Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Diskussionen über Hölzer für den Bau von Instrumenten
Herkunft, Trocknung, Lagerung und Eigenschaften

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Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 1 von 29 Beitragvon Jonnny » 17.01.2011, 12:41

Hi,

ich werde demnächst Silikonheizmatten bestellen müssen und hätte gerne gewüsst mit welchem Temperaturen man die diverse Holzsorten biegen sollte, von-bis. Bei mir wären es aktuell Ahorn und Santos Palisander aber ich fände es aufschlüssreich überhaupt eine Grössenordnung zu bekommen; man kann die Matten schliesslich regeln. Vielleicht wäre es sinnvoll, insofern es es nicht schon gibt, die verschiedene Temperaturen in einem Thread zu packen als Referenz? Oder was? Danke erstmal.

Jon.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 2 von 29 Beitragvon maxinferno » 17.01.2011, 13:22

Jonnny hat geschrieben:Hi,

ich werde demnächst Silikonheizmatten bestellen müssen und hätte gerne gewüsst mit welchem Temperaturen man die diverse Holzsorten biegen sollte, von-bis. Bei mir wären es aktuell Ahorn und Santos Palisander aber ich fände es aufschlüssreich überhaupt eine Grössenordnung zu bekommen; man kann die Matten schliesslich regeln. Vielleicht wäre es sinnvoll, insofern es es nicht schon gibt, die verschiedene Temperaturen in einem Thread zu packen als Referenz? Oder was? Danke erstmal.

Jon.

Hi,
die Google suche nach "side bending temperature" ergab folgenden link von Bluescreek Guitars:
http://www.bluescreekguitars.com/tutorial10.php

er schreib was von 250-320 bzw.350° Fahrenheit

Gruss
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 3 von 29 Beitragvon Jonnny » 17.01.2011, 14:59

Hi,

danke Maxinferno. Das wären 120°-160°/177°C. Ist jemanden eine andere Meinung?

Jon.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 4 von 29 Beitragvon maxinferno » 17.01.2011, 15:09

Jonnny hat geschrieben:Hi,

danke Maxinferno. Das wären 120°-160°/177°C. Ist jemanden eine andere Meinung?

Jon.

hi Jon,
wenn du eine gute Quelle für die Heizmatten hast, dann darfst du sie uns gern mitteilen.Suche schon länger nach einer Quelle in D.

Gruss Max
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 5 von 29 Beitragvon 12stringbassman » 17.01.2011, 15:31

Jonnny hat geschrieben:Das wären 120°-160°/177°C. Ist jemanden eine andere Meinung?

Als mein simples Biegeeisen die Temperatur erreichte, bei denen sich Ahornzargen gut biegen ließen, zeigte das IR-Thermometer 240°C (wenn ich mich richtig erinnere). Da hat's dann aber schon leicht gekokelt :roll:
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 6 von 29 Beitragvon Jonnny » 17.01.2011, 15:39

Hi Max,

ich meine JHGitarren hatte die Firma Telemeter empfohlen.

http://www.telemeter.info/main.php?desc ... su1mmoe7gb

Mir fällt jetzt auf, dass bei den angegebenen Temperaturen eine Toleranz von 40°C vorhanden ist. Ist das unwesentlich? Ich hätte gehofft, dass man es bei den jeweiligen Holzarten etwas eingrenzen könnte? Oder lautet das Motto 'versuch macht klug'? Ich meine a) das Zeug ist nicht gerade billig, und b) man kriegt es nicht an jede Ecke nachgeschmissen.

Jon.

Edith weist daraufhin, dass Hiasl inzwischen auch eine Antwort geschrieben hat :-) .
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 7 von 29 Beitragvon jhg » 17.01.2011, 18:09

Ich denke, dass die genannten Temperaturen zu niedrig sind um das Holz wirklich durchgehend zu erwärmen. Ich messe die Temperatur nicht! Ich mache es folgendermaßen: Zargen mit einer Sprühflasche einsprühen, in Backpapier einpacken, in das Heizmatten Sandwich einpacken und dann Stecker rein. Ab und zu sprühe ich auf die Edelstahlfolie etwas Wasser. Wenn die Tropfen auf der Matte "tanzen" ist es heiß genug und ich zieh den Stecker. Das Ganze dauert ca. 5min.
Heizmatte ist von Telemeter mit 800W.

