte, muss ich die Brücke allein deshalb deutlich schräg stellen. Daher dürfte dann auch die Diskant-Seite passen. Schrauben und ggf auch Federn kürzen oder verlängern geht ja im Zweifelsfall immer noch.
Mit der Schräg stehenden hab ich ehrlich gesagt keinen Streß, und richtig schräg wird auch nicht mehr nach "würde gern aber kann nicht" aussehen (ne TOM steht auch schräg).
Natürlich wird die Brücke dann auch zu weit zur Bass-Seite hinübergedreht. Der pragmatische Ansatz, das mittlere Schraubenloch zu nutzen, wird dann nicht mehr funktionieren. Hätte ich fast übersehen.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#13

Beitrag von bea » 24.11.2015, 23:07

So, etwas weiter bin ich gekommen: Steg montiert, Griffbrett neu gebohrt - leider mit vielen Ausreißern - und neue Kontur grob gesägt und mit den Bilhauerfielen geformt. Beim Kauf der Mechaniken eine Panne - versehentlich vier Mechaniken für die Unterseite gekauft. Also nix mit 4 Bassmechaniken und 2 Gitarrenmechaniken. Die vier Gegenstücke sind schon unterwegs.
Bei der Gelegenheit gleich eine Entscheidung zu den Tonabnehmern gefällt: es werden Minihumbucker. Ins Schlagbrett kommt der Wilkinson aus dem Fundus, in die Stegposition ein billiger Mini aus dem Schmuckshop. Der wird komplett mit Firebird-Rähmchen angeboten. Position wohl wie beim Stegtonabnehmer meines Gibson EB-11.

Vollkommen unklar ist noch die Gestaltung von Schlagbrett und Kopfplattenfurnier, außer dass sie übereinstimmen sollten.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#14

Beitrag von headstock » 25.11.2015, 09:10

Moin Bea,

ersteinmal - ein schönes Griffbrett scheint das zu sein!

Dann 2 Fragen warum hattest du so viele Ausrisse - womit hast du gebohrt? Ich meine, das ist doch Ahorn, oder?
Mit einem Holzbohrer mit Zentrierspitze und einem Opferholz unter das Objekt gespannt, sollte da nichts ausreißen.

Und dann noch - warum sind deine Bilder eigentlich immer so klein - wir können doch jetzt hier ohne Verkleinerungen arbeiten?

Gruß Martin

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#15

Beitrag von Haddock » 25.11.2015, 10:53

Guten Tag Bea,

die Kopfplatte gefällt mir echt gut.

Gruss
Urs

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#16

Beitrag von bea » 25.11.2015, 13:34

Hallo Martin
headstock hat geschrieben: ersteinmal - ein schönes Griffbrett scheint das zu sein!
Ja, noch etwas Glätten mit der Ziehklinge und ein wenig Öl drauf (wie bei Blacky 2) - dann wird es richtig gut.
Mit einem Holzbohrer mit Zentrierspitze und einem Opferholz unter das Objekt gespannt, sollte da nichts ausreißen.
Da hast Du recht. Ich hatte aber gerade nur einen 14 mm-Bohrer für Stahl greifbar. Und ich blöde Kuh hatte schon vorgebohrt. Also notfallmäßig noch einen Holzbohrer gekauft (wegen Vollsperrung der Autobahnauffahrt und einer Baustelle in meiner Straße sehr abenteuerlich). Mit einer Führungsschablone und ein wenig Gewalt gings dann aber. Der Spiralbohrer kam übrigens doch noch mal zum Einsatz, weil ich die Bohrlöcher doch noch einen Hauch aufweiten musste.

Die Ausrisse sind so klein, dass sie allesamt unter den Unterlegscheiben verschwinden. Aber nervig ist es doch.

Naja, wie es zur Zeit aussieht, wird sich meine Wohn- und Wurschtelsituation im kommenden Jahr entspannen.
Und dann noch - warum sind deine Bilder eigentlich immer so klein - wir können doch jetzt hier ohne Verkleinerungen arbeiten?
Damit Ihr meinen Pfusch nicht so genau sehen könnt ;-)

Ansonsten:
Alte Gewohnheit - und kurze Ladezeiten halte ich nach wie vor für sehr sinnvoll.
LG

Beate

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#17

Beitrag von bea » 25.11.2015, 13:50

Haddock hat geschrieben: die Kopfplatte gefällt mir echt gut.
Aber zu viel der Blumen - die Grundidee ist übrigens ähnlich zu der des Sting Ray; ich passe sie nur den jeweiligen Gegebenheiten an - bei Rusticus als 2+2, bei Blacky 2 als 3+1 und hier als 4+2.
(und ich mag den "Bauch" auf der Diskantseite, der bei MM nicht so ausgeprägt ist.)

Nachdem ich drüber geschlafen habe, wieder eine eine Änderung der Idee: der Split Coil bleibt erstmal drin. Der hohle Sound könnte bei dem geplanten Einsatz (gitarristisches Spiel mit Plektrum) sogar ganz nützlich sein; bei Bedarf lässt er sich ja mit einem Widerstand und einem Kondensator positiv beeinflussen. Dazu dann der Firebird-Humbucker am Steg, ein Drehschalter und ein Lautstärke-Poti.

