Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 26 von 69 Beitragvon liz » 29.05.2012, 10:08

svartsol hat geschrieben:Ähm ja?! Wie sonst? :)


anders :lol:
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 27 von 69 Beitragvon Micha65 » 03.06.2012, 17:50

Hey, das wird ja mal ne richtig schöne V. Die Fräse gefällt mir auch.

Fehler passieren fast allen beim Bau der ersten Gitarre. Das gute ist, das man fast alles irgendwie
wieder hin bekommt. Manchmal hilft ne Nacht drüber schlafen, und sich erstmal wieder beruhigen.

Es lohnt sich immer alles was einem nicht gleich richtig gut gefällt nochmal zu überdenken und zu
ändern, dauert oft ein paar extra Stunden, aber man wird mit einem tollen Instrument belohnt.

Aber ich seh schon, du bist auf dem richtigen Weg. (los)

Gruß Michael
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 28 von 69 Beitragvon svartsol » 04.06.2012, 09:38

Schade ist nur, dass ich nicht oft zu hause bin, um dran arbeiten zu können. Aber manchmal ist etwas Pause auch nicht schlecht, um die Übersicht zu behalten und vielleicht neue Ideen zu entwickeln.

Vielleicht schlaf ich von Freitag auf Samstag zu Hause, dann kann ich mal wiedr bissl weitermachen.

Hab da noch ne Frage zum Korpus aussägen. Hab den Hals ja mit der Stichäge zuerst abgelängt. Der hat ca. die gleiche Dicke wie der Korpus. Jedoch ist das ziemlich schwerfällig gegangen und ich fand auch den Schnitt nicht so sauber. Was gibt es noch an Alternativen? Ich meinte mich zu erinnern, irgendwo noch ne Handkreissäge zu haben. Wäre das ne Option?
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 29 von 69 Beitragvon 12stringbassman » 04.06.2012, 10:12

Ein scharfes Sägeblatt für schnelle Schnitte in Kombination mit Pendelhub bewirkt einiges. Ich säge die Korpuskontur auch immer mit einer Stichsäge aus.
Bei einer Flying-V kannst Du natürlich für die äußere Kontur auch eine Handkreissäge nehmen.

Grüße

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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 30 von 69 Beitragvon Micha65 » 07.06.2012, 08:11

Es gibt hier einige die wirklich recht lange Schnitte mit der Japansäge machen. Man kommt da oft
schneller voran als man meint. Für gerade Schnitte eine wirklich ordentlich Alternative.

Gruß Michael
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 31 von 69 Beitragvon 12stringbassman » 07.06.2012, 09:01

Stimmt!

Ich hab eine alte Gestellsäge, bestückt mit einem Japan-Blatt (vom Dick). Die geht durch's Holz wie ein Laser durch warme Butter. Damit habe ich schon mal in Ermangelung einer großen Bandsäge ein Ahorn-Top aufgetrennt.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 32 von 69 Beitragvon schrappschrapp » 07.06.2012, 11:51

Wenn's geradeaus geht, würde ich auch für eine Japansäge oder ähnliches plädieren.
Damit habe ich z.B. in Ermangelung von Elektrowerkzeugen mal ca. 8 Meter Scheuerleiste von einer Küche gekürzt. (18mm starke Spanplatte) Dauert zwar ein bisschen, aber wird akkurat.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 33 von 69 Beitragvon svartsol » 19.06.2012, 11:16

Ich habs mal versucht mit der Stichsäge auszusägen. Dazu hab ich ein Brett entlang einer Kante festgezwingt als "Führungsschiene. Jedoch ist mir das Sägeblatt komplett abgedriftet. Hat also nicht funktioniert. Werds diese Woche zu nem Schreiner bringen. Haben bei dem kürzlich ne Haustüre für paar tausend machen lassen, dann kann der mir wohl auch kurz noch den Body dafür zusägen :D

Mit etwas Reste vom Korpus hab ich mir noch ein Fournier gemacht, dass auf die Kopfplatte kommt. Irgendwie passen sie geraden Palisanderstreifen im Hals nicht zu der schrägen Form der Kopfplatte.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 34 von 69 Beitragvon svartsol » 19.06.2012, 21:54

Ich hab noch ne Frage zum Pickup-Einbau, den ich ja ohne Pickup-Rahmen realisieren möchte.

Ich hab mir das ganze in etwa wie in der Zeichnung vorgestellt zu machen. In der Nähe des Schraubenkopfes hät ich dann das Gewinde abgedreht, damit das Schraubengewinde nicht in das Pickupgewinde eingreift.