Jörg
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 8 von 29 Beitragvon Jonnny » 17.01.2011, 18:30

Danke Jörg,

bist Du denn die Meinung, dass es im Gründe 'egal' wäre welches Holz im Sandwich drin ist? Oder anders gesagt, die Temperaturen liegen so nah aneinander, dass es keine wesentliche Rolle spielt?

Jon.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 9 von 29 Beitragvon jhg » 17.01.2011, 20:39

Ich mache da keinen Unterschied. Im Gegensatz zu einem Biegeeisen können dabei nämlich keine braunen Stellen auftreten. So weit ich das bei den Videos von Taylor richtig gesehen habe, machen die auch mit einer Einstellung alle Hölzer.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 10 von 29 Beitragvon gitarrenmacher » 17.01.2011, 21:45

jhg hat geschrieben:Ab und zu sprühe ich auf die Edelstahlfolie etwas Wasser. Wenn die Tropfen auf der Matte "tanzen" ist es heiß genug und ich zieh den Stecker. Das Ganze dauert ca. 5min.


Jörg


So ähnlich mache ich das auch.
Nachdem mir zuerst meine selbstgebastelte WATLOW Regelung kaputtgegangen ist und darum auch meine eine Matte, heize ich momentan wieder mit 3x200W Lampen.
Ich heize, bis ich die Biegebleche so 60°C haben (Fingerauatest) dann drehe ich langsam die Taillie zu. Dann ziehe ich den Unterbug herum, danach den Oberbug. Dann lasse ich ein paar Tropfen Wasser in die Taille laufen und warte, bis diese kochend verdampfen. Danach ausschalten. Hat bei 30-40 Zargenpaaren funktioniert (von Ahorn bis Makassar). Bislang nur Bruch bei einer Mahagoniezarge, weil Mutti angerufen hat und mir die Zarge zu trocken geworden ist.
Temperatur habe ich bei der Birnenheizungsmethode noch nie gemessen.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 11 von 29 Beitragvon Ganorin » 17.01.2011, 21:51

Hi Christian
Wie laesst Du bei der Lampenmethode Wasser drauf tropfen? Das Holz ist doch schon drauf, oder?
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 12 von 29 Beitragvon gitarrenmacher » 18.01.2011, 10:14

Ganorin hat geschrieben:Hi Christian
Wie laesst Du bei der Lampenmethode Wasser drauf tropfen? Das Holz ist doch schon drauf, oder?
Gruesse
Alex


Das Holz ist natürlich schon feucht!!
Es liegt zwischen zwei Biegeblechen. Die Wassertropfen werden auf die Oberfläche der oberen Blechs gegeben und dienen lediglich zur Temperaturkontrolle.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 13 von 29 Beitragvon Jonnny » 18.01.2011, 16:00

Danke allerseits,

bin jetzt schlauer geworden :-) .

Jon
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 14 von 29 Beitragvon powpow » 19.01.2011, 00:11

Eine gute Biegeanleitung ist die von Stewmac. Sie bezieht sich zwar nicht auf den Foxbender, aber ich denke die Temperaturen sind identisch. Dort steht was von 350 - 400 Grad Fahrenheit.

http://www.stewmac.com/freeinfo/Building,_general/Tool_instructions/i-0689.html
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 15 von 29 Beitragvon Jonnny » 19.01.2011, 11:09

Hi Powpow,

Dem Beitrag finde ich eine wirklich gute Ergänzung zum Thema. Supa!