Bleibt eine billige und effektive Lösung zum Abdecken der Kopfplatte.
LG

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#18

Beitrag von helferlain » 25.11.2015, 14:16

bea hat geschrieben: ...Bleibt eine billige und effektive Lösung zum Abdecken der Kopfplatte.
Furnier, oder, wenns noch billiger sein soll, Karton/dickes Papier. Untergrund leicht anschleifen, danach Auflage mit Sekundenkleber anbringen, ggf. nach Trocknen noch mal mit Sekundenkleber versiegeln, anschließend die benötigten Löcher wieder freilegen

So hab ich das bei meinem SpassBass mit Furnier gemacht, allerding nur mit Schnellschleifgrund versiegelt, weil noch eine komplette Überarbeitung der Lackierung geplant ist
Grüße, helferlain
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." - Henry Ford

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#19

Beitrag von filzkopf » 25.11.2015, 14:55

Oder die Kopfplatte matching schwarz lackieren?
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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#20

Beitrag von bea » 25.11.2015, 15:37

Schwarzer Karton ist sicherlich eine Lösung. Hab ich auch bei Stormy Monday so gemacht.
Das Schwarz wird leider nicht so tief wie der Klavierlack des Korpus, zumindest, wenn man die Pappe mit Wasserlack lackiert. Vielleicht sollte ich doch nochmal mit Nitrolack oder mit Hartöl experimentieren...

Nachteil: der Anschluß an das Griffbrett - Zeichenkarton ist immerhin 0.3 mm dick.

Beim direkten Lackieren erwarte ich angesichts meiner Fähigkeiten Streß wegen des Untergrunds. Aber vielleicht sollte ich es wirklich erst mal so probieren. Abziehen und Pappe drauf machen geht ja immer
LG

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#21

Beitrag von filzkopf » 25.11.2015, 16:27

bea hat geschrieben: Beim direkten Lackieren erwarte ich angesichts meiner Fähigkeiten Streß wegen des Untergrunds. Aber vielleicht sollte ich es wirklich erst mal so probieren. Abziehen und Pappe drauf machen geht ja immer
Auf alle Fälle versuchen! :)
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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#22

Beitrag von bea » 25.11.2015, 22:49

So, wohl doch andersrum. Die Stufe für den Ansatz des Kartons in das Holz zu schneiden ist ja doch nicht allzu schwierig. Bisher hat mich vor allem das etwas milchige, blasse Schwarz, das die mit dem wasserbasierten PU-Lack lackierte Pappe bei Stormy Monday angenommen hatte, davon abgehalten, hier auch Pappe zu nehmen.

Probehalber habe ich die Pappe zunächst mir ein paar Schichten Zaponlack getränkt und darauf dann den Acryllack aufgetragen. Das wurde dann tief schwarz glänzend. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich die Oberfläche des Karton glatter bekomme.

Unabhängig davon gefällt mir der geringe Kontrast zwischen dem dunklen Holz des Griffbretts und einer tiefschwarzen Kopfplatte nicht. Da muss ein Trussrod-Cover her. Mhmm.
EDITH hat ne Idee dazu, wie sie das absetzen könnte.
LG

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#23

Beitrag von Bermann » 26.11.2015, 07:46

Bea,
Du kannst ja 0,8mm Fobron / Vulkanfiber in Schwarz nehmen, wie es z.B. Gibson bei der LP Custom nimmt, nehmen. Alternativ zum selber lackieren Holly (Stechpalmen)-Furnier.

Gruß Hermann

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#24

Beitrag von bea » 28.11.2015, 00:39

Bevor ich mir den Streß antue, irgendetwas zu kaufen, gehts mit dem vorhandenen Zeugs weiter. Also Pappe. Hier die zweite Schicht Zaponlack im einzigen Raum, in dem ich dem Gestank nicht dauerhaft ausgesetzt bin. (In der anderen Wohnung müsste ich noch "normalen" Nitrolack und vor allem Schnellschleifgrund haben. Hoffentlich denke ich kommende Woche dran.)
LG

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Re: Blacky 1 und Blacky 2

#25

Beitrag von bea » 03.12.2015, 00:01

So, die Pappe ist drauf. Natürlich hat sie sich mit der Zeit aufgerollt, und sie war wegen der dicken Lackschicht recht steif. Die Löcher für die Mechaniken und die Öffnung für den Trussrod-Schlüssel werde ich öffnen, wenn die Teile eigetroffen sin. Vorher allenfalls noch ein wenig Feinschliff und Lackieren der Kopfplatte. Bilder daher erstmal keine.

Auch diese Kopfplatte ist übrigens kürzer geworden. Und das steht dem Kleinen sehr gut.

Und jetzt heißt es warten. Nicht aufs Christkind, sondern auf den Zoll.
(Solange kann ich ja mal an Stormy Monday weiterbauen....)
LG

Beate

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