Als Neckpickup kommt einmal ein EMG H4 zum Einsatz und bei der Bridge ein Seymour Duncan SH6. Die haben beide ein 3/48 Zoll Gewinde. Das Problem ist nun, dass ich keine Zoll-Gewindeeinsätze finde, sondern lediglich metrische. Hättet ihr noch ne Idee wie ich das machen könnte?

Oder weiss jemand, wie die das bei den Parker-Gitarren gelöst haben? Gefällt mir optisch am besten, da man dort nicht mal diese "Nasen" der Pickups ausgefräst werden müssen. Hatte leider noch nie eine zur Hand, weiss also nicht wie die das gemacht haben.

http://www.axepalace.com/img/parker/del ... ine/05.jpg
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 35 von 69 Beitragvon Herr Dalbergia » 19.06.2012, 22:45

Bei Parker macht man es von hinten...
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 36 von 69 Beitragvon Poldi » 20.06.2012, 05:51

Warum nimmst Du keine metrischen Schrauben? In die PU-Öhrchen kannst Du doch auch ein metrisches Gewinde schneiden.
Deine Idee der Befestigung find ich nicht schlecht
Gruß
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 37 von 69 Beitragvon 12stringbassman » 20.06.2012, 08:08

Wenn's Dir auf den Wiederverkaufswert der Pickups nicht drauf ankommt, könntest Du die Ohren direkt an der Grundplatte abschneiden und in die Grundplatte zwischen den Spulen 2-3mm vom Rand neue Löcher bohren, ohne Gewinde. Dann kannst Du einfach einen Gewindeeinsatz (M3 oder M2,5) ins Holz befestigen und gut is.

Grüße

Matthias

PS.: Was ist denn das für eine glumperte Stichsäge? Kann die keinen Pendelhub? Ist das Blatt stumpf? Hast Du angeschoben wie ein Berserker?
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 38 von 69 Beitragvon svartsol » 20.06.2012, 11:18

Herr Dalbergia hat geschrieben:Bei Parker macht man es von hinten...


Da musst ich ja schon ein bisschen schmunzeln (whistle)


Die Pickups würd ich gerne so belassen wie sie sind. Zwecks Wiederverkaufswert und einfacherem Austausch von Pickups. Aber is klar, wenns nicht anders geht, werd ichs schon so machen. Eine Montage von hinten fänd ich durchaus noch interessant.

Muss nächstes Mal eh erst schauen, ob das bei einem durchgehenden Hals überhaupt gut aussieht.

Stichsäge war ne alte Bosch. Pendelhub hat sie in zwei Stufen. Hab auch in Stufe 2 gesägt. Keine Ahnung an was es gescheitert ist, aber die Stichsäge hatte bei den 50mm schon arg zu kämpfen.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 39 von 69 Beitragvon svartsol » 24.06.2012, 22:15

Hab mich dazu entschieden, die Pickups doch mit Rahmen zu verbauen. Für den rückseitigen Einbau hätt ich den Hals 2mal komplett durchfräsen müssen. Aber somit wär der durchgehende Hals wiederum für nix gewesen.

Dafür versuch ich, die Pickuprähmen aus einem Reste Zebrano zu machen. Das käme sicher schön heraus.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 40 von 69 Beitragvon filzkopf » 24.06.2012, 22:35

Du könntest ja die Pickups auch direkt ins Holz drehen, ohne Rahmen...
Oder mit Rahmen, aber pass auf, Zebrano bricht sehr gerne...
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 41 von 69 Beitragvon Poldi » 26.06.2012, 20:55

Die Rahmen aus Holz brechen in der tat sehr schnell beim anziehen der Schrauben. Eine Möglichkeit ist, die Rahmenunterseite mit Sekundenkleber oder Epoxi zu versiegeln.

Gruß aus dem sonnigen Kroatien.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 42 von 69 Beitragvon svartsol » 02.07.2012, 18:41

Ich hab das jetzt vorallem aufs Fräsen bezogen, aber dass die bei der Montage so schnell verbrechen, hätt ich nich gedacht.