Jon.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 16 von 29 Beitragvon 12stringbassman » 19.01.2011, 11:10

powpow hat geschrieben: 350 - 400 Grad Fahrenheit.

Das wären dann so an die 200°C (176 bzw. 204°C). Daran habe ich mich bei meinen Versuchen orientiert und deswegen auch nachgemessen.
Bei 240°C kokelt es schon leicht.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 17 von 29 Beitragvon slicks » 02.02.2011, 15:21

Hallo zusammen,

ich schaue jetzt schon eine Weile im www mit welcher Möglichkeit ich meine ersten Zargen günstig um die Kurve biege ohne um sie um die Ecke zu bringen. Mir gefällt die Methode mit dem Foxbender ganz gut. Ich hatte ein paar Vorschläge zum Bau im www gefunden. U.A. mit der Möglichkeit den mit 2-3 Birnen zu beheizen. Das stelle ich mir beim biegen recht schwierig vor, da mit der Methode die Hitze die wenigsten Stellen anfangs erreicht. Oder sehe ich es falsch? Wäre schön wenn sich hier nochmal gitarrenmacher zu Wort melden würde, wie sich die Hitze verteilt. Der Vorteil wäre die günstige Herstellung des Benders mit Birnen.

Das erhitzen mittels einer Silikonmatte hört sich für mich am besten an, hat wer von euch an Board eine Bezugsquelle mit Preis im Kopf? Ich hatte schon eine Info bekommen, telemeter.info. Bei denen stehen keine Preise und die Infos sind spärlich verteilt.

So weit erstmal und schuldigung für die Störung :D
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 18 von 29 Beitragvon jhg » 02.02.2011, 16:04

Hallo Thorsten,

Preis sollte mittlerweile so zwischen 120-150€ liegen - da sind drei Lampen wesentlich billiger!

Jörg

slicks hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich schaue jetzt schon eine Weile im www mit welcher Möglichkeit ich meine ersten Zargen günstig um die Kurve biege ohne um sie um die Ecke zu bringen. Mir gefällt die Methode mit dem Foxbender ganz gut. Ich hatte ein paar Vorschläge zum Bau im www gefunden. U.A. mit der Möglichkeit den mit 2-3 Birnen zu beheizen. Das stelle ich mir beim biegen recht schwierig vor, da mit der Methode die Hitze die wenigsten Stellen anfangs erreicht. Oder sehe ich es falsch? Wäre schön wenn sich hier nochmal gitarrenmacher zu Wort melden würde, wie sich die Hitze verteilt. Der Vorteil wäre die günstige Herstellung des Benders mit Birnen.

Das erhitzen mittels einer Silikonmatte hört sich für mich am besten an, hat wer von euch an Board eine Bezugsquelle mit Preis im Kopf? Ich hatte schon eine Info bekommen, telemeter.info. Bei denen stehen keine Preise und die Infos sind spärlich verteilt.

So weit erstmal und schuldigung für die Störung :D
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 19 von 29 Beitragvon gitarrenmacher » 02.02.2011, 18:32

slicks hat geschrieben:
Das erhitzen mittels einer Silikonmatte hört sich für mich am besten an, hat wer von euch an Board eine Bezugsquelle mit Preis im Kopf? Ich hatte schon eine Info bekommen, telemeter.info. Bei denen stehen keine Preise und die Infos sind spärlich verteilt.

So weit erstmal und schuldigung für die Störung :D
Thorsten


Ich habe gerade gestern mit Andreas Rall telefoniert.
Der wird wohl in absehbarer Zeit Heizmatten im Programm haben.

http://www.rall-online.net/

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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 20 von 29 Beitragvon maxinferno » 02.02.2011, 22:22

jhg hat geschrieben:da sind drei Lampen wesentlich billiger!

