Moderator: wasduwolle

Ausprobieren und messen.

Titan-Jan hat geschrieben:Für aktive Elektronik hab ich dieses Mal keinen Platz...
bea hat geschrieben:Titan-Jan hat geschrieben:Für aktive Elektronik hab ich dieses Mal keinen Platz...
Glaub ich Dir nicht: http://www.till.com/articles/GuitarPreamp/index.html
Ein oder zwei dieser FET-Buffer werden doch wohl unter den magnetischen PU passen?
Mit der dort beschriebenen Phantomspeisung kannst Du dann die Spannungsquelle auslagern und hast als Vorteil, dass Du Dir keine Gedanken über Leitungskapazitäten machen musst und vor allem, dass die Leitung vom Piezo zum Buffer wirklich kurz bleibt.

. Also ich muss wohl dringend mal einen Schaltplan skizzieren, sonst blick ich es bald selbst nicht mehr aber die Idee finde ich klasse!!!
Danke bea 
bea hat geschrieben:So wird das nicht funktionieren, zumindest nicht so, wie Du Dir das vorzustellen scheinst.
Zum einen benötigt zumindest der Puffer des Piezo-Tonabnehmers einen Längswiderstand im Ausgang, damit der Lastwiderstand beim Kurzschluss (=Mono-Klinkenkabel) nicht überlastet wird. Bei der (hier nicht geplanten) Parallelschaltung der beiden Ausgänge benötigt auch der zweite Puffer einen zusätzlichen Längswiderstand zur Entkopplung. Wert je nach Belastbarkeit des Ausgangs so um die 10-25 kOhm.
Der Puffer für den magnetischen PU benötigt noch eine Leitungssimulation (Ersatz für Kabelkapazität und Belastung durch den Eingangswiderstand des Verstärkers und die ohmsche Belastung eines typischen passiven Gitarrenschaltung) - ohne wird der PU eher nach Kreissäge klingen.
Die beiden Puffer in der externen Beschaltung sind überflüssig. Ein C-Switch hinter einem Puffer ist sinnlos; er muss vor den Puffer, und zwar als Bestandteil der Leitungssimulation
Vlt lass ich dieses Buffer-Zeug auch einfach, solange ich es nicht wirklich verstehe und dann klingt die Gitte halt einfach etwas mittiger (hoffentlich nicht dumpf).
An dieser Stelle möchte ich euch kurz die Gelegenheit geben, mein Design konstruktiv zu kritisieren (Bitte nur die Personen, die auch die vorangegangen Beiträge gelesen haben und ein Verständnis davon haben, was ich bauen will).
wasduwolle hat geschrieben:Sehr schick und sehr eigenständig
wasduwolle hat geschrieben:Wir machst du denn die Einstellung der intonation?
Als Pickup gehört da aber unbedingt ein Alumitone rein. Wehe wenn nicht! 
capricky hat geschrieben:Viele kuhle Details an der Geige!Als Pickup gehört da aber unbedingt ein Alumitone rein. Wehe wenn nicht!
capricky
Aber dein Vorschlag interessiert mich, wieso denn ein Alumitone?bea hat geschrieben:Den Entwurf finde ich cool, besonders die Kopfplatte ist genial.
Allerdings erinntert mich der schwarze Rahmen doch recht stark an Yamahas Silent-Guitar.
Übrigens finde ich Elenas selbstgemachte Flach-Humbucker noch kühler als den Alumitone...
Hast du einen anderen Vorschlag?Titan-Jan hat geschrieben:Aber dein Vorschlag interessiert mich, wieso denn ein Alumitone?


capricky hat geschrieben:Na weil der einfach viel mehr "sophisticated" ist, als ein ordinärer Humbucker, dessen Konstruktionprinzipien durch recyclte Kopfhörer aus dem 2.Weltkrieg inspiriert wurden (Paf, Seth Lover)![]()
capricky
DoubleC hat geschrieben:capricky hat geschrieben:Na weil der einfach viel mehr "sophisticated" ist, als ein ordinärer Humbucker, dessen Konstruktionprinzipien durch recyclte Kopfhörer aus dem 2.Weltkrieg inspiriert wurden (Paf, Seth Lover)![]()
capricky
Ach was! Die AMIs auch? Ich hatte bisher nur angenommen, dass Coco Schumann direktamente nach dem Kräg von einem Bekannten einen Tonabnehmer für seine Rossmeisl (Roger?)-Gitarre aus Wehrmachtskopfhörern (<<die damals überall rumflogen>>) und einem Blech(seifen)döschen gebastelt kriegte............
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