Ich werd natürlich versuchen so viel Material wie möglich überstehen zu lassen und die nich so dünn machen wie die normalen Plastikdinger.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 43 von 69 Beitragvon filzkopf » 02.07.2012, 19:42

Mir fällt grad ein ich hab ja auch schon Zebranorahmen hergestellt: HIER
Hat gut geklappt, aber ich hab sie an der Unterseite mit Sekundenkleber stabilisiert wenn ich mich recht erinnere...
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 44 von 69 Beitragvon 12stringbassman » 02.07.2012, 20:10

Ich hab die Pickup-Kappen vom Comet 5 aus mehreren Teilen zusammengeleimt. Da knackst nix.
viewtopic.php?f=73&t=1459#p29682

Dto. Archtop
viewtopic.php?f=63&t=744&start=275#p17077
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 45 von 69 Beitragvon svartsol » 22.07.2012, 15:15

Meld mich hier mal zurück.

Meine Prüfungen sind mittlerweile rum und Italienferien sind auch vorbei. Konnte somit die letzten Tage an der Gitarre weiterarbeiten. Mit den Pickuprähmen hab ich noch nicht angefangen. Damit warte ich noch.

Dafür sind jetzt alle Bohrungen, Fräsungen etc. gemacht und die ganze Gitte wurde bis 600er Papier geschliffen.

So wies zur Zeit aussieht, werd ich wohl eher ein Öl-Finish machen. Irgendwie wärs schade, keine Holz-Haptik zu haben, wenn sie doch schon nach Holz aussieht :D

Hab an zwei Probestücken mal ein Leinölfirnis und eine Tischversiegelung ausprobiert ud werd mal schauen, wie die sich nach der Trocknung anfühlen. Falls beide nix sind, hol ich mir die Auro 121/126 und machs nach der Anleitung hier. Weis jemand grad obs die im Toom-Baumarkt gibt? Die haben vorallem Clou-Produkte.

Die vergessene Nut im Hals für die Kabelkanäle hab ich halt etwas unkonventionell mit Bunsenbrenner und umgebogenen, angespitztem Stahlstab gemacht. Das hat erstaunlich gut funktioniert, sodass ich die Verbindung vom Stegpickup zu Potentiometer auch grad so gemacht hab.

Vielleicht könnte ein Mod den Thread noch in die Bauthread-Sektion verschieben. (whistle)
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 46 von 69 Beitragvon wasduwolle » 22.07.2012, 22:48

Erledigt.
Wird ja mal wieder ein superscharfes Teil.
Weiter so!
Grüsse
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 47 von 69 Beitragvon svartsol » 22.07.2012, 23:13

Die Öle sind langsam staubtrocken und man sieht in welche Richtung sie sich entwickeln würden. Farblich finde ich beide gleich ansprechend. Jedoch liese sich mit dem Leinölfirnis keine Schicht aufbauen, mit dem Tischfinish jedoch schon. Bin mir jetzt jedoch nicht schlüssig, für welches ich mich entscheiden soll.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 48 von 69 Beitragvon liz » 23.07.2012, 07:41

svartsol hat geschrieben:...Jedoch liese sich mit dem Leinölfirnis keine Schicht aufbauen, mit dem Tischfinish jedoch schon. Bin mir jetzt jedoch nicht schlüssig, für welches ich mich entscheiden soll.

Hmm schwierig, da der Hals ja Ahorn ist - das spricht schon für einen Schichtaufbau, da er sonst bei häufigem Spielen relativ schnell unansehnlich wird. Die Porigkeit des Zebrano spricht aber wieder für ein holzigeres Finish. Ich würde einen Schichtaufbau versuchen, die Poren des Zebrano bleiben dabei aber offen.
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 49 von 69 Beitragvon svartsol » 23.07.2012, 15:50

Hab jetzt mit dem Tischfinish angefangen. Ich werd versuchen am Korpus weniger aufzutragen als am Hals, sodass sich dort keine deckende Schicht aufbaut.

Die Farbe bzw. der Kontrast ist noch viel besser gekommen, als ich es mir hätte vorstellen können:
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Re: Randy Rhoads-Gitarre - Erstprojekt

Beitrag 50 von 69 Beitragvon liz » 23.07.2012, 17:12

svartsol hat geschrieben:Hab jetzt mit dem Tischfinish angefangen. Ich werd versuchen am Korpus weniger aufzutragen als am Hals, sodass sich dort keine deckende Schicht aufbaut.

Die Farbe bzw. der Kontrast ist noch viel besser gekommen, als ich es mir hätte vorstellen können:


Mach es ruhig überall gleich, sonst sieht das seltsam aus - die Poren bleiben auf jeden Fall offen. Sieht schön aus!
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