Jörg

Hi Jörg,
wenn man diese 200W Glühbirnen Dinger noch kaufen könnte :(
Hat da nicht mal ein findiger Ingenieur die Rechtslage mit der Deklarierung der Glühbirne als Heizelement umgangen - in unserer Anwendung würds ja auch tatsächlich zutreffen. :D
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 21 von 29 Beitragvon 12stringbassman » 03.02.2011, 13:22

maxinferno hat geschrieben:wenn man diese 200W Glühbirnen Dinger noch kaufen könnte :(

Dann nimm halt Halogenstäbe, Format RS7, die gibt's von 100W aufwärts bis 500W (oder gar 1000W?) Sowas habe ich als Innenbeleuchtung in meinem Biegerohr drin, geht einwandfrei. Im Fuchsbieger könnte man z.B. mehrere solcher Stäbe der Zargenkontur folgend installieren.
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 22 von 29 Beitragvon Jonnny » 03.02.2011, 20:49

Hi,

wenn man Birnen benützt sollte die Brandgefahr absolut nicht unterschätzt werden. Wollte ich nur mal so erwähnt haben...

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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 23 von 29 Beitragvon maxinferno » 03.02.2011, 21:14

Jonnny hat geschrieben:Hi,

wenn man Birnen benützt sollte die Brandgefahr absolut nicht unterschätzt werden. Wollte ich nur mal so erwähnt haben...

Jon.

Hi,
deshalb immer brav eine Timersteckdose verwenden. Natürlich nicht bei Vitamin-Heizungen wie Äpfel und Birnen :D , sondern nur wenn Halogenstäbe oder Glühlampen verwendet werden.
Grüsse
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 24 von 29 Beitragvon gitarrenmacher » 03.02.2011, 21:20

maxinferno hat geschrieben:Hi,
deshalb immer brav eine Timersteckdose verwenden. Natürlich nicht bei Vitamin-Heizungen wie Äpfel und Birnen :D , sondern nur wenn Halogenstäbe oder Glühlampen verwendet werden.
Grüsse


Noch besser. Immer dabei bleiben, nie unbeaufsichtigt lassen!! (naughty)
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Re: Benötigte Temperaturen zum Zargenbiegen?

Beitrag 25 von 29 Beitragvon slicks » 03.02.2011, 23:08

12stringbassman hat geschrieben:
maxinferno hat geschrieben:wenn man diese 200W Glühbirnen Dinger noch kaufen könnte :(

Dann nimm halt Halogenstäbe, Format RS7, die gibt's von 100W aufwärts bis 500W (oder gar 1000W?) Sowas habe ich als Innenbeleuchtung in meinem Biegerohr drin, geht einwandfrei. Im Fuchsbieger könnte man z.B. mehrere solcher Stäbe der Zargenkontur folgend installieren.


Das wäre eine günstige Möglichkeit. Diese Halogenstäbe gibts bei uns für 1,50 €uro. Allerdings sehe ich andere Probleme die ich weiter oben schon angeschnitten habe.
Baut man die Birnen in den unteren Kasten, kommt die Hitze nicht flächig auf das Holz das ja in unterschiedliche Richtungen gebogen werden. Man biegt also an Punkten die die benötigte Hitze noch nicht haben, sondern erst heiß werden wenn sie auf den unteren Teil der Form treffen. Wenn ich das richtig verstanden habe sollte das Holz zum Biegen eine Temperatur zwischen 135 und 140 Grad erreichen um geschmeidig zu werden. Nach dem Biegen sollte noch kurz 5-15 Minuten gemäßigt (ich meine um die 100 Grad) Hitze zugefügt werden damit das Holz in Form bleibt. Danach sollte die Zarge erstmal in die Form und dort 1-2 Tage bleiben.

Ich überlege wie man evtl. ohne Silikonmatte mit dem Foxbender auskommt. Leider kann man mit den Halogen ja keine biegsame Matte herstellen. Aber zum Holzerhitzen könnte man die schon flächig anordnen. Dann runterbiegen in den mit weiteren Hallogenen beheizten Foxbender. Macht das Sinn? Und wie teuer wären wohl Fassungen für die ganzen Hallos (think)
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